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Neue Berufszulassung mit Weiterbildungspflicht für Immobilienmakler

Statt des ursprünglich geplanten Sachkundenachweises hat der Bundestag nun ein neues Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter beschlossen. Eine regelmäßige Fortbildung soll den Sachkundenachweis ersetzen und das Fachwissen von Maklern und Verwaltern für Verbraucher transparent machen. Das Gesetz wird Ende September vom Bundesrat abgenommen. Wen die Regelung betrifft und welche Änderungen zu beachten sind, erfahren Sie hier:

Immobilienmakler werden täglich vor komplexe Aufgaben gestellt. Bislang lag es im persönlichen Ermessen eines Immobilienberaters, inwiefern er sich fort- bzw. weiterbildet. Nun gibt es erstmals in Deutschland eine verbindliche Pflicht zur Weiterbildung für Immobilienmakler und -verwalter. Eine Fortbildungspflicht sorgt dafür, dass Makler wie Verwalter ihr Fachwissen stets aktuell halten. „Wir begrüßen die regelmäßige Fortbildungspflicht, da sie für ein professionelles Know-how und Transparenz in der Branche sorgt“, erklärt Sven Odia, Vorstandsvorsitzender der Engel & Völkers AG. „In unserer Engel & Völkers Academy bieten wir bereits seit vielen Jahren ein umfangreiches Fort-und Weiterbildungsangebot an und setzen uns aktiv dafür ein, dass unsere Berater, Lizenzpartner und Mitarbeiter stets auf dem neuesten Wissensstand sind“, so Odia weiter.


Konkrete Umsetzung und Ausnahmeregelungen

Das Gesetz betrifft alle gewerblichen Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter sowie weitere Mitarbeiter, die sich mit der Durchführung der erlaubnispflichtigen Tätigkeiten befassen. Nach Inkrafttreten des Gesetzes gilt eine Übergangszeit. Diese wird voraussichtlich 9 Monate dauern, so dass Makler frühestens ab 01. Juli 2018 zur Teilnahme an der Fortbildung verpflichtet sind. Sie können diese dann innerhalb von 3 Jahren absolvieren, d.h. bis Sommer 2021. Der 3-Jahres-Rhythmus setzt sich stetig fort. Verstöße gegen die Fortbildungspflicht können als Ordnungswidrigkeit mit der Erhebung eines Bußgeldes geahndet werden. Eine Ausnahmeregelung gibt es: Absolventen der Ausbildung zum/r „Immobilienkaufmann/-frau IHK“ oder zum/r „Immobilienfachwirt/-in IHK“ können von der Weiterbildungspflicht für die ersten 3 Jahre nach der Aufnahme einer Tätigkeit befreit werden. Derzeit wird noch geklärt, welche Trainings als Weiterbildung offiziell anerkannt werden. Die dazugehörigen Inhalte werden in der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) geregelt.


Kompetenz und Leidenschaft

Mit der neuen Berufszulassung soll vermieden werden, dass Kunden durch eine fehlende Kompetenz seitens Immobilienmaklern und -verwaltern finanzielle Einbußen erleiden. Eigentümer und Bauherren sollten auch künftig darauf achten, mit wem sie zusammenarbeiten. Der internationale Erfolg von Engel & Völkers mit einer 40jährigenUnternehmensgeschichte basiert vor allem auf dem profunden Wissen der Mitarbeiter und Partner. Jeder Immobilienmakler im weltweiten Netzwerk kennt seinen regionalen Markt und die Herausforderungen der Immobilienbranche. Der konsequente Wissensaustausch in der Engel & Völkers Academy ermöglicht es, eine langfristige Professionalität und Kompetenz aufzubauen, von der die Kunden maßgeblich profitieren.

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