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Anlageimmobilien: Mieten in Essen ziehen an

Essen, den 24. August 2015. Die Mieten in der Stadt Essen sind in den guten und mittleren Lagen gestiegen. In den guten Lagen liegen sie zwischen 6,70 und 7,80 Euro und in den mittleren Lagen zwischen 5,50 und 6,40 Euro pro Quadratmeter. Dies geht aus dem aktuellen Marktbericht für Wohn- und Geschäftshäuser des international agierenden Beratungs- und Vermittlungsunternehmens für Gewerbeimmobilien, Engel & Völkers Commercial, hervor.

Höchstes Transaktionsvolumen seit 2007
Überhaupt ist der Immobilienmarkt in Essen äußerst dynamisch. So wurden im Jahr 2014 insgesamt auf dem Markt in Essen 553 Wohn- und Geschäftshäuser* verkauft, was im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 51 Prozent entspricht. Das dazugehörige Umsatzvolumen erreichte mit 275 Millionen Euro den höchsten Wert seit 2007 und liegt rund 34 Prozent über dem Vorjahresergebnis. „Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf eine vermehrte Verkaufsbereitschaft der Eigentümer und Unternehmen, die das attraktive Preisniveau zum Verkauf ihrer Immobilie genutzt haben“, berichtet Maria Schlieper, die den Bereich Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel & Völkers Commercial in Essen leitet. Zudem hätten Anleger aufgrund der Erhöhung der Grunderwerbssteuer in Nordrhein-Westfalen von 5 auf 6,5 Prozent ihre Investitionen vorgezogen und die Kaufverträge noch bis Ende 2014 notariell beurkunden lassen.

Investoren suchen Anlagemöglichkeiten
Die Verkaufspreise liegen in den guten Lagen im Maximum bei 1.450 Euro und in den sehr guten Lagen bei bis zu 1.650 Euro pro Quadratmeter. Die Nachfrage nach Objekten wird von privaten Erstkäufern und Bestandshaltern aus der Region geprägt. „Doch auch überregionale Anleger mit Immobilienerfahrung nutzen die im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten geringeren Einstiegspreise in Essen“, sagt Maria Schlieper. Da zahlreiche Objekte und Lagen im Zuge von Sanierungen und Revitalisierungen weiteres Mietsteigerungspotential hätten, zeigten Anleger auch verstärkt Interesse an Sanierungsobjekten. „Obwohl die Zahl der Wohneinheiten pro Immobilie in Essen insgesamt eher kleinteilig ausfällt, investieren auch institutionelle Anleger, die aufgrund der attraktiven Renditeaussichten unter anderem für ihre Fondsstrukturen Objekte erwerben“, weiß die Immobilienexpertin.

Stadtteillagen im Wandel
Sowohl bei Wohnungssuchenden als auch bei Anlegern waren lange Zeit überwiegend die südlich gelegenen Stadtteile gefragt. „Mittlerweile haben Investoren bei der Suche nach Anlagemöglichkeiten verstärkt auch gewinnbringendes Potential in Lagen erkannt, die während der vergangenen Jahre weniger im Fokus standen“, so Maria Schlieper. So haben sich die im Westen gelegenen Stadtteile Schönebeck, Teile von Borbeck-Mitte und die an der Stadtgrenze zu Oberhausen gelegenen Lagen Frintrop und Bedingrade bereits zu guten Lagen entwickelt. Ebenso zu einer guten, teilweise sogar sehr guten Lage gewandelt haben sich im Essener Osten die Stadtteile Steele sowie Huttrop, besonders entlang der Moltkestraße und rund um das Elisabeth Krankenhaus. Erheblich dazu beigetragen haben insbesondere die gesteigerten Sanierungsmaßnahmen von Objekteigentümern. Durch Aufwertungsaktivitäten seitens der Stadt sind auch im nordwestlichen Innenstadtbereich, beispielsweise rund um den Limbecker Platz, positive Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen. Das zurzeit im Nordviertel wachsende Universitätsviertel „grüne mitte“ stößt weiterhin auf sehr gute Resonanz. Und auch die Aufwertungen in Altendorf geben dem Anlageimmobilienmarkt neue attraktive Impulse.

Ausblick 2015
Für das Gesamtjahr 2015 rechnet Engel & Völkers Commercial mit etwa 400 bis 430 verkauften Wohn- und Geschäftshäusern in Essen. „Das dazugehörige Umsatzvolumen wird sich voraussichtlich zwischen 200 und 220 Millionen Euro bewegen“, heißt es gegen Ende des Marktberichts. Die Preise für sanierte Objekte in den gesuchten Lagen hätten weiterhin leichtes Steigerungspotential.

 Hamburg
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