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Katalonien: Weiterhin starke Nachfrage nach Luxusimmobilien

Katalonien liegt im Nordosten Spaniens und ist eine autonome Region, die die Provinzen Girona, Barcelona, Tarragona und Lleida umfasst. Das weniger besiedelte nördliche Gebiet Kataloniens besteht größtenteils aus den Pyrenäen, die an Frankreich sowie Andorra grenzen. Die Hauptstadt Barcelona, die Mittelmeerküste mit der Costa Brava und der Costa Daurada sowie die Pyrenäen werden bei Touristen und Kaufinteressenten gleichermaßen geschätzt: „Die Nachfrage nach Premiumobjekten ist in vielen Teilen Kataloniens ungebrochen hoch. Die durchschnittlichen Preise für Immobilien in der kosmopolitischen Metropole Barcelona liegen bei 4.506 Euro pro Quadratmeter. Doch auch Luxusimmobilien im Val d’Aran und an der Costa Brava sind äußerst gefragt. Neben zentral gelegenen und hochwertigen Apartments mit Terrasse oder Balkon interessieren sich Käufer vermehrt für energieeffiziente Neubauten sowie Häuser mit idyllischen Gärten im Umland, die Privatsphäre und Diskretion bieten”, sagt Juan-Galo Macià, CEO von Engel & Völkers Spanien, Portugal und Andorra. 

 Linz
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Barcelona und Umgebung

Die Hauptstadt der Region ist für ihre beeindruckenden Bauten sowie einzigartige Architektur bekannt und ein beliebter Wohnstandort für nationale und internationale Kunden. Sarrià-Sant Gervasi, Eixample sowie Les Corts gehören zu den teuersten Wohnlagen Barcelonas.
Das gehobene Viertel Sarrià-Sant Gervasi befindet sich im Nordwesten der Stadt, weit weg vom Trubel des Zentrums. Im Vergleich zu den übrigen Stadtbezirken hat die Bevölkerung hier das höchste Pro-Kopf-Einkommen. Galvany und Bonanova zählen in Sarrià-Sant Gervasi zu den begehrtesten Wohnlagen. Engel & Völkers verzeichnet hier Quadratmeterpreise von bis zu 9.167 Euro.
Auch stark nachgefragt sind Objekte in Eixample, dem größten und bevölkerungsreichsten Bezirk Barcelonas. Dieser liegt zentral, fast mittig im Stadtgefüge, besteht aus über 400 Häuserblöcken mit symmetrisch ausgerichteten Gebäuden und ist durch die Bauten des katalanischen Jugendstils „Modernisme" geprägt. Besonders begehrt sind hier die Wohngebiete in der Nähe der beiden Prachtboulevards „Rambla de Catalunya" und „Passeig de Gràcia", wo sich unter anderem die weltberühmten Gaudí-Paläste „Casa Milà" sowie „Casa Batlló" befinden. Die teuerste Straße in Eixample ist die „Passeig de Gràcia". Für exklusive Wohnimmobilien werden hier Quadratmeterpreise von bis zu 7.500 Euro aufgerufen. 

Besonders bei Familien ist der Bezirk Les Corts stark nachgefragt. Dieser liegt im Westen der Stadt und ist bekannt für das berühmte Fußballstadion des FC Barcelona „Camp Nou". Les Corts ist ein wichtiger finanzieller Geschäftsbezirk und wird als eines der sichersten Gebiete Barcelonas angesehen. Exklusive Immobilien, die von grünen Hügeln umgeben sind und einen spektakulären Blick auf die Stadt sowie das Meer bieten, kosten in Les Corts bis zu 8.070 Euro pro Quadratmeter.
In den beiden nördlichen Stadtteilen Gràcia und Horta-Guinardó gibt es viele Galerien, Bars und Restaurants, auch der berühmte „Park Güell" von Antoni Gaudí befindet sich hier. Die Quadratmeterpreise betragen dort bis zu 7.424 Euro beziehungsweise 4.295 Euro.
Die Stadtteile Sant Martí und Ciutat Vella werden besonders von Einheimischen favorisiert. Das moderne Wohngebiet Sant Martí verfügt über die meisten Strände und viel Grünfläche, Ciutat Vella wird besonders von Kulturliebhabern geschätzt. Die Quadratmeterpreise betragen hier bis zu 7.654 Euro beziehungsweise 7.083 Euro.

Seit Beginn der Corona Pandemie sind immer mehr Menschen auf der Suche nach einem Haus oder Apartment mit viel Platz. Dementsprechend ist das Interesse nach Immobilien im Umland von Barcelona in den letzten zwei Jahren stark gestiegen. Zu den beliebtesten Regionen gehören Sant Just Desvern und Esplugues de Llobregat. Hier liegen die Höchstpreise bei 12.600 Euro bzw. 9.060 Euro pro Quadratmeter. In Sant Cugat sind insbesondere Einfamilienhäuser in den Bezirken Mirasol und Valldoreix mit Höchstpreisen von 5.556 Euro pro Quadratmeter stark nachgefragt.
Nur wenige Autominuten von Barcelona entfernt und nahe am Meer gelegen befinden sich die sehr begehrten Städte Gavà, Castelldefels und Garraf. Kunden schätzen die Nähe zum Meer sowie die gute Anbindung zur Innenstadt. Die durchschnittlichen Preise für Häuser oder Apartments mit Terrassen, Gärten oder Pool belaufen sich hier auf 3.632 Euro pro Quadratmeter.
In der Region Vallès Oriental sind die Preise mit 2,5 Prozent und 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr am stärksten gestiegen. Die Spitzenquadratmeterpreise belaufen sich hier auf 1.600 Euro. Während der Durchschnittspreis für Mieten in den Außenbezirken aufgrund der gestiegenen Nachfrage um 6 Prozent auf rund 14 Euro pro Quadratmeter gestiegen ist, liegen die Durchschnittspreise im Zentrum von Barcelona weiterhin bei rund 17 Euro pro Quadratmeter.

In den letzten Monaten haben vor allem spanische Staatsbürger Objekte in Barcelona erworben. So lag der Anteil nationaler Käufer bei rund 70 Prozent. Nachdem der Anteil ausländischer Investoren aufgrund von Reisebeschränkungen in 2020 leicht gesunken ist, steigt die Nachfrage internationaler Kunden nach Wohnimmobilien seit 2021 wieder kontinuierlich an. Diese stammen überwiegend aus Frankreich, Italien, Deutschland, den Niederlanden, den USA sowie aus China. Besonders beliebt bei dieser Käufergruppe ist der Stadtteil Eixample, wo 47 Prozent aller Transaktionen von Kunden aus dem Ausland getätigt werden. In Pedralbes und in Sarrià-Sant Gervasi liegt der Anteil bei rund 17 Prozent.

Pyrenäen

Zwischen Mittelmeer und Atlantik bieten die Pyrenäen mit über 30 Skigebieten grenzenlose Winterfreude. Bei Suchkunden sind  Zweitwohnsitze wie beispielsweise in Pistennähe im Val d’Aran an der Grenze zu Frankreich äußerst begehrt. Der durchschnittliche Angebotspreis für Immobilien in Orten wie Baqueira liegt bei 4.950 Euro pro Quadratmeter, wohingegen für Premiumimmobilien Quadratmeterpreise von bis zu 8.000 Euro erzielt werden. Im Vorjahresvergleich kam es hier zu einer Preissteigerung von 7,6 Prozent. Ebenso stark nachgefragt sind Objekte in Cerdanya, einem Hochtal in der Provinz Girona in den östlichen Pyrenäen, welches für luxuriöse Zweitwohnsitze bekannt ist. Zu den beliebtesten Orten zählt hier Bolvir mit Höchstpreisen von bis zu 5.200 Euro pro Quadratmeter. 

Küstenregion

Die etwa 220 Kilometer lange Costa Brava ist der nordöstlichste Streifen der spanischen Mittelmeerküste und gehört mit seinen atemberaubenden Steilklippen, goldenen Sandstränden sowie alten Fischerdörfern zu den begehrtesten und teuersten Wohngebieten Kataloniens. Die Region ist  bei Kunden aus dem Ausland äußerst stark nachgefragt, diese dominieren mit rund 65 Prozent den Markt. Insbesondere die Städte Cadaqués, S’Agaró und Playa de Aro erfreuen sich hier großer Beliebtheit. Für erstklassige Apartments in erster Meereslage werden Spitzenquadratmeterpreise von bis zu 10.000 Euro aufgerufen. 

Ebenso begeht sind Immobilien an der malerischen Costa Daurada, welche sich südwestlich von Barcelona befindet und für ihre ruhigen Strände bekannt ist. Im Gegensatz zur Costa Brava stammt die Mehrheit der Käufer hier aus dem Inland. Diese interessieren sich besonders für Objekte in Salou, Cambrils, Reus, Vilaseca und Mont-roig del Camp. Immobilien wechselten 2021 im Durchschnitt für Quadratmeterpreise zwischen 1.280 und 2.200 Euro in den Besitzer. 

Ausblick: Ganzjährige Nutzung von Ferienresidenzen 

Für Immobilien an den begehrten Standorten in und um Barcelona, den Pyrenäen sowie den Küstenregionen geht Engel & Völkers auch für die kommenden Monate von einem weiteren Nachfragewachstum sowie stabilen Preisen auf hohem Niveau aus. Die zahlreichen Neubauprojekte lassen die Attraktivität Kataloniens ansteigen und beflügeln so die internationale Nachfrage: „Für 2022 erwarten wir einen weiteren Anstieg internationaler Käufer. Durch Home-Office und Hybrid-Arbeitsmodelle fungiert der Zweitwohnsitz inzwischen viel häufiger auch als temporärer Erstwohnsitz und wird zunehmend in traditionell ruhigeren Jahreszeiten genutzt”, resümiert Juan-Galo Macià.

Den vollständigen Engel & Völkers Marktbericht Spanien 2021/22 finden Sie auf Spanisch hier.

    

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