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Nachhaltige Stadtentwicklung mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen

Angefangen bei Apartments mit Solarpaneelen über Terrasse oder Balkon bis hin zu öffentlichen Büchereien mit Nullenergiebilanz: In unserem Blog haben wir bereits mehrfach über die vielen Facetten nachhaltiger Architektur berichtet. Doch haben Sie sich je gefragt, wie grünes Design auf breiterer Ebene aussehen könnte? Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (United Nations Environment Programme, UNEP) zählt zu den weltweit führenden Initiativen für umweltverträgliche Stadtplanung. Wie die Immobilien der Zukunft aussehen werden, erfahren Anleger und Eigentümer hier.

 Leipzig
- Finden Sie heraus, wie das Umweltprogramm der Vereinten Nationen nachhaltige Stadtplanung betreibt.

Was ist das Umweltprogramm der Vereinten Nationen?

Das UNEP widmet sich zahlreichen Aufgaben, darunter auch der Koordination umweltbezogener Aktivitäten der UN sowie der Überwachung des weltweiten Umweltwandels. Ferner hilft die Initiative bei der Ausarbeitung internationaler Gesetze. Ziel des Programms ist eine Umweltagenda, der sämtliche Nationen folgen können. Zu diesem Zweck formuliert das UNEP klare Maßnahmen für nachhaltige Entwicklung in Schwellenländern und Wirtschaftsmächten. Der Hauptsitz des Umweltprogramms der Vereinten Nationen liegt in Kenia. Doch die Organisation betreut diverse Programme in aller Welt, die auf die individuellen Nachhaltigkeitsbelange des jeweiligen Standorts zugeschnitten sind.

Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche

Immobilien machen über ein Drittel der globalen Treibhaus-Emissionen aus und nehmen ganze 40 Prozent der weltweiten Ressourcen in Anspruch. Vor diesem Hintergrund dürfte es kaum überraschen, dass die Entwicklung nachhaltiger Immobilien ganz oben auf der Wunschliste des UNEP steht. Im Juli 2018 präsentierte die Organisation in Zusammenarbeit mit der Universität Yale und UN Habitat ein „Ecological Living Module“. Diese umweltfreundlichen Wohneinheiten sind erschwinglich und nachhaltig. Der 22 Quadratmeter große Prototyp nutzt ausschließlich erneuerbare Energie, besteht aus regionalen Baustoffen und ist als autarke Immobilie konzipiert. Zur Ausstattung zählen unter anderem eine eigene Regenwasserzisterne sowie Photovoltaik. Damit sinken die Auswirkungen auf das natürliche Ökosystem.

Städtebauliche Ziele des Umweltprogramms der UN

Obwohl nur drei Prozent der Landmasse unseres Planeten auf Städte entfallen, sind die Ballungszentren doch für 75 Prozent des CO2-Ausstoßes und bis zu 80 Prozent des Energiebedarfs verantwortlich. Die Bevölkerungszahlen im urbanen Raum steigen. Deshalb müssen die Städte der Zukunft in der Lage sein, ihre Bürger auch ohne Überbeanspruchung der natürlichen Ressourcen zu versorgen. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen weiß, dass diese Rohstoffe begrenzt sind, und formuliert entsprechende Richtlinien zur Stadtplanung. Denn ignorieren wir die Endlichkeit der Naturschätze, könnte dies im Zusammenspiel mit erhöhter Nachfrage nach Arbeitsplätzen, Grundstücken und Wohnraum die Lebensqualität in den Städten mindern. Dabei wurden jedoch die Auswirkungen des Klimawandels noch nicht berücksichtigt, die in urbanen Räumen mit hoher Bevölkerungsdichte deutlich schwerwiegender ausfallen. Es obliegt der jeweiligen Stadtverwaltung, eine Infrastruktur zu entwickeln, die schnelle Urbanisierung unterstützt. Dies erfordert allerdings die Integration ökologischer Belange in das Rahmenwerk der Stadtplanung.

Aus diesem Grund gab das UNEP eine Liste mit Zielvorgaben für die Städte von morgen heraus, die bis 2030 umgesetzt werden sollen. Zu diesen Zielen zählen eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs, allgemeiner Zugang zu Grünanlagen sowie die Reduktion der Umweltbelastung durch Verschmutzung und Abfallwirtschaft in den Städten. Ferner fordert die Organisation stärkere Vorsorgemaßnahmen gegen Naturkatastrophen, insbesondere Überschwemmungen.

Die Auswirkungen auf Immobilienbesitzer

Wer eine Immobilie kauft, kann das Investment durch Umsetzung der UNEP-Ziele zukunftssicher machen. Halten Sie nach Objekten wie dem bereits erwähnten Ecological Living Module Ausschau, die sich nahtlos in ihre natürliche Umgebung einfügen und aus regionalen Materialien gefertigt wurden. Verfolgen Sie ferner die aktuellen Markttrends. Sie geben Aufschluss über nachhaltige Bauprojekte sowie die zunehmende Wechselwirkung zwischen Anlageperformance und ökologischen Baumerkmalen. Auf lange Sicht werden sich energieeffiziente Gebäude bei den Käufern größerer Beliebtheit erfreuen. Das geht aus einer Studie des Umweltprogramms der UN hervor, die gestiegene Nachfrage und gesunkene Wertminderungsraten aufzeigt.

Sie interessieren sich für die jüngsten Trends im Hinblick auf nachhaltige Investments oder möchten einfach umweltfreundlicher wohnen? Dann nutzen Sie die Vorgaben des UNEP als Orientierungshilfe auf dem Weg zu einer zukunftssicheren Immobilie.

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