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Hamburger Immobilienmarkt trotz Covid-19 im Wachstum

Auch in Zeiten von Covid-19 bleibt Hamburg einer der begehrtesten Immobilienstandorte Deutschlands. Das „Tor zur Welt” überzeugt neben der hohen Wohnqualität durch sein Wertzuwachspotenzial Privatkäufer und Kapitalanleger gleichermaßen. „Der Häuser- und Wohnungsmarkt der Hansestadt zeigt sich von der Pandemie unbeeindruckt: Durch den anhaltenden Nachfrageüberhang nach Wohnraum ziehen die Immobilienpreise weiter an, insbesondere in den Premiumlagen entlang der Elbe und an der Außenalster”, sagt Philip Bonhoeffer, Geschäftsführender Gesellschafter der E+V Hamburg Immobilien GmbH. Der durchschnittliche Angebotspreis für Ein- und Zweifamilienhäuser erzielte vom 1. Juli bis 30. September 2020 ein Plus von 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in 2019. Der Markt für Eigentumswohnungen erreichte in den drei Monaten ein Preisniveau von durchschnittlich 5.747 Euro pro Quadratmeter und damit einen Zuwachs von 13,9 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2019. „Wohnraum in Hamburg ist unverändert knapp und begehrt, die Preise ziehen konstant weiter an. Daran wird sich auch durch Corona nichts ändern. Immobilien stellen nach wie vor eine wertstabile und sichere Anlage dar, bedingt durch einen Mangel an alternativen Investitionsmöglichkeiten im aktuellen Niedrigzinsniveau”, erläutert Carolina Geber, Teamleiterin für die Elbvororte im Engel & Völkers Market Center Hamburg Elbe.

 Kiel
- Mit einer Wohnfläche von 139 Quadratmeter vermietet Engel & Völkers Market Center Elbe ein Design-Apartment in prominenter Lage in der Hafencity mit Blick auf die Elbe. Das Apartment verfügt über 3 Zimmer mit Panoramafenstern, erstklassige Ausstattung und Concierge-Service. (Bildquellen: Engel & Völkers Market Center Elbe)

Häusermarkt: direkte Lage am Wasser hochpreisiger Evergreen

Der durchschnittliche Angebotspreis für Ein- und Zweifamilienhäuser in der Hansestadt lag im dritten Quartal 2020 bei 853.052 Euro. In klassischen Premiumlagen am Wasser, wie an der Elbe, darunter Blankenese, Othmarschen und Nienstedten oder rund um die Alster, wie Harvestehude, Uhlenhorst oder Eppendorf, werden Preise bis zu 15 Millionen Euro aufgerufen. „Direkte Nähe zum Wasser bleibt weiterhin die begehrteste Wohnlage der Stadt - ob hanseatische Villa, Altbau mit Stuck und Erkern oder moderner Neubau. Dies äußerst sich an dem konstant hohen Preisniveau der Immobilien”, sagt Philip Bonhoeffer. „Durch die Pandemie rücken jetzt aber auch umliegende Lagen zunehmend ins Augenmerk, die im Grünen liegen und direkt an die Hamburger City angebunden sind”, erklärt Philip Bonhoeffer weiter. In den mittleren Lagen wie Eidelstedt, Niendorf und Bramfeld werden Preise bis zu 1,13 Millionen Euro erreicht.

Wohnungsmarkt: Quadratmeterpreise für Neubauobjekte stark angezogen

Auch die Angebotspreise für Eigentumswohnungen steigen trotz der aktuellen Situation weiter an. Im dritten Quartal 2020 liegt der geforderte Quadratmeterpreis für Bestandsimmobilien bei 5.747 Euro. Für sehr gute Lagen wie Harvestehude, Rotherbaum, Uhlenhorst oder die Hafencity werden Spitzenquadratmeterpreise von bis zu 25.000 Euro pro Quadratmeter aufgerufen. In guten Lagen wie Eimsbüttel oder Neustadt werden bis zu 11.000 Euro pro Quadratmeter gefordert. „Obwohl Corona den Trend zu ländlichen Wohngegenden bestärkt, bleibt der hohe Nachfrageüberhang für Wohnungen in zentralen Lagen bestehen und zieht sogar leicht an. Aufgrund der knappen Angebotslage und dem aktuellen Preisniveau gehen wir von einer konstanten Preisentwicklung für Eigentumswohnungen aus, auch in der Pandemie”, erklärt Carolina Geber. Lagen wie Niendorf, Rissen oder Tonndorf verzeichnen besonders große Preissteigerungen, da das Wertzuwachspotenzial in diesen Lagen noch nicht ausgeschöpft ist. Deshalb bieten sich hier auch zukünftig attraktive Investitionschancen. Der anhaltende Wohnbedarf äußert sich ebenfalls merklich in der Entwicklung der Angebotspreise für Neubauobjekte. Obgleich die Hansestadt mit großen Neubautätigkeiten dem akuten Wohnbedarf entgegenkommt, bleibt der anhaltende Nachfrageüberhang bestehen und spiegelt sich entsprechend in der starken Preiserhöhung für Neubauten wider: So stieg der durchschnittliche Quadratmeterpreis im dritten Quartal 2020 auf 7.497 Euro und verzeichnet damit ein Plus von 22,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Ausblick: Randlagen erfahren Nachfragehoch

2020 ist die Wohnraumnachfrage im Umland der Hansestadt so hoch wie selten zuvor. Durch die Pandemie verändern sich die Suchkriterien und Ansprüche an den Wohnraum. Mehr Grünfläche und Platz sind gefragt, sowie ein zusätzliches Zimmer für das Home Office: „Durch Corona wächst die Lust auf Land und der Trend nach mehr Platz. Einfamilienhäuser und großzügige Wohnräume erfahren eine starke Nachfrage. Entsprechende Angebote in der Hamburger City sind rar, daher verstärkt sich die ausweichende Bewegung in Randgebiete. Im unmittelbaren Speckgürtel steigen die Preise mittel- bis langfristig”, erklärt Jan Witte, Teamleiter City im Engel & Völkers Market Center Hamburg Elbe und führt weiter aus: „Die Randlagen sind gut an die Innenstadt angebunden und wirtschaftlich prosperierend, das macht sie zusätzlich attraktiv”. Lagen, die vor ein paar Jahren noch als einfach galten, sind nun bei Interessenten sehr gesucht. So werden in den Stadtteilen Rahlstedt, Billstedt oder Lurup inzwischen Angebotspreise von 800.000 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser aufgerufen.


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