Trotz Corona-Pandemie kann Engel & Völkers Commercial Berlin gute Ergebnisse fürs erste Quartal 2020 vermelden. Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten des Jahres Anlageimmobilien im Wert von mehr als 150 Millionen Euro vermittelt.
„Das zeigt, dass Immobilien trotz politischer Regularien wie dem Mietendeckel nach wie vor eine gefragte Anlageklasse sind“, kommentiert Rackham F. Schröder, Geschäftsführer von Engel & Völkers in Berlin, das Ergebnis. „Unsere Kunden investieren momentan ganz gezielt in Sachwerte, die langfristig stabil und vor allem sicher sind. Zudem schließen einige Anleger nicht aus, dass die derzeit bestehende Steuerfreiheit auf Immobilienverkäufe nach über zehn Jahren demnächst gekippt werden könnte.“
Gewerbevermietung zeigt sich stabil
Auch die Vermietungsbereiche des Gewerbemaklers melden in Zeiten, in denen Unternehmen Expansionen eher zurückstellen als forcieren, relativ stabile Umsatzzahlen. Die Büroflächenvermietung konnte im ersten Quartal des Jahres fast 10.000 Quadratmeter Fläche vermitteln.
Die Industrieflächenvermietung verzeichnete einen Flächenumsatz von mehr als 6.000 Quadratmetern. Auch der Retail-Bereich, der momentan durch die Corona-Krise den größten Nachfragerückgang erfährt, zeigte sich noch solide: Mehr als 3.000 Quadratmeter Einzelhandels- und Ladenfläche wurden in den vergangenen drei Monaten vermittelt.
Insgesamt sehen die Immobilienexperten die Lage am Berliner Markt optimistisch. „Wir rechnen zwar in den kommenden Wochen vor allem in den Vermietungsbereichen Corona-bedingt noch mit verhaltenen Marktaktivitäten, sehen aber insbesondere bei der Vermittlung von Wohn- und Geschäftshäusern bereits jetzt, dass sich das Geschäftsklima insgesamt wieder pro Investment dreht“, fasst Rackham F. Schröder die aktuellen Entwicklungen zusammen.