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Amsterdam: Preise für Wohnimmobilien um rund 14 Prozent gestiegen

Das Preisniveau auf Amsterdams Wohnimmobilienmarkt zieht weiter an. Allein im 1. Quartal 2018 sind die Preise am Gesamtmarkt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 14 Prozent gestiegen. Ein Grund für diese Entwicklung ist das immer knapper werdende Objektangebot, insbesondere von Premium-Immobilien. „Die Nachfrage nach Kaufimmobilien ist im Top-Segment aktuell doppelt so hoch wie das Angebot”, sagt Barbara van der Grijp, Geschäftsführende Gesellschafterin von Engel & Völkers in Amsterdam, und erklärt: „Statt zu verkaufen, vermieten viele Eigentümer ihre Immobilien und auch für Investoren gewinnt die Vermietung zunehmend an Attraktivität.”

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Bis zu 10,25 Millionen Euro für Kanalhäuser

Die gefragtesten Top-Lagen Amsterdams sind der Grachtengürtel (Grachtengordel), das Museumsquartier (Museumkwartier) sowie das Apolloviertel (Apollobuurt). Dabei erzielen Wohnimmobilien entlang der traditionsreichen Kanäle wie Herengracht, Keizersgracht, Prinsengracht und den Nebenkanälen die höchsten Preise: Eigentumswohnungen am Grachtengürtel kosteten im 1. Quartal 2018 bis zu 8.900 Euro pro Quadratmeter. Kanalhäuser wechselten im selben Zeitraum für bis zu 10,25 Millionen Euro den Besitzer. Die Gebäude, in denen früher wohlhabende Kaufleute und Großbürger lebten, gehören zum historischen Erbe Amsterdams und machen für viele den charakteristischen Charme der Stadt aus. Neben diesem Reiz schätzen viele Käufer am Grachtengürtel auch die geringe Entfernung zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Während der Grachtengürtel direkt im Zentrum liegt, befinden sich das Museumsquartier und das Apolloviertel südwestlich davon im Bezirk Amsterdam Süd. Der Name Museumsquartier geht auf den Museumsplatz (Museumsplein) zurück. Er bildet das Herzstück des Quartiers, da sich dort bedeutende Museen wie das Stedelijk Museum, das Van Gogh Museum oder das Rijksmuseum befinden. Für Käufer ist die Nähe zu den weltbekannten Ausstellungsräumlichkeiten und zur Innenstadt genauso attraktiv wie die ruhige Lage und die ansprechenden Straßenzüge. Gerade Familien und Expats zieht es in diese Wohngegend sowie Kunden, die in Amsterdam einen Zweitwohnsitz suchen. Im Fokus von Familien stehen oftmals Häuser mit Garten, wohingegen die Fachkräfte aus dem Ausland häufig luxuriöse, schlüsselfertige Apartments bevorzugen. Im 1. Quartal 2018 lagen die Quadratmeterpreise für solche Eigentumswohnungen bei bis zu 10.750 Euro. Villen mit Grün erzielten demgegenüber Kaufpreise von bis zu 5,95 Millionen Euro.

Im Apolloviertel stammt ein Großteil der Gebäude aus den 20er- und 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Sie wurden im Stil der Amsterdamer Schule aus Backstein errichtet. Wegen der Nähe zum Zentrum sowie zum Geschäftsviertel Zuidas und der guten Anbindung an den Flughafen ist das Apolloviertel bei internationalen Käufern, Familien und Singles gleichermaßen beliebt. Gerade Familien schätzen das Vorstadtflair und die vergleichsweise großen Häuser. Für Apartments lagen die Quadratmeterpreise im 1. Quartal 2018 hier in der Spitze bei bis zu 9.900 Euro. Villen erreichten im Apolloviertel Preise von bis zu 2,7 Millionen Euro.

Ausblick: wachsende Nachfrage durch internationale Käufer

Ausländische Kunden machen derzeit 16 Prozent der Käufer auf Amsterdams Markt für Premium-Immobilien aus. Unter ihnen bilden Deutsche und Briten die größten Gruppen. „Nach unserer Einschätzung wird die Zahl der Expats, die in Amsterdam ein Objekt suchen, weiter steigen”, sagt Barbara van der Grijp. Denn viele internationale Konzerne lassen sich aufgrund der attraktiven Steuergesetzgebung in der niederländischen Hauptstadt nieder. Zudem verlegt die Europäische Arzneimittel-Agentur im kommenden Jahr ihren Sitz von London nach Amsterdam. Mit der wachsenden Nachfrage werden nach Ansicht von Engel & Völkers die Immobilienpreise im Top-Segment weiter anziehen. In guten Lagen wie den Stadtteilen Jordaan und Oud-West sowie dem kosmopolitischen Viertel De Pijp sind ebenfalls Preiszuwächse zu erwarten. Eine Gegend mit besonders viel Potenzial ist das Geschäftsviertel Zuidas am südlichen Stadtrand. Viele internationale Unternehmen siedeln sich hier an und damit nimmt der Bedarf an hochwertigem Wohnraum in der Nähe zum Arbeitsplatz zu. „Auch wenn die Immobilienpreise in Amsterdam weiter steigen, so ist das Preisniveau im Vergleich zu Metropolen wie New York oder Paris noch verhältnismäßig moderat“, so Barbara van der Grijp.

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