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Ausstattungsmerkmale des Wohnen im Hochhaus

In den vorherigen 4 Kapiteln sind wir intensiv auf die makro- und mikroökonomischen Details eines Wohnhochhauses eingegangen.Wir haben untersucht was die Befragten unserer Studie dazu bewegt sich für das Hochhaus als Wohnalternative zu entscheiden. Im folgenden Kapitel wollen wir nun der Frage nachgehen welche Ausstattungsmerkmale unsere Befragten besonders reizt.


Bei den gewünschten Ausstattungsmerkmalen machen die generellen Trends kein Halt vor dem Wohnhochhaus. Wie bereits in den vorangegangenen Kapiteln erläutert hat die Coronapandemie den Blick der Menschen für die eigenen vier Wände deutlich geschärft. So ist der generelle Trend nach mehr Wohnraum pro Person noch weiter gestiegen, um Bedürfnissen wie dem Homeoffice, dem Sport zu Hause oder mehr Platz für z.B. die Kinder, gerecht zu werden. Seit den 1970’er Jahren hat sich der Flächenbedarf pro Person in Österreich fast verdoppelt und liegt heute bei rund 45,3 m² (Quelle: Statista 2021). Die Metropole ist und bleibt Anziehungspunkt für junge Menschen, Singles oder kinderlose Paare, während es die Familien zunehmend in die Vororte oder auf das Land zieht. Wie bereits erläutert sind die wesentlichen Treiber die Preise, die Möglichkeit nach Freiluftflächen und das Platzangebot. So ist nicht verwunderlich, dass sich fast 22 % der Befragten in der Studie von Engel & Völkers Wien sich für einen Flächenbedarf von 50-80 m² ausgesprochen haben, jedoch 48 % und damit der größte Teil der Befragten, einen Bedarf von bis zu 130 m² für sich sehen. Lediglich 24 % geben einen Bedarf von mehr als 130 m² an. Dieses Ergebnis spiegelt die Bedürfnisse der erwähnten Zielgruppen wider.

 Wien
- Quelle: Studie: Wohnen im Hochhaus, Engel & Völkers Wien

Die BUWOG mit Ihrem beeindruckenden Vorzeigeprojekt, dem “Marina Tower” im 2. Bezirk in Wien, steht hier sinnbildlich für den Bedarf der unterschiedlichen Zielgruppen und der modernen Form des Hochhauses. Wie in den Kapiteln 3 und 4 erwähnt zieht auch die BUWOG ein sogenanntes Multi-Use-Projekt vor, welches zur Steigerung des Wohnkomforts beiträgt. So finden sich in den unteren Etagen, neben einem Café, einem Ärztezentrum weitere Annehmlichkeiten wie Supermarkt, Fitnesszentrum und sogar ein Conciergeservice. Die Wohnungen sind von 45 bis 140 m², bis hin zu Penthäusern von 200 bis 295 m² konzipiert. Während die erstgenannten Wohnungen den Bedarf der klassischen Zielgruppe decken, spiegeln die Penthäuser die Bedürfnisse einer exklusiven Käufergruppe wider. So wurde bei den Penthäusern neben der Größe vor allem auf gehobene Ausstattungsmerkmale geachtet.


Neben der Größe gaben die Befragten in der Studie auch klar priorisierte Ausstattungsmerkmale an welche für sie wichtig sind. Dabei belegt den ersten Platz die Möglichkeit zur Beschattung und eine Klimaanlage. Darauf folgen auf Platz zwei das Smart Home und auf Platz drei die Freifläche wie ein Balkon oder eine Terrasse. Da Wohnungen in einem Hochhaus selten natürlich vor der Sonne und Wärme geschützt werden, wie zum Beispiel durch Bäume, ist der Wunsch nach künstlicher Beschattung und Klimatisierung nachvollziehbar. Das Smart Home entgegen entspricht dem aktuellen Trend der Digitalisierung unseres Alltages. Man kann inzwischen Funktionen seines Wagens und vieler anderer Alltagsdinge mit dem Smartphone steuern. Da liegt der Wunsch nach einem digitalen Zuhause nicht fern. Neben Annehmlichkeiten wie der automatischen Steuerung der Klimatisierung oder des Lichtes hat eine solche Applikation auch die Möglichkeit zum Energiesparen und erhöht den Komfort und das Sicherheitsempfinden der Bewohner.


Neben den Annehmlichkeiten stellt sich auch immer wieder die Frage nach dem wichtigsten Raum in der Wohnung. Auch dieser Frage ist die Studie zum Wohnen im Hochhaus als alternative Wohnform von Engel & Völkers Wien nachgegangen. Die Befragten gaben dabei an, dass Ihnen das Wohnzimmer am wichtigsten sei. Dicht darauf folgte das Esszimmer. Aus der Befragung ging auch hervor, dass die offene Wohnküche immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Die Kombination aus Küche, Esszimmer und/ oder Wohnzimmer findet immer mehr Beliebtheit. Die Gründe für diesen Trend sind vielfältig. Zum einen gewinnt das Kochen als Lifestyle-Aspekt, bei dem gern auch mit Freunden und Familie gekocht wird, immer mehr an Bedeutung. Zum anderen wird das Kochen mehr und mehr als Event gesehen und weniger als lästige Tat im Hintergrund. Die Kombination der Räume ist daher die logische Schlussfolgerung. Als dritte Priorität gaben die Befragten eine Freifläche wie Balkon oder Terrasse an.


Schon lange ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden groß in Österreich. Die COVID-19 Pandemie, die niedrigen Zinsen und fehlende Anlagealternativen verstärken diesen Trend. So wünschen sich heute über 70% der Österreicher die eigenen vier Wände im Eigentum. Dies spiegelt auch die Studie von Engel & Völkers wider.

 Wien
- Quelle: Studie: Wohnen im Hochhaus, Engel & Völkers Wien

Hier geben fast 60 % der Befragten an die Wohnung oder das Appartement im Hochhaus lieber kaufen zu wollen. Was viele jedoch vom Kauf abhält ist zum einen das fehlende Eigenkapital und zum anderen die stark gestiegenen Preise. Bei Engel & Völkers wurden in den vergangenen Monaten m² Preise von 5.000 -9.000€ m² erzielt je nach Stockwerklage im Hochhaus. In den höheren Stockwerken lagen die Preise bei 12.000 - 15.000 € den m² und bei den absoluten Premiumprodukten z.B. bei Penthäusern wurden sogar Preise von bis zu 25.000 € den m² erzielt. “Der Preisanstieg in der Metropole hat somit auch vor den Hochhäusern nicht halt gemacht und wird, wenn auch moderater, in den kommenden Jahren sich weiter nach oben entwickeln” meint Philipp Niemann, Geschäftsführer des Engel & Völkers Standortes in Wien. Ausschlaggebend sind wie bisher die Lage, die Qualität, Ausstattungsmerkmale und die weiteren in dieser Studie angesprochenen Variablen.

 
Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt bei der Immobilienwahl eine immer größere Rolle. In welchem Maße dies der Fall ist und wie der Aspekt der Nachhaltigkeit die Immobilienbranche in Bezug auf Hochhäuser beeinflusst, nimmt Engel & Völkers Wien in ihrem sechsten und letzten Kapitel der Studie unter die Lupe.

Zu den vergangenen Kapiteln:

Teil 1: Wohnen im Hochhaus als alternative Wohnform in der Metropole Wien

Teil 2: “Lage Lage Lage” auch relevant für die Entscheidung zum Wohnen im Hochhaus?

Teil 3: Was macht das Wohnen im Hochhaus attraktiv?

Teil 4: Gemischte Nutzung im Hochhaus - was gehört alles unter ein Dach?


Penthouses im Hochhaus

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