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Nachhaltig wohnen und einrichten – wie geht das?

Dem Begriff der Nachhaltigkeit liegt ein Prinzip der Nutzung unserer Ressourcen zugrunde, das deren Regeneration erlaubt, ohne dass Lebewesen und Ökosysteme Schaden nehmen. Für Politik und Wissenschaft ruht der Leitgedanke Nachhaltigkeit auf drei Säulen: Es ist die Ökonomie, die Ökologie und das Soziale. Getragen aber wird die Umsetzung dieses äußerst komplexen Prinzips von jedem einzelnen und findet inzwischen Anwendung und Unterstützung in vielen Bereichen des täglichen Lebens. 

Fast schon zur Normalität geworden ist es, verpackungsarme Produkte zu bevorzugen und diese in Stoff- statt in Plastikbeuteln zu transportieren. Aber auch für das Thema Wohnen und Einrichten gibt es inzwischen viele gute Ansätze, die durch Überdenken des Konsumverhaltens die Nachhaltigkeit wirksam unterstützen. Wir zeigen, was nachhaltige Möbel ausmacht.

 Bonn
- Wie durch nachhaltige Möbel im eigenen Heim Ressourcen geschont und Ökosysteme erhalten werden können, erfahren Sie in unserem neuesten Blogbeitrag!

Was nachhaltige Möbel auszeichnet

Zu den bedeutendsten Kriterien für nachhaltige Möbelstücke zählen ihre Langlebigkeit, die Verwendung von Naturmaterialien und die energieeffiziente, abfallvermindernde Herstellung. Sie werden direkt gehandelt und möglichst regional hergestellt. Ein massenhaft produziertes Produkt vom Möbel Discounter, das möglichst günstig hergestellt worden ist und weite Strecken zum Endkonsumenten zurücklegt, wird diese Merkmale nicht erfüllen können.

Wo nachhaltige Möbel zu finden sind

Umgesetzt wird das Nachhaltigkeitsprinzip für den Interiorbereich oft von kleineren Labels, die ihre Unabhängigkeit nutzen, um eigene Vorstellungen und Werte in alle Prozesse der Produktion einzubeziehen. Das sind zum Beispiel Manufakturen und Werkstätten, die hochwertige Möbel als Unikate oder in geringen Stückzahlen aus gebrauchten und fair gehandelten Materialien selber herstellen.

Diese werden im Ankauf sicher etwas hochpreisiger sein; gegenzurechnen ist hier gleichwohl die längere Lebenszeit und auch der höhere Wiederverkaufswert gegenüber schnell Zusammengeschraubtem, das kaum einen einzigen Umzug übersteht. Oft verlieren diese hochwertigen Einzelteile über die Zeit kaum an Wert.

Es kann sich lohnen, sich in einem ersten Schritt auf dem Gebrauchtmöbelmarkt umzusehen. Die Nutzung eines Möbelstücks über einen Zyklus hinaus entspricht dem Gedanken der Nachhaltigkeit. Überdauert es mehrere Besitzer, so ist dies ein Zeichen von Wertigkeit und guter Verarbeitung. Das Internet bietet hier eine Vielzahl von Marktplätzen, aber auch auf Flohmärkten oder bei Haushaltsauflösungen kann man fündig werden. Die Abkehr vom Massenprodukt und die Entscheidung für Secondhand hat den Vorteil, dass Sie Ihr Wohnambiente mit ausgefallenen Einzelstücken bereichern können.

Upcycling 

Upcycling kann als das Gegengewicht zur Wegwerfmentalität angesehen werden. Als Abfall vorgesehene Produkte werden stofflich aufgewertet und in andere, wertige Produkte umgewandelt. Neu zu produzierendes Rohmaterial wird vermieden, die Umweltverschmutzung verringert und der Energieverbrauch niedrig gehalten.

Upgecycelte Möbel können zum Beispiel aus alten Schiffsplanken oder aussortierten Gerüstbohlen aus dem Bauhandwerk gefertigt werden. Sie entwickeln durch ihre Geschichte oft einen ganz besonderen Charme, sind robust und langlebig.

Regional und biologisch

Das Möbelhandwerk unterstützt die Nachhaltigkeit auch durch den Bezug von regionalen Hölzern aus nachhaltiger Forstwirtschaft, die ausschließlich mit biologischen Ölen nachbehandelt werden. Tropen- und Plantagenhölzer sind tabu.

Auch für Ihre Heimtextilien können Sie darauf achten, dass im Herstellungsprozess zertifizierte Baumwolle verwendet wurde. Entsprechende Siegel geben darüber Auskunft. 

Nachhaltig versenden – das geht auch

Nicht immer finden sich trotz aller guten Vorsätze die Möbelstücke der Wahl direkt vor der Haustür. Online Bestellung und Versand muss aber nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit Ressourcenvergeudung sein. Immer mehr Unternehmen sind sich der Gesamtverantwortung bewusst und entwerfen sowie nutzen Mehrweg-Versandverpackungen. Auslieferungsflotten werden auf Elektrofahrzeuge umgerüstet. Dieses Engagement und Investment in die Zukunft können Sie als Verbraucher durch Ihre Wahl wertschätzen.

Selber machen – auch das kann nachhaltig sein

Auch ohne Zukauf von nachhaltigen Möbeln oder gebrauchtem Inventar kann nachhaltig leben in den eigenen vier Wänden umgesetzt werden. Dem Interior kann bereits durch wenig Aufwand ein frischer Wind eingehaucht werden. Ganz nach handwerklichem Geschick und Freude am Werkeln.

Ihre maßgefertigte Küche ist eigentlich genau Ihr Traummodell, aber irgendwie könnte sie etwas moderner und leichter wirken? Hier kann der reine Austausch der Fronten schon die Lösung sein, um ein völlig neues Wohngefühl und kulinarische Freuden zu erleben. Manchmal heben neue Griffe, der antike Knauf vom Flohmarkt für die Kommode oder ein Satz neuer Türklinken in zeitlosem Design bereits die Atmosphäre und die Stimmung. Für die Zielsetzung der Nachhaltigkeit gilt: Jeder kleine Baustein zählt für das große Ganze.

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