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Mainz: Situation auf dem Wohnungsmarkt lockt Investoren

Mainz ist im ständigen Wandel und benötigt immer wieder neue Räume. “Aufgrund der signifikanten Wirtschaftscluster Gesundheit, Medien- und Kreativwirtschaft, der IT-Branche sowie der Attraktivität der Universität ist die Nachfrage nach Anlageimmobilien und Grundstücken ungebremst hoch”, berichtet Benedict von Glasenapp, Geschäftsführer bei Engel & Völkers Commercial Mainz/Wiesbaden.

Stabile Marktdaten

So wurde laut des aktuell erschienenen “Wohn- und Geschäftshäuser Marktreports Mainz” von Engel & Völkers Commercial mit 93 verkauften Zinshäusern das Fünfjahresmittel genau erreicht. Das Umsatzvolumen sei zwar im Vergleich zum Rekordjahr 2016 um 27 % auf rund 157 Mio. EUR gesunken, markiere aber bei historischer Betrachtung den zweithöchsten registrierten Statistikwert. Der Gutachterausschuss der Stadt Mainz habe ermittelt, dass sich der Großteil der Verkäufe 2017 in einer Preisspanne zwischen 450.000 und 1,4 Mio. EUR bewegt habe. Engel & Völkers Commercial prognostiziert für das Gesamtjahr 2018 infolge der ungebrochen hohen Nachfrage ein fortwährend aktives Transaktionsgeschehen bei steigendem Preisniveau. Insgesamt werde mit 100 bis 110 Verkäufen und einem Transaktionsvolumen von bis zu 200 Mio. EUR gerechnet.

 Hamburg
- Wohn- und Geschäftshäuser in Mainz

Höchstpreise realisierbar

Bei Käufern wie auch Verkäufern auf dem Mainzer Zinshausmarkt handele es sich größtenteils um private Anleger aus der Region. Nur sehr vereinzelt träten institutionelle Investoren in Erscheinung. Aufgrund der insgesamt hohen Nachfrage und der guten Marktsituation im Segment der Anlageimmobilien beobachtet Engel & Völkers Commercial aufseiten der Eigentümer eine gestiegene Verkaufsbereitschaft, da sich momentan Höchstpreise für ihre Objekte realisieren lassen. Das Preisniveau habe verglichen mit dem Vorjahr im gesamten Stadtgebiet nochmals angezogen. In sehr guten Lagen wie Zollhafen, Uferstraße oder Am Winterhafen seien aktuell bis zu 4.300 EUR/m² erzielbar. Der Einstiegspreis bei Wohn- und Geschäftshäusern in den peripheren Lagen der Stadt stieg von 1.100 EUR/m² im Jahr 2017 auf derzeit 1.380 EUR/m².

Zahlreiche Wohnungsbauprojekte vor Fertigstellung

Mit 429 fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2017 habe nicht an die konstanten Werte der Vorjahre angeknüpft werden können. Um gegen den anhaltenden Wohnungsmangel vorzugehen, entstünden in Mainz derzeit zahlreiche Neubauprojekte, vor allem in den stillgelegten Abschnitten des Zollhafens. Dort würden gegenwärtig etwa 1.400 Wohneinheiten geschaffen. Auch am ehemaligen Produktionsstandort des IT-Unternehmens IBM auf dem Heiligkreuz-Areal sei ein sechsgeschossiges Wohnquartier mit ergänzenden Einzelhandelsflächen im Bau. Der entstehende Wohnraum solle den angespannten Wohnungsmarkt der Stadt entlasten. “Bei einer marktaktiven Leerstandsquote von 1,0 % stehen aktuell lediglich 800 Wohnungen leer, wobei die Tendenz weiter sinkend ist”, erläutert von Glasenapp. Die Mietpreise seien aufgrund des enormen Nachfrageüberschusses kontinuierlich angestiegen. Besonders in gefragten Bezirken wie Altstadt (+5,1 %) oder Gonsenheim (+5,4 %) müssten neue Mieter im Vergleich zum Vorjahr mehr bezahlen.

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