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Engel & Völkers Commercial Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser 2016/17

Wohn- und Geschäftshäuser Frankfurt am Main 2016/2017

Auch 2015 wurde der Frankfurter Markt für Wohn- und Geschäftshäuser von steigenden Preisen und einer anhaltend hohen Nachfrage geprägt. Durch die Vergrößerung des Angebots aufgrund zahlreicher Wohnprojekt Fertigstellungen konnte das starke Vorjahresergebnis noch übertroffen werden. So wurden mit 397 Veräußerungen 16 Objekte mehr gehandelt als 2014. Das Umsatzvolumen stieg um 28 % auf knapp über 1 Mrd. EUR und erreichte damit einen absoluten Rekordwert auf dem Frankfurter Zinshausmarkt. Das durchschnittliche Volumen der gehandelten Objekte wuchs um 23 % auf 2,5 Mio. EUR an und verdeutlicht den progressiven Anstieg der Preise in allen Lagen. Die fortschreitend soliden Verkaufszahlen zeigen, dass Investitionen in den stabilen Frankfurter Wohnungsmarkt als risikoarm gelten. 

Zahlreiche Verkäufe in zentralen Lagen 

Rund 43 % der Ankäufe 2015 wurden in Innenstadtlagen getätigt, was einen Anteil von 68 % des Gesamtumsatzes ausmacht. Besonders in diesen zentralen Stadtteilen stellen Umwandlungen von Mietobjekten in hochwertige Eigentumswohnungen aufgrund der enormen Nachfrage weiterhin einen Anreiz für Investoren dar. Die Zahl der gehandelten Mietshäuser mit einem gewerblichen Anteil von über 20 % ist verschwindend gering, da Banken beider Finanzierung dieser Objekte zurückhaltend agieren. Mit 121 Verkäufen bilden Gebäude aus der Gründerzeit (Baujahr bis 1925) das größte Kontingent im Marktsegment der Wohn- und Geschäftshäuser. Während diese Objekte 2015 im Mittel für ca. 1,1 Mio. EUR den Eigentümer wechselten, erzielten Neubauobjekte durchschnittlich einen Kaufpreis von rund 7,2 Mio. EUR.

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Gallusviertel im Fokus 

Aufgrund der angespannten Preissituation in den sehr guten und guten Lagen rücken einst weniger attraktive Stadtteile in den Fokus von Investoren und Wohnungssuchenden.Die nachhaltige Entwicklung im Gallus mit dem im Bau befindlichen Europaviertel, welches 2019 fertiggestellt werden soll, führte zur deutlichen Aufwertung des Stadtteils. Der Rohertragsfaktor für Bestandsobjekte stieg in mittleren Lagen wie dieser im Maximum auf 20,0. Um der verstärkten Wohnraumnachfrage von Studenten nachzukommen, entstehen im Gallus beispielsweise unter dem Projektnamen „Headquarter“ bis September 2017 zwei Gebäude mit 166 Studentenwohnungen und 100 Mikroapartments. Ein weiteres wegweisendes Projekt im Szenestadtteil ist das „Gallus Green Gardens“. Auf dem Areal nahe den Frankfurter Hauptbahnhofgleisen wird ein Wohnkomplex mit 422 Wohneinheiten und einem Gesamtinvestitionsvolumen von 100 Mio. EUR entwickelt. Einzunehmender Trend in Frankfurt ist die Umwandlung von Büroflächen in Wohnraum. Eine Vielzahl von Projektierungen zielt darauf ab, die hohe Büroleerstandsquote von 11,9 % zu senken und die Flächen dem Wohnungsmarkt, der lediglich einen Leerstand von 0,6 % aufweist,zukommen zu lassen.

Regionaler Käufermarkt

Auch 2016 dominieren Käufer und Verkäufer aus der Region den Markt für Anlageimmobilien in Frankfurt. Gefragt sind Objekte in allen Lagen, wobei die Nachfrage in den Randgebieten deutlich geringer ausfällt als im Stadtzentrum. Besonders gefragt sind Mehrfamilienhäuser zwischen 800.000 und 2 Mio. EUR. In dieser Preisklasse werden auch Erstkäufer tätig. Die Vermarktungszeit einer Immobilie beträgt im Schnitt etwa zwei Wochen. Für Immobilien ohne Sanierungsbedarf in den besseren Lagen sind Käufer bereit Preise zu bezahlen, die aufgrund von potenziellen Mietsteigerungen erst in der Zukunft eine gewinnbringende Rendite erzielen.

Stabile Marktentwicklung

Hohe Baufertigstellungszahlen und die steigende Verkaufsbereitschaft der Eigentümer aufgrund von Gewinnmitnahmen lassen darauf schließen, dass auch 2016 ein umsatzstarkes Jahr für den Frankfurter Markt für Wohn- und Geschäftshäuser wird. So prognostiziert Engel & Völkers Commercial eine Transaktionsanzahl zwischen 380 und 410. Das Umsatzvolumen bewegt sich bei stabiler Preisentwicklung voraussichtlich wieder um die 1-Mrd.-EUR-Marke.

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> Den Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser Frankfurt/M. finden Sie hier zusammengestellt in einer PDF.


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