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Wie das Projekt „neuer Gartenzaun“ ein Erfolg wird

Ob ein kompletter Neubau von Haus und Garten geplant wird, oder ein Umzug in eine bestehende Immobilie in gewachsenem Umfeld bevorsteht, in beiden Fällen wird der Gartenzaun ein Thema sein. Die folgenden Ausführungen geben einen Einblick, wie es gelingen kann, den eigenen Geschmack, Ortsüblichkeit und den gesetzlichen Rahmen stimmig miteinander zu verbinden.

 Zug
- Ein neuer Gartenzaun bedeutet, die eigene Kreativität mit Ortsüblichkeit und Vorschriften in Einklang zu bringen. Lesen Sie mehr im Blogpost!

Überlegungen im Vorfeld

Der Gartenzaun ist eine besondere Art der Einfriedung. Um eine Vorstellung der Gestaltung zu entwickeln, ist es interessant, der Wortbedeutung der „Einfriedung“ einmal Beachtung zu schenken. Wozu kann sie dienen? Sie kann Mensch und auch Tier daran hindern, ungebeten das Grundstück zu betreten. Sie kann die Privatsphäre wahren und nicht zuletzt vor Wind und sogar Lärm schützen.

Dem Wortsinne nach kann sie für Besitzer und Bewohner den häuslichen „Frieden“ erhalten. Eine schöne Vorstellung. Umso mehr Freude kann es bereiten, einen Gartenzaun zu finden, der zu Haus und Grundstück passt und ihm ein Gesicht gibt. Ob nun die Wahl auf eine rein funktionale Grundstücksbegrenzung, einen Sichtschutz oder die handgefertigte Designervariante fällt, sie alle unterliegen Vorschriften.

Rechtliche Grundlagen

In Deutschland finden sich die gesetzlichen Regelungen für den Zaunbau im bürgerlichen Gesetzbuch. Darüber hinaus gilt das Nachbarrecht und dieses ist, bis auf wenige Ausnahmen, Ländersache. Zusätzlich kann die Gestaltung durch Bebauungspläne und Einfriedungssatzungen der jeweiligen Stadt oder Gemeinde reglementiert sein. Um also Planungssicherheit zu bekommen, sollten diese Fragen vor Baubeginn mit den örtlichen Behörden geklärt werden. Denn so manch eine Variante bedarf eines Antrages und einer Genehmigung vom Bauamt.

Auch der Begriff der „Ortsüblichkeit“ spielt eine Rolle. Diese sorgt dafür, dass trotz der individuellen Geschmäcker ein gewisses Maß an Einheitlichkeit in einem zusammenhängenden Wohngebiet gewahrt wird. Regionale Gepflogenheiten und Immobilienpreise spielen hier ebenfalls eine Rolle.

Relevante Informationen im Vorfeld einholen erspart Probleme. Niemand möchte Streitigkeiten mit dem Nachbarn heraufbeschwören oder gar rechtliche Auseinandersetzungen und einen Rückbau, sowie die damit verbundenen Kosten. Ein Bauherr kann davon ausgehen, dass jedes Land eigene gesetzliche Vorschriften bezüglich Grenzbebauung erlassen hat. Das gilt auch für das europäische Ausland oder Übersee. Die Kunst liegt nun darin, diese mit soviel Kreativität und eigenen Ideen wie möglich, aber doch gesetzeskonform, einzuhalten.

Das äußere Erscheinungsbild

Die Optik wird bestimmt durch persönlichen Geschmack und gewünschte Funktion. Ein Gartenzaun soll eine harmonische Verbindung mit dem Stil des Hauses eingehen. Das kann bedeuten, ein Haus älteren Baujahres verträgt sich gut mit einem eher traditionellen Zaunkonzept. Für das moderne Designerhaus aber kann es passend sein, dass der Zaun sich vom Charakter her eher zurückhält, um der besonderen Optik des Hauses den Vortritt zu lassen.

Grundsätzlich empfiehlt sich etwas zeitlos Schönes, denn an zu viel Extravaganz hat man sich doch schneller satt gesehen. Auch wenn der Plan besteht, eine Immobilie zu verkaufen, ist dies ein zu bedenkender Faktor.

Lieber streng oder natürlich?

Es wird zwischen toter und lebender Materie zur Einzäunung unterschieden. Hecken sind lebende Einfriedungen und in ausreichender Höhe ab circa 1,70 m ein beliebter Sichtschutz. Ein weiteres Beispiel sei der hölzerne Staketenzaun. Er ist licht und durchgängig, Pflanzen können ihn erobern und die Tierwelt findet einen Lebensraum. Das klassische Element der Holzleisten findet sich auch in neuzeitlichen Entwürfen und kann eine gelungene Verbindung von Tradition und Moderne schaffen. Für das immer beliebter werdende Urban Gardening eignet sich vielmehr ein geschlossener Zaun, der hungrigen Nagern keinen Zutritt gewährt.

Material und Kosten

Die Kosten werden primär von der Zaunlänge und dem verwendeten Material bestimmt. Zu den günstigen Varianten zählen Drahtzäune, gleich darauf folgen Holzgartenzäune. Zu bedenken sind fortlaufende Kosten für die Pflege, denn Holz ist nicht witterungsbeständig. Die Palette reicht von vorgefertigten Zaunelementen aus dem Baumarkt über Sonderanfertigungen aus regionalen, nachhaltigen Hölzern.

Beschichtete oder verzinkte Metallzäune sind deutlich hochpreisiger, dafür aber dauerhaft wetterbeständig. Preise inklusive Montage können von zwanzig bis fünfzig bis zu mehreren tausend Euro pro Meter variieren.

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