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Mieten in Bochum bleiben stabil

Die Mieten in Bochum blieben 2014 im Vergleich zum Vorjahr auf einem stabilen Niveau. In den einfachen Lagen bewegten sie sich zwischen 3,60 und 5,00 Euro pro Quadratmeter und in den sehr guten Lagen reichte die Spanne von 6,80 bis 10,90 Euro. Dies geht aus dem aktuellen Marktbericht für Wohn- und Geschäftshäuser von Engel & Völkers Commercial hervor.

Insgesamt hat der Markt für Anlageimmobilien in Bochum während der beiden vergangenen Jahre wieder an Dynamik gewonnen. Zwar wurden 2014 mit 221 Transaktionen 20 Objekte weniger verkauft als 2013, doch die wachsende Popularität von Immobilien als Geldanlage und der allgemeine Preisanstieg haben zu einer Erhöhung der Umsatzvolumina geführt. „2013 stieg der Geldumsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 21 Prozent auf 82 Millionen Euro“, berichtet Wolfram Rother, Leiter des Bereichs für Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel & Völkers Commercial in Dortmund. 2014 habe das Ergebnis immerhin noch bei 78 Millionen Euro gelegen. Der Durchschnittspreis der verkauften Immobilien habe sich 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent auf rund 351.000 Euro erhöht.

Das Preis-/Leistungsverhältnis in Bochum ist gut, das Angebot allerdings knapp. Eigentümer halten sich mangels alternativer Geldanlagen mit Verkäufen zurück und trennen sich überwiegend aus Altersgründen von ihren Immobilien. „Auch Erbengemeinschaften sind bereit, Objekte zu veräußern“, sagt Rother. Vereinzelt kämen auch Häuser aus Wohnportfolio-Beständen an den Markt.

Insbesondere in gefragten Lagen ist die Vermarktungszeit kurz und Investoren sind auch hier an Sanierungsobjekten interessiert. Derzeit bestimmen überwiegend regionale Käufer den Markt. „So kommen circa 80 Prozent der Anleger aus der Region Mittleres Ruhrgebiet“, stellt Rother fest. Private Erstkäufer und Käufer, die schon einen kleinen Immobilienbestand haben, investierten in Objekte mit einem Wert von bis zu 1,5 Millionen Euro. „Private Investoren mit einem größeren Bestand geben bis zu 3 Millionen Euro aus“, so der Immobilienexperte. Bei einem Objektvolumen ab circa 7,5 Millionen Euro würden auch institutionelle Anleger tätig.

Sowohl bei Wohnungssuchenden als auch bei Anlegern sind besonders die Innenstadt und „Das Ehrenfeld“ sehr gefragt. Die hohe Nachfrage nach Wohnraum spiegelt sich auch in der geringen Leerstandsquote (Zensus 2011: 3,7 Prozent) wider. „Gegenwärtig vermuten wir, dass sie wohl nur noch bei rund 2 Prozent liegt“, meint Rother.

Engel & Völkers Commercial geht davon aus, dass die Transaktionszahl im Gesamtjahr 2015 bei weiter steigenden Preisen auf dem derzeitigen Niveau bleiben wird. „Wir prognostizieren eine Verkaufszahl zwischen 200 und 220 bei einem Umsatzvolumen von 68 bis 78 Millionen Euro“, heißt es am Ende des Marktberichts.

 Hamburg
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