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Der deutsche Retailmarkt im Überblick

Der Einzelhandel in Deutschland stellt mit einem Umsatz von über 466 Mrd. EUR im Jahr 2016 den drittgrößten Wirtschaftssektor dar und ist damit sogar bedeutender als die Automobilindustrie. Mit rund 411 Mrd. EUR entfielen rund 88 % auf den stationären Einzelhandel und somit 12 % auf den Distanzhandel, welcher durch die dynamische Entwicklung des Onlinehandels an Gewicht gewinnt. „Handel ist Wandel“ ist ein allgegenwärtiges Sprichwort in der Branche, das die ständige Veränderungsbereitschaft von Handelsunternehmen zusammenfasst. Im Kontext der heutigen Konsumgüterlandschaft und digitaler Innovationen erscheint dieser Ausspruch so aktuell wie selten zuvor. 


E-Commerce auf Wachstumskurs 

Die voranschreitende Digitalisierung ist einer der wichtigsten Treiber des Strukturwandels innerhalb der Handelsbranche. Im Jahr 2016 wuchs der E-Commerce laut Daten des Handelsverbandes erneut zweistellig um 11 % und ist somit für die Hälfte des Umsatzwachstums des gesamten Einzelhandels in Deutschland verantwortlich. Dabei lässt sich beobachten, dass viele etablierte Onlineformate mittlerweile vermehrt die Nähe zum Kunden suchen und mit der Eröffnung von stationären Filialen den Gang in die Innenstädte wagen.Doch auch vice versa hat sich die Verknüpfung bewährt: Cross Channel, Multichannel sowie Click & Collect verknüpfen das stationäre mit dem Onlinegeschäft und gehören mittlerweile bei nahezu allen großen Filialisten im Non-Food-Bereich zu den klassischen Vertriebsstrategien. Die Einzelhandelslandschaft gestaltet sich heterogener denn je und kombiniert die verschiedensten Absatzkanäle miteinander, um den digital vernetzten und mobilen Kunden zu erreichen

Hamburg - Grafiken_Retail.JPG

Konsumenten werden anspruchsvoller

Für das Jahr 2017 errechnete die GfK eine durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft von 22.239 EUR, die den Deutschen für Wohnen, Konsumausgaben, Freizeit, aber auch Sparen zur Verfügung stehen. Für den modernen Verbraucher ist Erlebnisqualität dabei ein zentrales Thema. Trotz zunehmender Eventisierung im stationären Einzelhandel ist seit 2010 der Anteil der Konsumausgaben am gesamten Einzelhandelsumsatz von 29 % auf 27,5 % gesunken. Da die Menschen immer mehr Freizeit haben, wird mehr Geld für Kultur, Unterhaltung und Reisen ausgegeben, während bei den Ausgaben für Nahrung, Bekleidung oder Haushaltsgeräte Sättigungstendenzen zu beobachten sind. Zugleich ist der digitale Konsument deutlich informierter und zielgerichteter bei seinem Einkauf, was höhere Anforderungen an die Beratungsleistung der stationären Einzelhändler stellt. 


Attraktive Innenstädte im Wettbewerb

Der Konsumklimaindex zeigt, dass die Kauflaune der Deutschen weiterhin gut ist, wovon aber überwiegend attraktive Standorte sowie Metropolen mit einem vielfältigen Einzelhandelsmix profitieren. Innenstädte sind in den letzten Jahren wieder zunehmend in den Fokus des öffentlichen Bewusstseins gerückt und gelten als„Visitenkarte“ von Städten mit hoher Aufenthalts- und Lebensqualität. Ansprechende Geschäfte sowie Freizeit und Unterhaltungsmöglichkeiten sind hier zentrale Standortfaktoren.Die jährliche Passantenfrequenzzählung von Engel & Völkers Commercial ist ein interessanter Indikator für die Qualität der Innenstädte, da sie mit den Passantenaufkommen den „Puls“ der wichtigsten Einkaufsstraßen in Deutschland erfasst und zeitlich sowie räumlich vergleicht.

Hamburg - Grafiken_Einzelhandel.JPG

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Unternehmenszentrale Commercial

Vancouverstraße 2a | 20457 Hamburg
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