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Stadtteilinformationen
Geschichte
Wann tatsächlich die Geburtsstunde Nordshausens schlug, dieses Wissen verliert sich in den Tiefen der Geschichte. Besiedlungsspuren gibt es bereits aus der älteren Steinzeit vor rund 50.000 Jahren. Sicher jedoch ist, das Nordshausen im 11. Jahrhundert erstmals in einer Urkunde des Klosters Hasungen auftaucht, wie so viele Dörfer dieser Region. Und deshalb haben sich die Historiker auf das Jahr 1076 verständigt. Mit der Himmelsrichtung hat der Name Nordshausen mutmaßlich wenig zu tun. Eher schon war ein Grundbesitzer Taufpate. Oder eine Ortsbezeichnung wie Hof eines Nordländers. Das Dorf jedenfalls macht Geschichte. Zunächst durch das Kloster Nordshausen, das Graf Adalbert, einer derer von Schauenburg, 1257 gründet. Heute wohnen gut 2000 Menschen in diesem Stadtteil. Ein paar mehr sollen es noch werden durch Abrundung der Bebauung, aber eine großflächige Besiedlung der Dönche lehnt die Mehrheit ab.
Bad Wilhelmshöhe ∙ Kassel (D)

Geschichte
Brasselsberg ∙ Kassel (D)

Geschichte
Neben der ganz von Natur umrahmten eigentlichen Siedlung Brasselsberg gehört als zweites der Bezirk „Dönche“ zum Stadtteil; dieser grenzt südlich an „Mulang“ und „Flüsseviertel“ des Stadtteils Bad Wilhelmshöhe an. Die sich zwischen den beiden Bezirken und östlich davon ausbreitende Dönchelandschaft, Landschaftsschutz- und in Teilen Naturschutzgebiet, ist dagegen keinem Ortsbezirk zugeordnet.
Brasselberg ist ein reines und bevorzugtes Wohngebiet mit jedoch sehr wenig Infrastruktur. Der hohe Wohnwert der „Gartenstadt“ liegt wesentlich in der Nähe zur Natur begründet; zudem ist Brasselsberg der Stadtteil Kassels mit der geringsten Bevölkerungdichte.
Harleshausen ∙ Kassel (D)
Geschichte:
Im Jahre 1974 feierte Harleshausen sein 900jähriges Bestehen. Noch vor 150 Jahren war Harleshausen ein kleines Dorf mit rein ländlichem Gepräge. Mit der Industrialisierung im benachbarten Rothenditmold begann der Zuzug von Arbeitern und Angestellten. Die ersten Häuser der „Gartenstadt Harleshausen“ wurden 1910 errichtet.
Im Jahr 1936 wurde Harleshausen nach Kassel eingemeindet. Von Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg blieb Harleshausen verschont. In den letzten Jahrzehnten wurde der industriefreie Stadtteil zu einem bevorzugten Wohngebiet für gehobene Einkommensschichten.
Kirchditmold ∙ Kassel (D)

Geschichte
Aufgrund natürlicher Quellen wurde der Kalkhöhenweg Lindenberg schon in frühen Zeiten als Wohnplatz genutzt. Im frühen und hohen Mittelalter entwickelte er sich zu einem Ort mit zentralen Funktionen der Gerichtsbarkeit und später der Kirche. Das heutige Kirchengebäude, das von dem bedeutenden Architekten Simon Louis du Ry stammt, wurde 1792 eingeweiht.
Insbesondere seit der Eingemeindung in die Stadt Kassel im Jahr 1906 setzte eine kontinuierliche bauliche Entwicklung ein.

Geschichte:
Schon in vorchristlicher Zeit gab es hier eine Siedlung. Später entstand der Sitz eines Burgherrn. Vor den Mauern der Stadt Kassel gelegen, war Niederzwehren in Kriegszeiten als Lagerplatz von Truppen besonderen Belästigungen ausgesetzt. Daran erinnert noch der in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaute Wehrturm der Kirche sowie Reste von Wehrmauern mit Schießscharten. Bis um die Jahrhundertwende reine Agrar- und Handwerkergemeinde, erhielt der Ort durch die Eisenbahnwagenfabrik Credé, die 1857 gegründet wurde und schon 1907 ca. 900 Arbeiter beschäftigte, und einige andere Unternehmen einen industriellen Schwerpunkt.
Niederzwehren ist einer der größten Stadtteile in Kassel und verbindet modernes Stadtleben mit historischer Vergangenheit. Berühmt ist unsere Verbindung zu den weltberühmten Brüdern Grimm. Deren Märchenfrau Dorothea Viehmann lebte in Niederzwehren. Das wunderschön renovierte Fachwerkhaus befindet sich im historischen Märchenviertel. Hier fließt der Grunnelbach mit seinem romantischen Bachlauf.
Vorderer Westen ∙ Kassel (D)

Geschichte:

Geschichte
Der Stadtteil Unterneustadt ist nach der im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörten Altstadt, die nach dem Krieg mit moderner Architektur neu errichtet wurde und seit dem zum Stadtteil Mitte zählt, der zweitälteste Kasseler Stadtteil. Er wurde 1283 als eigene Stadt planmäßig angelegt. Das Zentrum war später der Holzmarkt mit einer Kirche auf dem Unterneustädter Kirchplatz, die der heiligen Maria Magdalena geweiht war. Das Rathaus stand am Markt- und Kirchplatz. Wie alle Neugründungen von Städten zu dieser Zeit hatte die Unterneustadt ein eigenes Gemeinwesen und eine eigene Gerichtsbarkeit mit einem Schöffenkolleg von sechs Schöffen. 1378 erfolgte die Zusammenlegung mit den beiden anderen Städten Freiheit und Altstadt zu einem einzigen Gemeinwesen. Die Grenzen der Unterneustadt wurden im Lauf der Zeit mehrmals erweitert.
Seit 1997 wird im Bereich des ehemaligen Messeplatzes, der sich seit 1950 südlich der Fuldabrücke befand, ein modernes Wohnviertel errichtet. Auf der daran angebundenen Karl-Branner-Brücke können Fußgänger und Radfahrer über die Fulda in den Stadtteil Mitte gelangen. Der Messeplatz wurde auf die Schwanenwiese verlegt, die sich in einer Flutmulde der Niederung der Fulda direkt südwestlich neben dem Platz der Deutschen Einheit befindet; er wurde erstmals im September 1997 als solcher genutzt.
2004 gründeten Kasseler Bürger einen Förderverein, der das Kurbad Jungborn sanieren und erhalten will, das sich in der Unterneustadt am Fuldaufer befindet. Es ist eines der wenigen Zeugnisse der alten Stadt, das die Zerstörungen des Krieges überlebt hat. Der Jungborn ist das letzte der vielen ehemals an der Fulda befindlichen Flussbäder, wurde später ein Warmbad und diente bis 1999 als medizinisches Bad. Es soll jetzt ein kleines Museum für die Badegeschichte der Stadt werden und als Vereinsheim für einen Wassersportverein dienen.
Vellmar ∙ Kassel (D)

Geschichte

Geschichte
Spiegelbildlich zum Stadtteil West im Norden erstreckt sich Wehlheiden südlich der Hauptachse der Wilhelmshöher Allee zwischen der Innenstadt und Bad Wilhelmshöhe. Auch im Charakter und in der Bebauung mit überwiegend mehrgeschossigen Altbauten aus der Zeit um 1900 ist der eigentliche Bezirk Wehlheiden dem Vorderen Westen sehr ähnlich. Im südlichen Bezirk, der bis zu Schloss und Park Schönfeld reicht, dominieren eher genossenschaftlicher Mietwohnungsbau sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser das Bild; ähnliches gilt für den westlichen Bezirk um das Rot-Kreuz-Krankenhaus. Auf dem Wehlheider Platz, dem Stadtteilzentrum, findet am Freitagvormittag ein Wochenmarkt statt, auf dem Stockplatz an Samstagen ein Flohmarkt und einmal im Jahr die traditionsreiche 'Wehlheider Kirmes' , die viel Publikum aus den anderen Stadtteilen und der Umgebung Kassels anzieht. Wochenmarkt, Kirmes und Flohmarkt beleben den Stadtteil und geben ihm Flair.
