Engel & Völkers Lizenzpartner Hildesheim > Blog > Strom- und Heizkosten sparen im Winter

Strom- und Heizkosten sparen im Winter

Winterliche Temperaturen bringen steigende Strom- und Heizkosten mit sich. Das ist eine ungemütliche Tatsache. Doch schlicht weniger heizen und dafür einen dickeren Wollpullover anziehen – so einfach ist die Lösung leider nicht. Denn: Einer der entscheidenden Faktoren, ob wir uns in unseren vier Wänden wohlfühlen oder nicht, ist die uns umgebende Temperatur.

 Hildesheim
- Energiesparen und trotzdem Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden. Wie das geht, lesen Sie in unserem neuen Blogbeitrag!

Je wärmer, desto besser - gilt nicht immer

Für ein gesundes Wohnklima gibt es Richtwerte, und „gesund“ bezieht sich hier auch auf die Substanz der Immobilie. Ein zu großes Temperaturgefälle zwischen Raum- und Außentemperatur kombiniert mit zu hoher Luftfeuchtigkeit bedeutet Schimmelgefahr für Wände und Mauerwerk. Besonders in Räumen mit Feuchtigkeitsquellen wie Bad oder Hauswirtschaftsraum und den kühleren Räumen.

Empfohlene Temperatur-Richtwerte liegen für Wohnräume zwischen 20 und 22 °C, und in den Schlafräumen fördern Temperaturen zwischen 16 und 19 °C einen erholsamen Schlaf. Wird das Badezimmer auch als Wellness Oase genutzt, beginnt hier die Wohlfühltemperatur bei 23 °C. In der Küche ist zu bedenken, dass Herd und Ofen zusätzliche Wärmequellen darstellen, deren Energie auch für die Raumtemperatur genutzt werden kann, um die empfohlenen 16 - 18 °C zu erreichen.

Energie bewusst und clever einsetzen

Heizkosten einsparen kann oft schon auf einfache Weise durch bewussteres Heizen erreicht werden. Thermometer helfen bei der Überprüfung der tatsächlichen Werte in Ihrem Haus. Oft sind diese deutlich über den Richtwerten. Mit einer Reduzierung um 3 °C kann bereits eine Gesamtenergieersparnis von 18 % erreicht werden.

Tagsüber, wenn die Bewohner außer Haus sind, kann die Temperatur in allen Räumen auf eine Temperatur von 16 – 17 °C heruntergefahren werden. Darunter sollte sie nicht fallen, sonst droht wiederum Schimmelgefahr und das Aufwärmen am Abend dauert zu lange und wird seinerseits zur Energiefalle.

Mögliche Alternativen für die Überbrückung der ungemütlichen halben Stunde während der Aufwärmzeit stellen Infrarotheizungen dar. Sie bieten lokale Sofortwärme im Nahbereich, auch gut geeignet für das Badezimmer oder im Homeoffice bei sitzender Tätigkeit. Grundsätzlich sollten alle Heizquellen frei stehen und nicht durch Gardinen oder Sofarückwände daran gehindert werden, ihre Wärme in den Raum abzugeben.

Nicht unerheblich in der Jahresenergiebilanz ist das konsequente Nutzen von Energiesparlampen und die Kontrolle der Verbraucher. Schaltbare Steckdosenleisten mit Save-Energy-Schaltern sind hier sehr sinnvoll, denn viele elektrische Geräte eines Haushaltes verbrauchen Strom, ohne in Betrieb zu sein. Dies gilt besonders für ältere Baujahre. Zeitschaltuhren können deren Abschalten ebenso übernehmen wie moderne smart home Systeme, die per App von unterwegs gesteuert werden können.

Alles dicht?

Die Überprüfung möglicher Undichtigkeiten, die aufgebaute Wärme unbemerkt entweichen lassen, ist ein weiterer einfacher und gleichzeitig sehr effektiver Weg, Energie zu sparen. Warme Luft zieht im Winter grundsätzlich nach draußen. Also Fenster und Türen auf ihre Dichtigkeit prüfen. Der Kerzentest kann einfach selbst durchgeführt werden. Professionell wird mit dem Blower-Door-Test oder Wärmebildkameras vorgegangen, um Problembereiche ausfindig zu machen. Sind die Fenster dicht, können nachts Fensterläden, Rollläden oder dicke Vorhänge noch zusätzlich nutzen.

All die geschilderten Maßnahmen eignen sich für jeden Sparfuchs, auch für Bewohner eines Mietshauses, da sie leicht und ohne Veränderung an der Bausubstanz umzusetzen sind.

Neubau und Sanierung - die Chance energetisch zu punkten

Ob Planung eines Neubaus oder Altbausanierung, jedes auf die Zukunft ausgerichtete Bauvorhaben sollte im Sinne der Ökobilanz möglichst hohe Wohn- und Wohlfühlwerte bei geringst möglichem Energieeinsatz erreichen wollen. Dem Besitzer von Eigentum oder Bauherren stellen sich andere Fragen als dem Mieter, weitreichender im Investitionsumfang und immer auf die lange Sicht gerechnet. Zu empfehlen ist es, sich durch eine professionelle Energieberatung und ein Gutachten über den Istzustand seines Gebäudes informieren zu lassen. Um dann zu entscheiden, welche Veränderungen sinnvoll sind.

Reicht es, neue Fenster einzubauen, oder sollte eine komplette Sanierung oder Erneuerung des Heizsystems erfolgen? Und wie steht es um die Dämmung? Wollen Sie eine Immobilie verkaufen, greift spätestens dann auch der Gesetzgeber mit der Energieeinsparverordnung ein. Diese besagt, dass sämtliche Werte des Gebäudes in einem Energieausweis für den Käufer transparent dargelegt werden sollen.

Planen Sie den Neubau oder Kauf einer Immobilie, besteht die Möglichkeit, sich in Richtung Niedrigenergiehaus oder Passivhaus zu orientieren. Hier kann von bestmöglichen Energiewerten ausgegangen werden. Passivhäuser arbeiten mit Wärmetauschern und solarthermischen Anlagen. Nicht nur Neubauten kommen hier infrage, auch Altbauten können diesen Standard nach korrekt ausgeführter Sanierung mit aufwendiger Dämmung erreichen.

Eine sinnvolle Ergänzung für zukunftsorientierte Heizsysteme wie Wärmetauscher und Wärmepumpen ist eine Fotovoltaikanlage mit Energiespeicher und smarter Steuerung, die das gesamte Energiemanagement im Haus übernimmt.

Kontaktieren Sie uns jetzt
Engel & Völkers
Lizenzpartner Hildesheim
  • Schuhstraße 28
    31134 Hildesheim
    Deutschland
  • Fax: +49 5121 2868729

Öffnungszeiten

Mo - Fr: 09:00 bis 18:00 Uhr

Wir kennen den Marktwert Ihrer Immobilie

Wissen Sie, was Ihre Immobilie aktuell wert ist? Ganz gleich, ob Sie sich zunächst nur über ihren derzeitigen Marktwert informieren möchten oder ob Sie Ihre Immobilie zu den bestmöglichen Bedingungen verkaufen wollen: Unsere erfahrenen Vermarktungsexperten stehen Ihnen gerne für eine kostenfreie und unverbindliche Wertermittlung zur Seite.

Folgen Sie uns auf Social Media