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Immobilienmarkt Madrid 2020/21: Zunehmende Transaktionen führen zu stabiler Preisentwicklung

Der Immobilienmarkt in Madrid entwickelt sich auch im Jahr 2021 sehr positiv. Eine zunehmende Nachfrage und ein stabiles Preisniveau kennzeichnen die vorherrschende Marktsituation. Diese Tendenz prognostiziert Engel & Völkers in dem Marktbericht Spanien und Andorra 2020/21. Die zunächst, anlässlich der Corona Pandemie, verhaltene Marktstimmung erfährt seit den letzten Monaten durch Faktoren wie die zunehmenden Impfungen, dem wirtschaftlichen Aufschwung und dem anhaltenden niedrigen Zinsniveaus ein erhöhtes Investitionsinteresse.  Nach dem atypischen Jahr 2020 sieht Engel & Völkers Madrid daher für das laufende Jahr eine Zunahme der Verkäufe um 20 Prozent und eine Stabilisierung der Immobilienpreise. „Zu Beginn des Jahres 2021 haben wir eine deutlich zunehmende Nachfrage sowie ein hohes Transaktionsvolumen festgestellt.  Der Verkauf von Objekten in der Hauptstadt Madrid ist schneller als erwartet wieder angestiegen und wir erwarten ein sehr stabiles bis steigendes Preisniveau”, erklärt Sonia Catalán, Head of Sales von Engel & Völkers Madrid Zentrum.

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- (Bildquelle: Engel & Völkers Madrid MMC)

Madrid: Hohe internationale Kaufkraft sichert positive Marktentwicklung

Die spanische Immobilienmarkt ist sehr kosmopolitisch geprägt. „Madrid ist ein Immobilienmarkt mit sehr wettbewerbsfähigen Preisen im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten wie London oder Paris. Das macht die Stadt zu einem sehr attraktiven Investitionsstandort für beide Käufergruppen – national sowie international", bestätigt Catalán. Die begehrtesten und exklusivsten Gegenden sind traditionelle Viertel wie Goya und Recoletos im Zentrum der Stadt. Im Bezirk Salamanca wird das Viertel Almagro in Chamberí von Käufern präferiert. In dem Stadtteil Centro ist das Viertel Justicia sehr beliebt sowie in Chamartín die Gegenden El Viso, Nueva España und Hispanoamérica. Hier erreichen Stadtvillen Spitzenangebotspreise von bis zu 13,7 Millionen Euro. Engel & Völkers Madrid verzeichnet seit den Lockerungen der Maßnahmen anlässlich der Coronapandemie zunehmende Transaktionen insbesondere in der internationeln Käufergruppe. Diese führen zu einem stabilen Preisniveau und einer positiven Marktentwickung. 

Großzügige Objekte mit Terrassen und Balkonen besonders gefragt

Das Käuferprofil der Engel & Völkers Kunden in Madrid ist sehr unterschiedlich, obgleich eine Hauptkäufergruppe junge Familien sind, die ihr erstes Haus kaufen wollen. Die Zeit des Lockdowns hat bei fast allen Kunden den Wunsch nach großzügig geschnittenem Wohnraum mit zusätzlichen Außenflächen wie einer Terrasse, einem Garten oder einem Balkon geweckt. Ebenso werden vermehrt Immobilien mit Räumen für das Homeoffice nachgefragt. „Die flexiblen Arbeitszeitmodelle ermöglichen vielen unserer Kunden das Remote Working aus dem Homeoffice. Dementsprechend sind Ausstattungsmerkmale wie eine Terrasse, ein extra Zimmer in der Stadtwohnung mit genügend Platz für ein Büro sowie eine gute Internetverbindung für viele Käufer unabdingbar”, erklärt Catalán. 

Salamanca: Spitzenquadratmeterpreise von bis zu 12.000 Euro

Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Immobilien in Madrid lag im Jahr 2020 bei 4.350 Euro. Die Stadtteile Salamanca, Centro, Chamartín, Chamberí und Retiro hingegen übersteigen diesen Preis und gelten als die exklusivsten Stadtviertel der Hauptstadt. Während Salamanca seine Führungsrolle als das prestigeträchtigstes Viertel Madrids hält, stieg die Nachfrage nach Objekten in den Vierteln Goya, Ibiza und Niño Jesús in 2020. In Salamanca lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 5.700 Euro in 2020 und somit führt dieser Stadtteil die Liste der teuersten Viertel in Madrid an. Die teuerste Straße in Salamanca, die Calle de Salustiano Olózaga verzeichnet Spitzenquadratmeterpreise von bis zu 12.000 Euro. Die Viertel Goya, Ibiza und Niño Jesús erfahren eine besonders hohe nationale Nachfrage und damit gestiegene Transaktionszahlen sowie eine Preiszunahme. Hier zahlt man durchschnittliche Quadratmeterpreise von 6.000 bis 7.000 Euro.

Centro: Grüne Viertel rücken in den Fokus der Käuferschaft

Im Stadtteil Centro bleibt Justicia eine der exklusivsten Nachbarschaften und erzielt Höchstquadratmeterpreise von bis zu 10.000 Euro. Besonders sind Straßen wie die Calle del General Castaños bei Käufern sehr begehrt. Es folgen Viertel wie Almagro in Chamberí, Jerónimos in Retiro oder El Viso in Chamartín, in denen die Angebotspreise für repräsentative Immobilien 8.000 Euro pro Quadratmeter erreichen. Die zunehmende Nachfrage der Käufer nach Immobilien mit Terrassen, Stadthäusern mit Gärten hat die Gegenden in Chamartín wie Hispanoamérica und Nueva España zu begehrten Investitionsstandorten gemacht. Ebenso sind Stadtteile wie Ciudad Lineal und Hortaleza mit ihren exklusiven Nachbarschaften wie Conde Orgaz Park, Arturo Soria und Piovera in den Fokus der Käufer gerückt, da sie über ruhige Straßenzüge und großzügige begrünte Außenflächen verfügen. Auch werden Objekte in vielen Gebieten im Umkreis Madrids Stadtzentrum vermehrt nachgefragt, da sie ebenfalls über diese begehrten Merkmale verfügen. 

Vororte Madrids erfahren zunehmende Beliebtheit

Die Viertel Mirasierra, Montecarmelo, Puerta de Hierro, Fuentelarreina oder Tres Olivos halten ihre starke Nachfrage aufrecht und gehören gleichzeitig zu den teuersten Adressen der Vororte Madrids. Viertel wie Monasterio del Escorial in Montecarmelo und San Martín de Porres in Puerta de Hierro erreichen Spitzenquadratmeterpreise von über 5.000 Euro. „Außerhalb des Zentrums sind die Gemeinden Pozuelo de Alarcón, Majadahonda, Boadilla del Monte und Las Rozas, Villanueva de la Cañada, Villafranca del Castillo sowie Villaviciosa de Odón in den Fokus der Kunden gerückt", sagt Bruno Cotta, Head of Sales von Engel & Völkers im Randbezirk von Madrid. Dies deutet Cotta als eine Folge der flexiblen Arbeitszeitmodelle und des Remote Workings: „ Die Vororte Madrids erleben eine Aufschwungsphase während das teils noch moderate Preisniveau nach und nach anzieht. Faktoren wie flexibles Arbeiten im Homeoffice, ein Leben im Grünen sowie die hervorragende Infrastruktur versprechen außerdem eine hohe Lebensqulität außerhalb des Stadtzentrums”, erklärt Cotta abschließend.

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