Engel & Völkers - Snapshot Wohnimmobilien Schweiz: Differenzierte Preisentwicklung bei Wohneigentum

Das Preiswachstum für Wohneigentum verhält sich seit längerem moderat. Einzelne Segmente und Regionen verzeichnen sogar Preisrückgänge. Die Finanzierung ist für verschiedene Haushalte zu einem Engpassfaktor geworden. Damit steigen die Anforderungen an die Vermarktung.

Nachdem sich das seit Jahren anhaltende Preiswachstum für Wohnimmobilien Anfang Jahr allgemein stabilisiert hat, sind die Preise in einigen Segmenten - insbesondere bei den Eigentumswohnungen – im Laufe des Jahres wieder etwas gestiegen. Allerdings sind sowohl regional, als auch segmentspezifisch beträchtliche Unterschiede zu verzeichnen. Die Gefahr einer Überhitzung des Wohnimmobilienmarktes scheint jedoch an den meisten Orten gebannt zu sein.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen nach wie vor positiv

Mit einem prognostizierten Wachstum des BIPs von ca. 1.5% für 2016 findet die Schweizer Wirtschaft wieder auf einen positiven Wachstumspfad zurück. Unterstützt wird diese positive Entwicklung der Schweizer Volkswirtschaft durch die Erholung des Europäischen Raumes und der USA als starke Handelspartner der Schweiz. Nach der Wahl von Donald Trump als 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten ist offen, wie es mit den anstehenden Freihandelsabkommen weitergeht. Die zu erwartende protektionistische Tendenz fokussiert sich in erster Linie auf die Stärkung der Binnenkonjunktur, was sich voraussichtlich als Abschwächung der positiven Impulse im Europäischen Raum bemerkbar macht.
Trotzdem wird die Schweizer Nationalbank aufgrund der Tiefzinspolitik der Europäischen Zentralbank weiterhin gezwungen sein, die aktuellen Negativzinsen weiterzuführen. Damit werden Schweizer Immobilien sowohl zu Wohn- als auch zu Anlagezwecken weiterhin wertestabil sein oder sich sogar nochmals leicht verteuern.

Preisentwicklung differiert regional und segmentspezifisch

Die Preisentwicklungen der letzten Jahre haben dazu geführt, dass Wohneigentum für viele Haushalte nur noch schwer erschwinglich ist. Dabei differieren die Entwicklungen jedoch stark. Während im preisgünstigen Wohnungssegment durchaus noch Preissteigerungen zu beobachten sind, stagnieren sie im gehobenen Segment oder sind teilweise sogar rückläufig. Auch regional sind Unterschiede feststellbar. In periphereren Regionen mit noch erschwinglichen Wohnungspreisen  können aufgrund der guten Nachfrage  steigende Preise beobachtet werden. Die Diskrepanz zwischen steigenden Preisen in günstigen Regionen und sinkenden Preisen in Hochpreisregionen nimmt gegenwärtig jedoch wieder ab. Auch in den Hot-Spots ist eine Stabilisierung der Preise durch die anhaltende Nachfrage nach Wohnimmobilien zu erwarten. 

Finanzierung wird schwieriger

Trotz der tiefen Zinsen verwenden die Banken zur Tragbarkeitsberechnung einen Zinssatz von 4.5-5%. Damit bleibt Finanzierung für viele Haushalte schwierig. Durch die zurückhaltende Bewertung der Banken basierend auf dem Niederstwertprinzip, wird die Finanzierungshürde für potenzielle Käufer zusätzlich erhöht. Tatsächlich kommen vermehrt Geschäfte, bei denen sich Käufer und Verkäufer handelseinig sind nicht zu Stande, weil der Käufer die Finanzierung nicht organisieren kann.Es ist daher entscheidend, mit einem Partner zusammen zu arbeiten, der beste Kontakte zu den nationalen und lokalen Banken hat, um unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten abzuklären und damit so weit möglich auf den Finanzierungsentscheid  einzuwirken.

Vermarktung dauert länger

In den meisten Regionen ist eine deutliche Erhöhung der Vermarktungszeiten festzustellen. Kaufinteressenten werden zunehmend kritischer und zurückhaltender und die schwierigere Finanzierung trägt ebenfalls ihren Teil dazu bei. Es zeigt sich, dass es von hoher Notwendigkeit ist, die Immobilie marktgerecht einzuschätzen und aus Sicht des Kaufkunden kritisch zu beurteilen, bevor die Vermarktung gestartet wird. Überhöhte Preisvorstellungen von den Eigentümern sowie fehlende Marktkenntnisse führen teilweise zu einer falschen Positionierung der Immobilie am Markt. Die Auswirkungen einer Falschpositionierung wirken sich heute wesentlich stärker aus als in der Vergangenheit und führen öfters nicht nur zu langen Vermarktungszeiten, sondern auch dazu, dass der Preis im Nachhinein übermässig gesenkt werden muss.
Ausgezeichnete lokale Marktkenntnisse, marktgerecht eingewertete Immobilien gepaart mit einer gezielten, individuell auf die einzelne Immobilie abgestimmten Vermarktungsstrategie sind die Basis eines erfolgreichen Verkaufs.

Bei individuellen Fragen wie auch bei Anliegen rund um den Kauf oder Verkauf von Immobilien hilft Ihnen gerne Ihr Engel & Völkers Immobilienberater vor Ort weiter.

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Rorschach - Taschenrechner und Statistik zur Preisentwicklung

Quellen: Wüest Partner, Fahrländerpartner, Credit Suisse Economic Research,Bundesamt für Statistik, Engel & Völkers Marktbeobachtungen.

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