Regensburg – mit Uni, FH und High-Tech-Industrie an die Spitze
Regensburg gilt als „nördlichste Stadt Italiens“. Wer an einem lauen Sommerabend über die Steinerne Brücke in die Altstadt schlendert erkennt schnell, dass dieser Vergleich nicht überzogen ist. Im Gegenteil: Die Stadt verbindet wie keine andere bayerische Gemütlichkeit mit italienischem Ambiente. Dieser Mix aus mittelalterlicher Architektur, kleinen Gassen, weitläufigen Plätzen und einem pulsierenden Lebensgefühl wirkt extrem anziehend.
Nicht nur auf die rund 23.000 Studenten, die hier in nahezu allen geisteswissenschaftlichen Disziplinen hervorragende Studien-Voraussetzungen finden. Die Uni- und Fachhochschulen-Stadt gewinnt auch als Industriestandort zusehends an Bedeutung. Global-Player wie BMW, Continental, Krones und weitere namhafte Firmen haben sich hier niedergelassen. Die Folge: Das renommierte Prognos-Institut listet die Donau-Stadt mittlerweile unter den Top 10 deutscher Technologie-Standorte. Und auch im bayerischen Wirtschafts-Ranking belegt Regensburg längst einen Spitzenplatz. Eine geringe Arbeitslosen-Quote, eine positive Kaufkraftkennziffer und eine überdurchschnittliche Zuwachsrate der Bevölkerung runden das vitale Bild der rund 160.000 Einwohner zählenden Stadt ab.
Die hohe Attraktivität der Stadt schlägt natürlich auf den Wohnungsmarkt durch. So führten vor allem die Ansiedlung verschiedener High-Tech-Firmen und der stete Ausbau von Universität, dem zugehörigen Klinikum und Fachhochschule zu einem „Nachfragemarkt“. Das heißt: Die Nachfrage ist größer als das Angebot. Vor allem in besonders begehrten Wohngegenden wie in der malerischen Altstadt oder dem Inneren Westen. Auch die Neubaugebiete in Burgweinting und in Weichs an der Holzgartenstraße stehen bei Wohnungssuchenden hoch im Kurs. Regensburg boomt – und ein Ende dieses Steigfluges ist nicht abzusehen.
Lesen Sie auch unseren neuen Marktbericht 2011!
