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Starker Handel mit Anlageimmobilien in Offenbach

Offenbach, den 27. August 2015. Durch die Nähe zu Frankfurt und wegen kontinuierlicher Aufwertungsaktivitäten wird Offenbach als Standort für Investitionen in Wohn- und Geschäftshäuser immer interessanter. 2014 stieg die Zahl der verkauften Wohn- und Geschäftshäuser* im Vergleich zu 2013 um rund 80 Prozent. Dies geht aus dem aktuellen Marktbericht Engel & Völkers Commercial hervor.Verdoppelung des UmsatzvolumensDas Umsatzvolumen hat sich mit 134 Millionen Euro weit mehr als verdoppelt. Der Durchschnittspreis pro Immobilie stieg auf etwas mehr als eine Million Euro (2013: 725.000 Euro). „Dies zeigt, dass viele größere Objekte gehandelt wurden“, erklärt Felix von Saucken, Geschäftsführender Gesellschafter bei Engel & Völkers Commercial in Frankfurt.Das im Südosten an Frankfurt grenzende Offenbach wächst immer stärker mit der Mainmetropole zusammen. Die eigenständige Stadt bekommt fast den Charakter eines Teils von Frankfurt. „Dabei entwickelt sich Offenbach für viele Frankfurter als Wohnsitz zu einer vergleichsweise günstigen Alternative, zumal Frankfurt von hier aus innerhalb von 20 Minuten mit der S-Bahn erreichbar ist“, betont von Saucken.Professionelle KäuferDie Käufer kommen vorwiegend aus der Region und kennen den Markt genau. „Hierbei handelt es sich meist um Investoren, die schon mehrere Wohn- und Geschäftshäuser besitzen“, berichtet von Saucken. Ausländische oder überregionale Anleger seien eher die Ausnahme, und auch Erstinvestoren, sofern sie nicht aus Offenbach kommen, seien selten. „Die Professionalität der Käufer zeigt sich auch im zügigen Verkaufsprozess, weil viele von ihnen den eventuell notwendigen Sanierungsbedarf gut einschätzen können“, so der Immobilienexperte.Insbesondere die Nähe zu Frankfurt und die im Vergleich deutlich niedrigeren Kaufpreisfaktoren machen die Stadt für Investoren interessant. Der Unterschied zu vergleichbaren Lagen in anderen Städten kann erheblich sein. „Während in guten Lagen Offenbachs zwischen dem 13-fachen und 16,5-fachen der Jahresnettokaltmiete gezahlt werden, liegen die Faktoren in guten Lagen Frankfurts zwischen 18,5 und 22,5“, unterstreicht von Saucken. Die Preise seien zwar weniger stark als in Frankfurt gestiegen, seien dafür aber nachhaltig. In den mittleren Lagen werden etwa 1.050 Euro pro Quadratmeter für ortstypische Objekte aufgerufen, in Frankfurt werde dagegen mit 2.000 Euro fast das Doppelte verlangt.Ausblick 2015Engel & Völkers Commercial geht davon aus, dass die Verkaufszahl für das Gesamtjahr 2015 bei weiter steigenden Faktoren und Preisen wohl ein hohes Niveau behalten wird, allerdings nicht auf Höhe des Vorjahres. „Das Umsatzvolumen wird zwischen 80 und 100 Millionen Euro liegen“, heißt es gegen Ende des Marktberichts. Durch das weiterhin niedrige Zinsniveau werde der Nachfragedruck anhalten, zumal Alternativen für vergleichsweise risikolose Anlagen fehlen.*Bei Wohn- und Geschäftshäusern handelt es sich um Immobilien mit mindestens vier vermieteten Wohnungen, die im Besitz einer Privatperson, einer Erbengemeinschaft oder eines Unternehmens sind. Neben dem reinen Mehrfamilienhaus fallen unter den Begriff auch Mischobjekte, die gewerbliche Flächen enthalten, wie z.B. kleinere Ladenflächen im Erdgeschoss oder eine Arztpraxis. Der Anteil dieser Flächen erbringt jedoch weniger als 20 % der Nettokaltmiete, so dass der Wohncharakter dominiert. Synonyme in der Immobilienwirtschaft sind darüber hinaus Geschosshaus, Anlageimmobilie oder Zinshaus.

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