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Deutliche Preissteigerung in Zürich und Luzern

Weder Spitzenpreise, noch Wohnungsleerstände und nachgebende Mieten können die anhaltend hohe Nachfrage von Immobilieninvestoren nach Mehrfamilienhäusern in der Schweiz stoppen. In Zürich und Luzern haben die Preise besonders angezogen – doch nicht überall sind sie gestiegen. 

Preisentwicklungen sehr unterschiedlich

Die deutlichsten Preissteigerungen bei wohnwirtschaftlichen Anlageimmobilien im Vergleich zu den vergangenen Jahren sind laut dem aktuell erschienenen „Marktbericht Schweiz Wohn- und Geschäftshäuser“ von Engel & Völkers Commercial in Zürich und Luzern zu verzeichnen. Mit bis zu 22.500 Schweizer Franken pro Quadratmeter (+ 4,7 Prozent) müssen Anleger in sehr guten Lagen in Zürich im Maximum kalkulieren. 


Wesentlich günstiger ist der Markteinstieg in Luzern mit 12.000 Schweizer Franken pro Quadratmeter. Gegenüber dem Vorjahr ist dort der Spitzenpreis allerdings um 20 Prozent gestiegen. In Winterthur und Lugano kostet der Quadratmeter 13.000 Schweizer Franken, im Kanton Zug 14.000 Schweizer Franken sowie in Bern 10.500 Schweizer Franken. Die Preise sind in allen genannten Standorten ähnlich stark gestiegen.

 Lugano
- Schweizer Markbericht Mehrfamilienhäuser

Günstige Einstiegspreise in der Ostschweiz

Hingegen sind die Einstiegspreise in der Ostschweiz vergleichsweise erschwinglich: In St. Gallen zahlt man bis zu 7.500 Schweizer Franken pro Quadratmeter, in Chur sowie im Kanton Thurgau bis zu 7.200 Schweizer Franken pro Quadratmeter. 


„Stabil geblieben sind im ersten Halbjahr 2021 die Preise in den Städten Aarau, Chur und Solothurn sowie in den Kantonen Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Schwyz“, berichtet Jan Kotonski, Head of Content, Data Strategy & Research bei Engel & Völkers Commercial.


Preisrückgänge gab es seinen Ausführungen zufolge in St. Gallen und im Kanton Thurgau. Für St. Gallen würden jedoch zukünftig steigende Preise in mittleren und einfachen Lagen erwartet.


Stabile Renditen bei Mehrfamilienhäusern

„Mehrfamilienhäuser in der Schweiz haben im 10-Jahres Schnitt eine jährliche Gesamtrendite von 8,5 Prozent erwirtschaftet“, betont Kotonski. Die Cashflow-Rendite habe leicht abgenommen, lag aber mit 3.0 Prozent im Jahr 2020 immer noch deutlich über der Rendite der Obligationen der Eidgenossenschaften. Stärker schwanken die Wertänderungs- und die Gesamtrendite, rückblickend fielen sie immer noch deutlich positiv aus. 


Die Einführung von Negativzinsen durch die Schweizerische Nationalbank im Jahr 2015 hat zu einem anhaltenden Run der Investierenden auf Anlageimmobilien und weiteren Preisanstiegen geführt. 2020 hat die Gesamtrendite für Wohninvestments im Schweizer Durchschnitt bei 4,8 Prozent gelegen. Die höchsten Gesamtrenditen hätten im Jahr 2020 Mehrfamilienhäuser in der Region Zürich mit 7,1 Prozent, der Region Basel mit 4,4 Prozent und den Regionen Genfersee und Ostschweiz mit je 3,5 Prozent erwirtschaftet. Die höchsten Bruttorenditen der betrachteten Städte und Kantone in guter Lage erzielten Aarau, Solothurn und Lugano (je 5,0 Prozent), Ascona (4,7 Prozent) sowie der Kanton Schwyz (4,4 Prozent).



Erfahren Sie mehr Details zum Schweizer Markt für Mehrfamilienhäuser im „Marktbericht Schweiz Wohn- und Geschäftshäuser“ von Engel & Völkers Commercial. Dort erhalten Sie einen Überblick über den Mietwohnungsmarkt, regionale Marktwertveränderungen sowie weitere spannende Informationen. (21.10.21)

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