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Historische Baustoffe

Ob antike Dachziegel, historische Fenster und Fensterläden, alte Dielenbretter oder mehr – geschichtsträchtige Baustoffe bieten sich geradezu an, in neue, aber antik wirkende Häuser mit Atmosphäre integriert zu werden. Nicht nur ökologische Gründe haben Bauherren im Sinn, wenn sie den Wunsch äußern, historische Baustoffe oder einzelne Bauelemente aus vergangenen Zeiten in ihr neues Bauprojekt zu integrieren. Viele dieser Baumaterialien stammen aus der Zeit vor 1940 und haben mittlerweile durchaus auch einen kulturellen Wert. Immerhin zeugen sie von der Baukunst und den Handwerkskünsten vergangener Epochen. So hilft die Wiederverwendung historischer Baustoffe auch, ein Stück Baukunstgeschichte zu bewahren und verhindert somit, dass wertvolle Ressourcen achtlos beseitigt werden.

 Küsnacht
- Exklusive, historische Baustoffe bringen den Charme vergangener Tage zurück. Lassen auch Sie sich vom nostalgischen Flair der guten alten Zeit verzaubern!

Sanierung von städtischen Altbauten

Auch bei der Sanierung alter Gebäude werden historische Baustoffe und einzelne Elemente immer wieder gerne eingesetzt. Hier würden moderne Baustoffe wie ein Fremdkörper im Gesamtbild eines Altbaus wirken und dadurch einen unverzeihlichen Stilbruch bedeuten. So kommen auch hier unter anderem antike Beschläge für Türen und Türknäufe zum Einsatz. Ebenso lassen sich auch historisch wertvolle Steinböden oder Ziegeln einer alten Mauer im entsprechenden Ambiente wiederverwenden und ergänzen bereits vorhandene Elemente, ohne störend zu wirken. Ältere Immobilien können so aufgewertet werden und erhalten damit wieder ein authentisches Aussehen, welches ihren natürlichen Charme unterstreicht.

Wachsendes Interesse an historischen Baustoffen aus der guten alten Zeit

Denkmalgeschützte Fachwerkhäuser oder andere historische Bauwerke profitieren ebenfalls von der Wiederverwendung historischer Baustoffe. Alte, aus Abbruchhäusern stammende Feldbrandsteine, die als besonders langlebig und gut isolierend gelten, können gekauft, gereinigt und wiederverwertet werden. Die günstigere Variante sind nicht ganz so geschichtsträchtige, auf alt getrimmte, neue Ziegel, für die es mittlerweile ebenfalls schon einen Markt gibt. Denn historische Baustoffe sind nur begrenzt verfügbar und zählen damit zu den Raritäten und Unikaten auf dem spezialisierten Baumarkt.

Wer in seinen Alt- oder Neubau anstatt moderner Keramikfliesen lieber antike Zementfliesen einbauen möchte, liegt damit ebenfalls im Trend. Doch eine gehörige Portion Glück gehört schon dazu, will man diese begehrten, nur aus Zement, Farbe und Wasser bestehenden Fliesen mit den individuellen Mustern erwerben. Auch ist die Rekonstruktion dieser alten Fliesen nicht immer günstig. Doch dafür ist der kulturhistorische Wert dieser alten Zementfliesen unschätzbar hoch.

So kommt es, dass auch die Nachfrage nach alten Backsteinen, gusseisernen Öfen, antiken Treppen und anderen historischen Baustoffen ständig steigt. Retrolook, Vintage-Stil und Shabby Chic sind eben nicht nur auf Kommoden und Schränke aus der vorindustriellen Zeit beschränkt, wobei auch hier einige Parallelen zu beobachten sind. Auch hier ist nämlich die Nachfrage oft größer als das Angebot, weshalb eigentlich neue, einzelne Elemente gern auf alt getrimmt werden.

Der Gründer und Geschäftsführer des Verbandes für historische Baustoffe Christoph Freudenberger beobachtet ebenfalls eine wachsende Nachfrage und reges Interesse an historischen Baustoffen jeglicher Art.

Bauen mit historischen Baustoffen: Authentizität und moderne Wohnkultur harmonisch miteinander vereint

Wenn Alt und Neu geschickt miteinander kombiniert werden, entsteht eine ganz eigene Atmosphäre. So können auch neue Gebäude durch alte Fabrikfenster, antike Wendeltreppen oder gusseiserne Öfen optisch aufgewertet werden.

Doch nicht alles, was bei Abrissarbeiten gerettet werden kann, darf ungeprüft wiederverwertet werden. Viele Materialien, wie beispielsweise alte Holzdielen – oder Bretter, werden vorab auf Schadstoffe hin überprüft. An manchen Materialien hat im Laufe der Jahre auch schon der Zahn der Zeit genagt, so dass immerhin ein großer Teil geretteter Steinböden oder Dielenbretter aufgrund zu starker Beschädigungen nicht mehr verwendet werden kann. Authentische, historische Baustoffe sind eben keine Massenware von der Stange, sondern nur begrenzt erhältliche Ressourcen und echte Raritäten.

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