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Interview: Was bewegt potenzielle Immobilienverkäufer?

„Was bewegt potenzielle Immobilienverkäufer?“ – €uro am Sonntag hat gefragt und Dirk Beller, Bereichsleiter bei Engel & Völkers Commercial hat Rede und Antwort gestanden. Lesen Sie hier das komplette Interview:

 Hamburg
- Dirk Beller

€uro am Sonntag: Herr Beller, in gefragten Städten klagen Kaufinteressenten darüber, dass kaum passende Wohnungen angeboten werden. Sind die alle zu wählerisch oder gibt es tatsächlich zu wenig Angebot?
Dirk Beller: Manchmal ist es beides. Wir haben Kunden in Hamburg, die wollen unbedingt an der Alster wohnen. Dort gibt es nicht viel Angebot, und das, was auf den Markt kommt, ist teuer. Drei, vier Kilometer weiter weg ist die Chance deutlich größer, eine Wohnung zu finden, die obendrein wahrscheinlich viel weniger kostet. Insofern: Ja, es gibt zu wenig Angebot, aber nicht in jeder Region und nicht in jedem Stadtteil. Viele Kaufinteressierte, die aufs Zentrum fixiert sind, übersehen zudem, dass eine heutige B-Lage in einer wachsenden Stadt eine A-Lage werden kann.

Warum nutzen nicht viel mehr Eigentümer die vielerorts gestiegenen Preise zum Verkauf?
Viele potenzielle Verkäufer sehen keine attraktive Möglichkeit, das beim Verkauf erlöste Geld anzulegen. Natürlich gibt es Fonds, Aktien oder Anlagen wie Crowdinvesting. Aber dazu muss man auch eine Affinität haben - und die hat nicht jeder, der eine Immobilie besitzt.

Sehen Sie die Gefahr, dass Eigen­tümer die Zeit der hohen Preise ­verschlafen und ihre jetzige Zurück­haltung demnächst bereuen, wenn die Preise vielleicht wieder gesunken sind?
Nein, ich sehe keine Anzeichen dafür, dass die Wohnungspreise in den nächsten Jahren sinken könnten - zumindest nicht in den Ballungs­zentren und den angrenzenden Ge­bieten.

Ein anderes und mutmaßlich verbreitetes Beispiel: Die Kinder sind ausgezogen und die Eltern bleiben in einem viel zu großen Haus zurück. Sollten sie da nicht verkaufen, sich eine kleine Wohnung nehmen und den Rest des Geldes anlegen oder verjubeln? 
Ja, in vielen Fällen dieser Art sollten sie das tun. Das Problem ist nur, dass die Rechnung nicht immer aufgeht. Ich kenne Leute, die leben in großen Häusern auf dem Land in Schleswig-Holstein. Mit dem Geld, das sie für ihr Haus bekommen würden, kriegen sie in der Stadt keine Wohnung, schon gar keine senioren­gerechte. 

Sie könnten ja auch mieten, wenn sie denn unbedingt in eine teure Stadt ziehen wollen.
Wir haben ältere Kunden, die das in der Tat so machen. Sie verkaufen ihr Haus, mieten eine kleinere Wohnung und legen den Rest des Geldes an oder reisen damit durch die Welt. Die betrachten das dann als emotionale Befreiung. 


Quelle: €uro am Sonntag
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