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Beliebte Orte in Deutschland für Ferienhäuser

Der Kauf eines Ferienhauses ist für viele Menschen eng an Emotionen geknüpft. Nicht für wenige ist ein eigenes Haus im Lieblingsferienort die Erfüllung eines Lebenstraums. Gleichzeitig gelten Ferienimmobilien angesichts niedriger Hypothekenzinsen und der volatilen Situation an den Finanzmärkten als eine krisensichere Altersvorsorge und wertbeständige Vermögensanlage. Engel & Völkers hat die aufgerufenen Höchstpreise sowie die durchschnittlichen Preispannen für Ferienhäuser in den sehr guten Lagen der 24 betrachteten deutschen Urlaubsregionen untersucht und in einem Ranking aufgelistet.


Höchstpreis nochmals übertroffen

Wie auch in den vergangenen Jahren steht Sylt an der Spitze des Rankings der Liebhaberpreise für absolute Ausnahmeobjekte. Die nordfriesische Insel bleibt damit weiterhin der mit Abstand teuerste Standort für Ferienhäuser in Deutschland. Mit einem Höchstpreis von 17 Mio. EUR wird dabei der Spitzenwert von 16,5 Mio. EUR aus dem vergangenen Jahr noch einmal übertroffen. Am Tegernsee und dem Chiemsee wurden für freistehende Objekte mit unverbaubarem Blick und erstklassiger Ausstattung 10 Mio. EUR aufgerufen. Den vierten Platz belegt die Region Bodensee mit 8 Mio. EUR, gefolgt von Norderney (5 Mio. EUR) und Usedom (4,5 Mio. EUR). Auf den beiden Inseln ist der Liebhaberpreis dabei auf dem Niveau des Vorjahres geblieben. 

Einen besonders deutlichen Anstieg des Spitzenpreises gab es auf der nordfriesischen Insel Amrum. Lag der Höchstpreis im vergangenen Jahr noch bei 1,85 Mio. EUR so wurden im ersten Quartal 2018 3,75 Mio. EUR aufgerufen. Auch in Garmisch-Partenkirchen und Timmendorfer Strand haben die Preise noch einmal angezogen, sodass hier mittlerweile jeweils 3,7 Mio. EUR verlangt werden. Den kostengünstigsten untersuchten Standort stellt die Ostseeinsel Fehmarn dar. Der Liebhaberpreis beläuft sich hier im ersten Quartal des Jahres auf 750.000 EUR und liegt damit leicht unter dem Vorjahreswert von 780.000 EUR.


Preise pendeln sich vereinzelt ein

Zwar setzt sich die dynamische Entwicklung der Preisspannen überwiegend fort, an vereinzelten Standorten pendeln sich die Preise für Objekte in sehr guten Lagen aber auf einem hohen Niveau ein. So liegt die Preisspanne für Ferienhäuser in bevorzugten Lagen auf Sylt genau wie im Vorjahreszeitraum bei 8 bis 12 Mio. EUR. Auch an weiteren gefragten Standorten wie dem Chiemsee (1,4 bis 3,5 Mio. EUR), Juist (1,3 bis 2 Mio. EUR) oder Fischland-Darß-Zingst (850.000 bis 2 Mio. EUR) sind die Preisspannen im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Da die Nachfrage das Angebot weiterhin flächendeckend übersteigt, scheint sich demnach vielerorts eine Preisstabilisierung einzustellen.

In den süddeutschen Ferienregionen konnte die größte Steigerung der Preisspanne rund um den Tegernsee verzeichnet werden. Hier werden mittlerweile zwischen 3,2 und 6,5 Mio. EUR aufgerufen. Auf Fehmarn lagen die Preise im ersten Quartal 2018 bei 350.000 bis 500.000 EUR, wodurch die Ostseeinsel der einzige untersuchte Standort ist, an dem ein leichter Rückgang der Preisspanne (Vorjahr: 360.000 bis 520.000 EUR) beobachtet werden konnte. Eine Erklärung dafür sind unter anderem die bisher nicht vollständig geklärten Auswirkungen der geplanten Fehmarnbelt-Querung.

Die hohe Nachfrage nach Zweitwohnsitzen in Toplagen wird nach Einschätzung von Engel & Völkers auch zukünftig weiter bestehen bleiben. Da es in vielen beliebten Ferienregionen durch natürliche Einschränkungen und durch das restriktive Baurecht zudem nur wenige Neubaumöglichkeiten gibt, werden die Preise überwiegend weiter steigen oder sich auf einem sehr hohen Niveau einpendeln.


Weitere interessante Informationen zum Ferienmarktbericht 2018 erhalten Sie in unserem pdf zum Download. 

Top 5: Sehr gute Lage - Ein- und Zweifamilienhäuser in EUR


1. Sylt

Spanne 2017: 8.000.000 - 12.000.000     Spanne 2018: 8.000.000 - 12.000.000    Höchstpreis 2018: 17.000.000

2. Tegernsee

Spanne 2017: 3.000.000 - 6.000.000       Spanne 2018: 3.200.000 -  6.500.000     Höchstpreis 2018: 10.000.000

3. Chiemsee

Spanne 2017: 1.400.000 - 3.500.000       Spanne 2018: 1.400.000 - 3.500.000      Höchstpreis 2018: 10.000.000

4. Bodensee

Spanne 2017: 1.800.000 - 3.500.000       Spanne 2018: 2.000.000 - 4.000.000      Höchstpreis 2018: 8.000.000

5. Norderney

Spanne 2017: 1.900.000 -  2.650.000        Spanne 2018: 2.000.000 - 2.700.000    Höchstpreis 2018: 5.000.000

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