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Immobilienmarkt Köln: Preisstabilisierung auf hohem Niveau

Mit mehr als einer Million Einwohnern zählt Köln nach Berlin, Hamburg und München zu den größten Städten Deutschlands. Die Domstadt am Rhein ist aufgrund ihrer hohen Lebensqualität sowie ihrer Bedeutung für Wirtschaft, Forschung und Bildung einer der begehrtesten Wohnstandorte der Bundesrepublik. „Trotz Zinserhöhung und Inflation ist die Nachfrage nach Immobilien in der Kölner City sowie dem Umland konstant”, erklärt Christian Sprave, Geschäftsführer bei Engel & Völkers Köln, und führt weiter aus: „Immobilien bleiben ein wertstabiles und krisensicheres Investment, auch, weil attraktive zuverlässige Anlagealternativen fehlen. Zur Zeit sind insbesondere energieeffiziente Neubauten in der Kölner City stark nachgefragt.”

Eigentumswohnungen: Innenstadt teuerste und begehrteste Lage 

Die durchschnittlichen Angebotspreise für Bestandseigentumswohnungen stiegen im 1. Halbjahr 2022 auf 5.153 Euro pro Quadratmeter, was eine Steigerung um 8 Prozent zum Vorjahr darstellt (1. Halbjahr 2021: 4.771 Euro pro Quadratmeter). Köln bleibt damit die vergleichsweise günstigste unter den deutschen Top-7-Städten. Zu den gefragtesten sowie teuersten Adressen für Eigentumswohnungen zählt mit durchschnittlichen Angebotspreisen von 6.817 Euro pro Quadratmeter die Kölner Innenstadt, gefolgt von den Stadtbezirken Rodenkirchen sowie Lindenthal mit durchschnittlichen Quadratmeterpreisen zwischen 5.279 und 5.607 Euro. Top-Objekte in sehr guten Lagen können Spitzenpreise bis zu 20.000 Euro pro Quadratmeter erreichen. 

Das Segment der Neubauwohnungen konnte einen noch deutlicheren Anstieg auf durchschnittlich 7.037 Euro pro Quadratmeter in der ersten Jahreshälfte verzeichnen und verbucht damit eine Steigerung um 11,4 Prozent zum Vorjahr (1. Halbjahr 2021: 6.317 Euro pro Quadratmeter). „Wir erleben eine hohe Nachfrage für Neubauten, die besonders gut isoliert und energieeffizient gebaut wurden. In Hinblick auf den kommenden Winter und die ungewisse Gas-Versorgungssicherheit haben diese Kaufkriterien noch einmal mehr an Bedeutung gewonnen. Aufgrund der gestiegenen Baukosten, des Arbeitskräftemangels sowie globaler Lieferketten-Probleme verzögert sich aber die Fertigstellung vieler Neubauten, wodurch das Angebot aktuell kaum vergrößert wird und sich in infolgedessen die Preise stabilisieren”, erklärt Christian Sprave. 

Ein- und Zweifamilienhäuser: Moderate Preisanstiege im 1. Halbjahr 2022 

Auch im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser liegen Ausstattungsmerkmale wie Dämmung, ein Kamin sowie eine hohe Energieklasse im Fokus der Kaufinteressierten. Durchschnittlich lagen die Angebotspreise für Ein- und Zweifamilienhäuser in Köln in der ersten Jahreshälfte bei 710.000 Euro. Damit stieg der mittlere Angebotspreis im Vorjahresvergleich um über 9 Prozent. Wie im Segment der Eigentumswohnungen waren die Bezirke Lindenthal, Rodenkirchen sowie die Innenstadt auch die teuersten Bezirke für Ein- und Zweifamilienhäuser: Hier lagen die durchschnittlichen Angebotspreise zwischen 785.000 und rund 1 Millionen Euro. Besonders exklusive Objekte in den sehr guten Lagen stehen für 1,75 bis 7,5 Millionen Euro zum Verkauf. „Wir registrieren aktuell eine etwas größere Zurückhaltung bei der Kaufentscheidung, gehen aber davon aus, dass mittelfristig ein Gewöhnungseffekt einsetzen wird. Immobilien fungieren gerade in Krisenzeiten als sicheres Investment, nicht nur als langfristige Vermögensanlage, sondern auch als Rückzugsort mit emotionaler Rendite”, sagt Christian Sprave. 

Ebenso wie für die Citylagen wurde auch für das unmittelbare Umland in den ersten sechs Monaten ein stabiles Marktgeschehen registriert, die anhaltende Landlust förderte diese Entwicklung zusätzlich. Dennoch befindet sich das Preisniveau in den umliegenden Bezirken immer noch unterhalb dem der Kölner Innenstadtlagen.

Das höchste Preisniveau wies Rösrath im Rheinisch-Bergischen Kreis mit durchschnittlichen Angebotspreisen von 679.000 Euro auf. Pulheim und Bergisch Gladbach folgen mit rund 630.000 Euro.

Ausblick: Seitwärtsbewegung für alle Lagen erwartet 

Für alle Kölner Lagen geht Engel & Völkers für die verbleibenden Monate von einer Preisstabilisierung aus. Nachdem im Juni diesen Jahres aufgrund der Zinserhöhung erstmals seit Jahren ein leichter Rückgang bei den Angebotspreisen für Eigentumswohnungen in Köln registriert wurde, könnte es vor allem in einfachen und mittleren Lagen zu weiteren gemäßigten Preiskorrekturen kommen. „Viele haben vor einigen Jahren Käufe zu Top-Zinskonditionen abgeschlossen und müssen nun mehr Geld bei einer Anschlussfinanzierung einplanen. Der aktuelle Zinssatz bewegt sich aber im historischen Vergleich immer noch auf moderatem Niveau, womit sich ernsthaft Kaufinteressierten attraktive Optionen bieten, Objekte zu erwerben, die in den letzten Jahren durch Bieterwettbewerb schwerer zu erreichen waren”, erklärt Christian Sprave und resümiert: „Die derzeitige Situation stellt eine Sondersituation dar, in der langfristige Prognosen schwer zu treffen sind. Sowohl für die Verkäufer als auch für die Käuferseite gilt daher: Es bedarf unbedingt einer professionellen Beratung, um die aktuelle Marktsituation richtig einschätzen zu können.”


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