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Architektonische Highlights: Frank O. Gehry

Der in Kanada geborene und seit 1947 in den USA lebende Architekt Frank O. Gehry gilt als einer der überragenden Designer des 21. Jahrhunderts und ist sowohl für seine kontroversen Entwürfe als auch für seine Überzeugung, Architektur sei Kunst, bekannt. Gehry begann seine Karriere zu einer Zeit, da in den Großstädten der USA brutalistische moderne Bauten wie Pilze aus dem Boden schossen, und so kann sein Schaffen durchaus auch als Reaktion gegen diesen Baustil gedeutet werden. Anstelle schablonenhafter Betonklötze entwickelte er Designs, die oftmals wie von freier Hand gezeichnet, ja, beinahe unfertig wirkten und dabei gleichermaßen von der klassischen Bildhauerei sowie der konventionellen Städteplanung geprägt waren.

Architektonische Highlights: Frank O. GehryFrühes Schaffen

Im Rahmen einer experimentellen Umgestaltung seines eigenen Hauses machte sich der Architekt einige der eher unromantischen Hauptsäulen vorstädtischer Bauweise zunutze, um das Konzept des typisch amerikanischen Einfamilienhauses auf den Kopf zu stellen.  Gehry verkleidete die Immobilie mit Wellblech, Maschendrahtzaun und Sperrholz, während er im Inneren die Baustruktur freilegte. Zwar machte er sich dadurch bei seinen Nachbarn in Santa Monica nicht gerade beliebt, doch es war ihm gelungen, sein wie er es nannte „entzückendes, doch langweiliges Häuschen“ in ein radikales, visionäres Vorzeigeobjekt zu verwandeln. Diese dekonstruktivistische Herangehensweise, welche die gängige Wahrnehmung verbreiteter Motive und Rohmaterialien unterwanderte, bildete die Grundlage für Gehrys Ästhetik.

Internationale Erfolge

Im Jahr 1989, Gehry war damals 60 Jahre alt, erhielt er als sechster Amerikaner den Priztker Architekturpreis für sein Lebenswerk. Die Begründung der Jury lautete damals: „Seine manchmal kontroversen, doch stets faszinierenden Arbeiten wurden in der Vergangenheit als ikonoklastisch, ungestüm und unbeständig bezeichnet. Mit der Verleihung dieses Preises ehrt die Jury einen rastlosen Geist, dessen Bauwerke der modernen Gesellschaft und ihren ambivalenten Werten auf einzigartige Weise Ausdruck verleihen.“ Weiter hieß es, der Preis sei nicht nur eine Anerkennung Gehrys bisherigen Schaffens, sondern solle ihn dazu ermutigen, auch weiterhin seinen gewagten und wegweisenden Beitrag zur Architektur zu leisten.

Design-Meilensteine

Nach der Auszeichnung mit dem Priztker-Preis nahm Frank O. Gehry zahlreiche internationale Aufträge an und schuf einige seiner bis heute bekanntesten Bauwerke. So entwarf er im Jahr 1991 mit Hilfe eines innovativen Computerprogramms das hochkomplexe und weltweit bekannte Design des Guggenheim Museums in Bilbao, Spanien. Nachdem er wie üblich eine Skizze angefertigt hatte, nutzte er die Software, um ausgehend von seinem Freihandentwurf zunehmend unregelmäßige Formen zu entwickeln. Das Endergebnis war ein riesiges und imposantes Gebäude aus Glas, Titan und Kalkstein.

Gehry und die Musik

In den 1990er Jahren und zu Beginn des neuen Jahrtausends konzentrierte sich Gehry vor allem auf den Bau zukunftsweisender Tonhallen und Konzerthäuser. Für das Experience Music Project in Seattle, ein Museum für populäre Musik, das im Jahr 2000 eröffnet wurde, entwarf der Architekt eine Stahlrahmenkonstruktion mit einer Außenhaut aus buntem Metallblech, deren Form entfernt an eine Gitarre erinnert. Später wurde Gehry mit dem Design der Walt Disney Music Hall in Los Angeles beauftragt und kreierte eine markante Fassade aus rostfreiem Stahl, die einem silbernen Segelschiff nachempfunden zu sein scheint. Schon in einer Ausgabe von Contemporary Architects aus dem Jahr 1980 brachte er sein Interesse an Musik und Akustik zum Ausdruck. Damals erklärte er, dass er an jedes Bauprojekt so herangehe, wie der Bildhauer an eine Plastik. Ein Gebäude sei für ihn ein wie ein Gefäß voller Licht und Luft, dessen Wesen und Gestalt durch Kontext, Stimmung und die entsprechenden Emotionen bedingt würden.

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