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Projekt in Zug gewinnt „industriebaupreis2020“

Zum mittlerweile dritten Mal wurde der „industriebaupreis“ vergeben. Mit dem Preis werden alle zwei Jahre herausragende Industrie- und Gewerbebauprojekte ausgezeichnet, die Architektur und Gebäudetechnik mit gesellschaftlicher Verantwortung und ganzheitlichem Denken in Einklang bringen.

Der Preis wird von mehreren Einrichtungen und Organisationen gemeinschaftlich ausgelobt, darunter sind der Lehrstuhl für Industrial Real Estate Management an der Universität Stuttgart, der Bund Deutscher Architekten Landesverband Baden-Württemberg sowie die Ingenieurkammer Baden-Württemberg.

Die Verleihung des Preises erfolgt auf Bewerbung hin gemeinsam an Bauherren und Planer. Dieses Jahr fand die Siegerehrung wegen der Corona-Hygienemaßnahmen im digitalen Format statt.

Metall Zug investiert in das Tech Cluster

In der Kategorie Städtebau ging der Preis an das Industrieprojekt Tech Cluster Zug, das Hosoya Schäfer Architects für die Bauherrin V-Zug Immobilie geplant haben. In den kommenden Jahrzehnten soll auf dem 80.000 Quadratmeter großen Areal rund um die ehemalige Verzinkerei Zug Raum für Produktion, Forschung und Entwicklung, Gewerbe und Wohnen geschaffen werden.

Auch Casha Frigo, Managing Partner bei Engel & Völkers in Zug, ist begeistert: „Ich freue mich darüber, dass die Metall Zug in den Standort Zug investiert und die Produktion nicht ins Ausland verlagert. Der Tech Cluster Zug ist ein großartiges Projekt für die Industrie in der Schweiz. Das Quartier wird eine große Ausstrahlung und Anziehungskraft ausüben – ein Stück lebendige Stadt wird damit geschaffen.”

Umbau des Areals der ehemaligen Verzinkerei Zug

Die ehemalige Verzinkerei Zug entstand vor mehr als 100 Jahren. Damals befand sich das Fabrikgelände außerhalb der Stadt, die noch recht klein war. Heute ist das Areal urban gelegen. Das Projekt Tech Cluster Zug sieht die Erneuerung des Werkareals der V-ZUG vor.

Durch die Modernisierung und die räumliche Konzentration der Produktion können sich dort mehr Industriebetriebe, technologienahe Dienstleistungen und Ausbildungseinrichtungen ansiedeln. Die Mischung aus Arbeit, Freizeit und Wohnen soll auch hochqualifizierte Arbeitskräfte anziehen.

Das Projekt wird im Laufe der kommenden Jahrzehnte entstehen und wachsen. Dabei sollen die acht geplanten Baufelder zu einer attraktiven Durchmischung von industriellen und gewerblichen Büros und Wohnungen sowie öffentlichen Plätzen und Flächen für Gastronomie und Handel führen.


Vom Industriestandort zum urbanen Wissensquartier

Das Tech Cluster Zug konnte die Ausrichter vollends überzeugen: „Über einen dreistufigen Transformationsprozess soll der ehemalige Produktionsstandort in ein Stück lebendige Stadt überführt werden, in der Produktion und Dienstleistungen zu einem natürlichen Teil des Alltags werden”, so die Jury.

Weiter hieß es: „Das Ziel des Projekts ist ein zukunftsfähiges Stück Stadt, das auf engem Raum Produktion, Forschung und Entwicklung, Gewerbe und Wohnen vereint. Tech Cluster Zug ist eine gelungene Referenz für eine wichtige Aufgabenstellung unserer Zeit: die Gestaltung lebendiger Innovationsorte durch Umwandlung isolierter Industrie- und Gewerbestandorte in urbane Wissensquartiere!“


Video der Verleihung des „industriebaupreis2020”


Auf den Seiten der Universität Stuttgart finden Sie einen Mitschnitt der Preisverleihung. Ab der 50. Minute geht es um die Kategorie Städtebau und das Tech Cluster Zug.

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