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Wie der Einzelhandel Corona-fähig wird

Im Einzelhandel sind derzeit wegen der Corona-Pandemie einige Hygiene-Regeln zu beachten. Dies stellt die Einzelhändler vor eine schwierige Aufgabe, bei der die Digitaltechnik helfen kann. Sowohl Mieter als auch Vermieter haben ein großes Interesse daran, dass Kunden wieder unbesorgt zum Einkaufen kommen – und auch beide profitieren von einer digitalen Lösung.

Neue Herausforderungen durch Corona

Der Einzelhandel war durch den Corona-bedingten Lockdown fast komplett zum Erliegen gekommen und die Öffnung der über 800 Quadratmeter großen Läden am 11. Mai war wie ein kleiner Befreiungsschlag.


Nun gilt es, sich auf die Hygieneregelungen einzustellen, um eine erneute Anordnung von Ladenschließungen zu vermeiden. Einzelhändler müssen sich daher best- und schnellstmöglich an die momentane Situation anpassen. Denn niemand kann sagen, wie lange der derzeitige Zustand noch anhalten wird.


Jannis Vassiliou, Vorsitzender des Einzelhandelsverbands Bonn und Geschäftsführer des Juweliergeschäfts Vassiliou hat sich gut auf die neue Situation eingestellt: „Wir haben Abstandsmarkierungen auf dem Boden vor dem Geschäftseingang unseres Juweliergeschäfts. Desinfektionsmittel stehen an verschiedenen Stellen bereit – im Wartebereich, an den Kassen und an den Verkaufstheken. Das Einhalten der Regelungen ist umständlich, aber nach gewisser Zeit wurde es zur Routine – auch für unsere Kunden, von denen sich fast alle kommentarlos an die Regeln halten”.

 Münster
- Digitaltechnik

Der Handel muss digitaler werden

Eine mögliche Lösung ist die Digitaltechnik. Sie  kann die Corona-Risiken im Einzelhandel reduzieren: bei der Zugangskontrolle, bei einer optimalen Wegführung oder beim Unterteilen größerer Läden. Mithilfe von Wärmebildkameras ist eine Einlasskontrolle denkbar, die dann schließt, wenn die maximal zulässige Personenzahl im Geschäft erreicht ist. Auch die Maskenpflicht-Kontrolle kann Digitaltechnik leisten – oder auch die Kontrolle der Körpertemperatur, um möglich infizierte Personen zu erkennen.


Vassiliou begrüßt die neuen technische Möglichkeiten: „Digitaltechnik ist eine zeitgemäße Entwicklung, welche uns Einzelhändlern und unseren Kunden Sicherheit gibt. Die gezielten Informationen der Digitalsysteme sind quasi ein Frühwarnsystem. Dies ermöglicht uns Infektionsketten ohne Verzögerung offenzulegen”. 


Datenschutzbeauftragte sind nun in Alarmbereitschaft – doch die tatsächlichen Hürden eines digital unterstützten Infektionsschutzes sind im Einzelhandel niedriger als vermutet. Denn das Erfassen der Identität einer Person ist gar nicht nötig, beispielsweise wenn eine Türöffnung über eine Wärmebildkamera gesteuert wird. Somit wird auch kein Datenschutz verletzt.

 

„In vielen Ländern steht der Gesundheitsschutz über dem Datenschutz. In Deutschland ist es gelungen, beiden Themen Rechnung zu tragen”, sagt Vassiliou.

Gemeinsame Lösungen

Das übergeordnete Ziel sollte es sein, dass Mieter und Vermieter gemeinsam versuchen, den Einzelhandel auf die Herausforderungen der Pandemie auszurichten.


Leistet ein Vermieter beispielsweise einen Kostenzuschuss für Anti-Corona-Maßnahmen, kann dies am Ende billiger sein, als auf Mieteinnahmen zu verzichten. Auch die Politik könnte diesbezügliche Anreize schaffen, etwa mit KfW-Fördermitteln.(8.6.20)



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