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Luxusimmobilien: Côte d’Azur als Erst- und Zweitwohnsitz-markt weiter im Trend

Die französische Riviera gehört zu den weltweit teuersten Immobilienstandorten und kombiniert die Vorzüge des gehobenen Lebensstils mit einem exklusiven Kultur- und Freizeitangebot. Seit Ende des 18. Jahrhunderts gilt die Küstenregion als Rückzugsort für Ultra High Net Worth Individuals (UHNWI), europäische Aristokraten und die internationale High Society. „Auch in Zeiten von Corona verzeichnen wir eine konstante Nachfrage und stabile Preisentwicklung im Luxussegment. Südfrankreich hat in der Krise sogar an Ansehen bei Immobilienkunden gewonnen, weil sich die Region als sicheres Refugium für Eigentümer und Investoren erwiesen hat“, sagt David Scheffler, CEO von Engel & Völkers in Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Der traditionell eher international geprägte Markt an der Côte d’Azur hat dieses Jahr einen starken Käuferzuwachs aus dem Inland erfahren. 2020 war die Nachfrage nationaler Kunden sehr hoch, insbesondere von Käufern aus Paris, gefolgt von Interessenten aus den benachbarten Ländern wie Italien, Belgien, der Schweiz und Deutschland. In Anbetracht der erzielten Immobilienabschlüsse verteilen sich die Kaufnationalitäten marktkonform mit einem Anteil von rund 50 Prozent ausländischen Käufern in Cannes und rund 75 Prozent in Saint-Jean-Cap-Ferrat. 

 Offenbach
- In Premiumlage von Saint-Jean-Cap-Ferrat befindet sich dieses historische Anwesen für 19,5 Millionen Euro. Auf einer Wohnfläche von 700 Quadratmetern verteilen sich elf Schlafzimmer, zehn Badezimmer, ein Wohnzimmer mit Loggia, ein Esszimmer mit offener Küche und Blick auf den Wintergarten, ein Weinkeller sowie eine großzügige Terrasse. Das Grundstück umfasst über 3.000 Quadratmeter und beherbergt unter anderem ein eigenes Poolhaus.

Nachfrageüberhang sichert hohes Preisniveau 

Neben glamourösen Yachten, noblen Boutiquen und edlen Beach Clubs ist die französische Riviera auch für ihre geschichtsträchtigen Städte und pittoresken Küstendörfer bekannt. Was die Côte d’Azur von anderen Luxusdestinationen differenziert, ist das extrem limitierte Objektangebot an den Hotspots. Zu den teuersten Wohnadressen gehört Saint-Jean-Cap-Ferrat, wo die Villenpreise bei 4 Million Euro beginnen und dreistellige Millionenbeträge erreichen. „In exklusiver Lage des ‚Billionaire’s Cape’ befinden sich erstklassige Immobilien mit Quadratmeterpreisen, die zu den höchsten der Welt zählen“, sagt Marie-Claire Sangouard, Geschäftsführerin des Engel & Völkers Market Center an der Côte d’Azur, und führt weiter aus: „Im letzten Jahr wurde hier die Villa ‚Les Cèdres’, die früher einmal dem belgischen König Leopold II. gehörte, für 200 Millionen Euro verkauft. Weitere Objekte befinden sich in der ‚stillen Vermarktung’ und wechseln sogar für einen noch höheren Verkaufspreis den Besitzer. Das Preisniveau für vergleichsweise weniger extravagante Immobilien bewegt sich hier immer noch zwischen 2,5 bis 50 Millionen Euro.“    
Entlang der Croisette in Cannes erreichen die Preise für Häuser und Villen bis zu 35 Millionen Euro, die Quadratmeterpreise erzielen über 20.000 Euro in der Spitze. In Saint-Tropez werden Häuser und Villen für bis zu 30 Millionen Euro verkauft, für Apartments werden 26.000 Euro pro Quadratmeter aufgerufen. 

Als Zweitwohnsitz präferieren UHNWIs häufig mondäne Villen mit Garten und Pool, die vorzugsweise in Strandnähe gelegen sind und einen weitläufigen Blick auf das Meer bieten. Luxusimmobilien im Hinterland, die in einzigartige Naturkulisse eingebettet sind und mit viel Ruhe und Privatsphäre aufwarten, werden ebenfalls favorisiert.     

Käufer und Kapitalanleger, die neben der Eigennutzung auch das Vermietungspotenzial ihres Feriendomizils im Blick haben, investieren in Objekte in Stadtlagen unweit von Flaniermeilen und Strandpromenaden. Mit vergleichsweise moderaten Einstiegspreisen ab 4.200 Euro pro Quadratmeter zählt Nizza hier zu den beliebtesten Investmentstandorten.

Trend: Südfrankreich als ganzjährlicher Wohnsitz

Angesichts der anhaltenden Reiserestriktionen ist die Sehnsucht nach traumhaften Urlaubsdestination und schönen Immobilien besonders hoch. An der Côte d’Azur wird die französische ‚joie de vivre’ erlebbar. „Während des Lockdowns im Frühjahr haben viele unserer Kunden aus Paris ihren Wohnsitz temporär nach Südfrankreich verlagert, wo sie Freizeit und Remote Working in ihrem Urlaubsdomizil kombinieren konnten“, sagt Marie-Claire Sangouard. Dieser Trend zeichnet sich auch bei Immobilieneigentümern ab, die aus den Nachbarländern wie Belgien, Italien und der Schweiz kommen und einen Zweitwohnsitz an der französischen Riviera besitzen. In den letzten Monaten registrierte Engel & Völkers zudem ein gestiegenes Käuferinteresse für Objekte im Umland der Küstenstädte mit großer Wohnfläche und Outdoorbereich. Auch das Hinterland mit seinen malerischen Bergdörfern sowie die Provence gewinnen weiter an Attraktivität. 

Ausblick: Immobilien erweisen sich als wertstabil

Der Luxusimmobilienmarkt in Südfrankreich hat seine Widerstandsfähigkeit trotz der Corona-Krise weiter unter Beweis gestellt. Das Interesse nach Wohn- und Mietobjekten ist ungebrochen hoch. In der Zeit vor und nach dem Lockdown im Frühjahr hat sich die Anzahl der Kundenanfragen von Engel & Völkers um 10 Prozent erhöht. Käufer und Eigentümer mit langfristigen Investitionsvorhaben sind weiter gut beraten in erstklassige Villen und Apartments an der französischen Riviera zu investieren. „Für die diesjährige Wintersaison müssen wir abwarten, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt. Wir sind zuversichtlich, dass das starke Interesse an Luxusimmobilien im Frühjahr 2021 wiederkehren wird. Die Côte d’Azur ist ein Evergreen und wird immer ‚en vogue’ bleiben“, resümiert David Scheffler.

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