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Investieren: Wie viel Risiko darf’s denn sein?

Professionelle Anleger wissen Bescheid: Sie haben Routine darin, abzuwägen, wann sich ein Investment für sie lohnt, ob sie hier auf Risiko, dort auf eine konservative Anlage setzen. Aber was ist, wenn Sie Einsteiger im Investment sind?

Vielleicht haben Sie eine Erbschaft gemacht oder eine Versicherung ausgezahlt bekommen und wollen nun erstmals Kapital auf dem Immobilienmarkt investieren. Dann sollten Sie zunächst herausfinden: Welcher Anlagetyp sind Sie?

Risikofreudig oder sicherheitsorientiert?

Die Antwort auf diese Frage sollte vor allem eines sein: vernünftig. Wenn Sie über viel Kapital verfügen, können Sie mit einem Teil davon ruhig risikofreudig investieren. Sollten Sie Einbußen haben, bleibt Ihnen dennoch Vermögen erhalten. Andererseits besteht die Chance auf einen zügigen Kapitalzuwachs.

Denken Sie dagegen darüber nach, den Großteil Ihres Geldes auf einmal anzulegen, ist Bodenständigkeit gefragt. Dann kann es am sinnvollsten sein, auf Kapitalerhalt zu setzen, somit ein möglichst geringes Risiko einzugehen und dafür eben auch eine niedrigere Rendite zu akzeptieren.

 Braunschweig
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Die verschiedenen Risikoklassen

Eines vorweg: Immobilien gelten generell als sehr sichere Anlage. Selbst während der Corona-Pandemie zeigen Marktanalysen, dass sich die Preise nicht nennenswert nach oben oder unten bewegen. Gerade im Vergleich zur Geldanlage an den Aktienmärkten ist das ein großer Vorteil.


Dennoch gibt es natürlich auch im Bereich der Immobilien unterschiedliche Renditeaussichten – sprich: Sicherheit bei der Investition. Darum hat sich am Immobilienmarkt die Einteilung in verschiedene Risikoklassen eingebürgert. Davon gibt es vier, von denen man je zwei wiederum in zwei große Gruppen zusammenfassen kann (risikoarm und risikofreudig). 

Zu welcher Risikoklasse ein Objekt gehört, richtet sich unter anderem danach, wie gut seine Lage und der bauliche Zustand sind und wie solide die Mieterstruktur ist.


Core-Immobilien

Core-Immobilien sind die besonders risikoarmen Anlageobjekte. Sie befinden sich in A-Lagen, sind Neubauten oder Bestandsimmobilien in baulich gutem Zustand und haben zuverlässige, solvente Mieter. Die Kaufpreise sind relativ hoch, die Renditen entsprechend niedriger als bei risikoreichen Immobilienanlagen.


Core-Plus-Immobilien

Bei der Risikoklasse Core-Plus liegen die Renditen schon ein bisschen höher als in der Core-Klasse. Core-Plus-Immobilien sind dadurch gekennzeichnet, dass sie die ganz hohen Qualitätsmaßstäbe der Core-Immobilien nicht erreichen, aber immer noch mit guter Mieterstruktur, wenig Leerstand und hoher Objektqualität punkten.


Aufgrund der geringfügig schlechteren Ausgangsposition bieten Immobilien der Core-Plus-Klasse aber ein größeres Entwicklungspotenzial und damit die Option auf mehr Wertsteigerung.


Value-Add-Immobilien

Bei der Risikoklasse Value Added kommen Investoren in den spekulativen Bereich. Objekte dieser Klasse eignen sich somit eher für erfahrene Anleger als für Einsteiger im Investment. Mit einer Value-Add-Immobilie können Anleger höhere Renditen erzielen als mit Core- oder Core-Plus-Objekten. Sie setzen darauf, dass die Immobilie – in der Regel in einer B-Lage mit höherem Leerstand und nicht optimalem baulichen Zustand – ihr Potenzial entfalten kann. 


Einiges können Investoren selbst dazu tun, etwa indem sie in eine Sanierung investieren. Anderes hat der Investor nicht unter Kontrolle. Dazu gehört zum Beispiel, wie sich der betreffende Stadtteil entwickelt: Geht es mit dem Standort bergauf und verschafft er dem Objekt eine Wertsteigerung oder steigt das Viertel sozial ab und der Wert sinkt?


Opportunity-Immobilien

Ähnlich wie bei Core- und Core-Plus-Immobilien ist auch die Risikoklasse Opportunity eine Steigerung von Value Added. Hier sind die relativ höchsten Renditen möglich, die Investition ist aber auch sehr riskant. Die Objekte brauchen eine umfangreich Sanierung, bevor sie dann nach wenigen Jahren wieder verkauft werden.


Ob dann wirklich die erhoffte Wertsteigerung und der entsprechend höhere Verkaufspreis erzielt werden, können Investoren hoffen – sicher sein können sie aber nie.


Lassen Sie sich beraten

Bevor Sie investieren, sollten Sie sich darum von Experten beraten lassen. In jedem Gewerbebüro von Engel & Völkers Commercial stehen Ihnen Spezialisten für Investments mit Rat und Tat zur Seite. Finden Sie hier unsere Consultants in Ihrer Region.


Engel & Völkers Commercial hat im Rahmen des „Wohn- und Geschäftshäuser Marktberichts Deutschland 2020“ den Anlageimmobilienmarkt in 67 deutschen Städten untersucht. Hier geht es zur vollständigen Analyse.

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