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Architektonische Highlights: Barock

Der Begriff „Barock“ beschreibt eine Bewegung, die im späten 16. Jahrhundert in Italien begann und später in Europa und Lateinamerika des 17. und 18. Jahrhunderts zur vorherrschenden Stilrichtung in Sachen Architektur, Bildhauerei und Malerei wurde. Zahlreiche Schlüsselelemente dieser Epoche erfreuen sich sogar noch heute großer Beliebtheit und obwohl sich in den jeweiligen Ländern unterschiedliche architektonische Ausprägungen des Barock finden, so zeichnen sie sich doch alle durch einen theatralisch-dekorativen Stil aus. Diese ganzheitliche und sinnliche Kunstform, die Musik, Malerei, Poesie und Bildhauerei gleichermaßen beeinflusste, war eng mit der katholischen Kirche verbunden, die mit prunkvollen Barockbauten den Reichtum und die Vormachtstellung des Vatikans zur Schau stellte.

Architektonische Highlights: BarockVon der Hochrenaissance zum Barock

Die Herrlichkeit und sinnliche Majestät des Barock hob sich deutlich von der Bauweise der vorangegangenen Hochrenaissance ab, in der die Architekten großen Wert auf Ordnung und Definition legten. Die Baumeister des Barock wandten sich jedoch von der statischen Einheitlichkeit ihrer Vorgänger ab und arbeiteten mit strukturellen Kontrasten, dem Spiel von Licht und Schatten, warmen mediterranen Farben und luxuriösen Materialien, um so Werke zu schaffen, die ihre Betrachter gleichermaßen erfreuten wie inspirierten. Die Hauptcharakteristika dieses neuen, fließenden Stils spiegeln sich in der Bezeichnung „Barock“ selbst wieder, die ursprünglich nichts weiter als eine oberflächlich getarnte Kritik an eben dieser Bewegung war. Der Begriff stammt wohl vom italienischen Wort „barocco“ ab, das von den Philosophen des Mittelalters verwendet wurde, um komplizierte und verwinkelte Gedankengänge zu beschreiben und später für Abnormität, Absurdität sowie Extravaganz und Prunk stand. Nun treffen die letzten beiden Begriffe zwar durchaus auf den Stil des Barock zu, doch despektierlich sollten sie auf keinen Fall verstanden werden, denn der architektonischen Bauweise dieser Epoche verdanken wir einige der herrlichsten Gebäude der Welt.

Meisterwerke des Barock

Viele der schönsten baulichen Wahrzeichen Europas wurden im Stil des Barocks entworfen. So gilt etwa die Kirche San Carlo alle Quattro Fontane in Rom, die durch ihre detaillierten Statuen und die von Francesco Borromini (1599-1667) gestaltete, geschwungene Fassade besticht, weithin als Vorzeigeobjekt dieser Stilrichtung. Ebenso bemerkenswert ist das opulente Schloss Versailles, dessen Bau um 1660 von Ludwig XIV. in Auftrag gegeben wurde und das zu den größten Errungenschaften der Baumeister des französischen Barocks zählt. Dieser Palast, mit seinem Exterieur in blassem Rosé, den schmalen Bögen und zahlreichen U-förmigen Fenstern mit Blick auf die atemberaubende Gartenanlage, ist ein faszinierendes Beispiel weltlicher Barockarchitektur.

In Wien steht derweil Johann Bernhard Fischer von Erlachs barocke Karlskirche, die auf Geheiß Kaiser Karls des VI. zwischen 1716 und 1737 errichtet wurde. Schlanke, hohe Säulen mit feinen Reliefdarstellungen säumen hier eine elegante Kuppel, während die Vorderfront in strahlendem Weiß, Gold und Azurblau dazu dienen sollte, den Bewohnern der Stadt nach der zerstörerischen Pest spirituellen Auftrieb zu spenden.

Protestantischer und katholischer Barock

Die barocke Architektur ist schier untrennbar mit Mäzenatentum und Dogmen der katholischen Kirche verbunden, doch die Einflüsse dieser Stilrichtung erstreckten sich schon bald bis in einige protestantische Länder, wie etwa England oder die Niederlande. In den Hochburgen des Katholizismus, also in Italien, Spanien, Österreich, Portugal und Bayern, entstanden zu jener Zeit farbenprächtige, helle Barockbauten, während die protestantischen Gegenentwürfe überwiegend auf nüchterne Erhabenheit setzten. Dies verdeutlicht ein Blick auf zwei berühmte Bauwerke dieser Epoche. Da wäre zum einen der Petersplatz im Vatikan, der mit seinen geschwungenen Kolonnaden und den 140 Heiligenstatuen schwelgerisch die Herrlichkeit Gottes feiert. Die St. Paul´s Cathedral in London hingegen wurde als eine Art Brückenschlag zwischen Alt und Neu konzipiert und sollte eine Verbindung zwischen dem gotischen Altbau und der neuen Konstruktion schaffen, die der Architekt Christopher Wren als „bessere Form der Baukunst“ bezeichnete.

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