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Die Hotels der Zukunft

Im Gegensatz zu Privat- und Bürogebäuden zeigte die Hotelbranche bislang eine eher langsame Gangart in Bezug auf visionäres, nachhaltiges und intelligentes Bauen. Doch die Megatrends Urbanisierung, Digitalisierung und Ökologisierung verlangen auch vom Hotelgewerbe in aller Welt neue Denkansätze. Hotels in 50 Jahren werden nicht mehr mit Hotels aus der Gegenwart vergleichbar sein. Zu groß ist der gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Wandel.

 Trier
- Hotels der Zukunft: Nachhaltigkeit und Wohlbefinden der Gäste stehen im Vordergrund.

Megahotels in Metropolen

Ein Megatrend, der auch vor der Hotelbranche nicht Halt macht, ist die weltweite Urbanisierung. Im Jahr 2050 werden Prognosen zufolge rund drei Viertel aller Menschen in Städten leben. Vor allem in Asien und Afrika werden sich die bereits heute existierenden Ballungsräume noch einmal deutlich vergrößern.

Dieser Urbanisierungstrend bedeutet, dass in vielen Metropolen der Welt neue Megahotels entstehen werden. Bereits heute sind Megahotels Realität. Das First World Hotel in Malaysia ist mit seinen über 7.300 Zimmern das größte Hotel der Welt. In Kürze wird es diesen Titel an das Abraj Kudai in Mekka abgeben müssen, das mit 10.000 Zimmern einen neuen Weltrekord aufstellen wird.

Architekten aus aller Welt präsentieren immer ausgefallenere Ideen für die in Zukunft entstehenden Megahotels. Wenn es nach ihren architektonischen Visionen ginge, könnten schon bald schwimmende oder an Drahtseilen frei schwebende Hotels Wirklichkeit werden.

Neue Formen des Arbeitens

Die Arbeitswelt befindet sich gegenwärtig in einem der größten Umbrüche der Geschichte. Die Digitalisierung hat inzwischen in allen Branchen Einzug gehalten und ermöglicht ein ortsunabhängiges Arbeiten in vielen Berufen. Auch das Hotelgewerbe muss sich auf den Megatrend Remote Work einstellen. Viele berufstätige Menschen sehen das Hotel nicht mehr nur als Übernachtungsort, in dem sie eine oder mehrere Nächte auf einer Geschäftsreise verbringen. Das Hotel wird vielmehr als weiterer Arbeitsplatz begriffen, der die gleichen Voraussetzungen und Annehmlichkeiten mitbringen sollte wie das Büro im Firmensitz, in einem Co-working Space oder das Home Office im eigenen Zuhause.

Für Hotelbetreiber bedeutet das, dass sie sich in Zukunft wesentlich stärker auf die Arbeitsbedürfnisse ihrer Gäste werden einstellen müssen. Mit ein paar langweilig gestalteten Konferenzräumen wird das nicht getan sein. Die Überlegungen müssen vielmehr in die Richtung gehen, aus einem Hotel-Schlafzimmer bei Bedarf einen Hotel-Arbeitsplatz zu machen. Das bedeutet völlig neue Herausforderungen in Bezug auf die Raumgestaltung und Innenausstattung von Hotels.

Nachhaltige Architektur

In der Vergangenheit waren viele Hotels architektonisch darauf ausgelegt, möglichst viele Gäste auf möglichst engem Raum zu beherbergen. Zudem zeichneten sich Hotels für gewöhnlich nicht damit aus, sehr viel Zeit und Geld in die Verwendung von ökologisch wertvollen und gesundheitsförderlichen Materialen zu investieren.

Der Megatrend zu Nachhaltigkeit hat auch die Architektur voll erfasst. Die Zeiten von umweltschädlichen Baumaterialien und gesundheitsschädlichen Inneneinrichtungen werden voraussichtlich bald gezählt sein. Hotels werden sich in Zukunft viel mehr Gedanken darüber machen müssen, wie sie ihren Gästen auf Basis von Architektur und Design ein neues Gefühl des Wohlbefindens geben können.

Auch das Stichwort „Umweltbewusstsein“ steht bei den meisten Hotels inzwischen weit oben auf der Agenda. Gäste legen zunehmend Wert darauf, dass Hotels einen ähnlichen vernünftigen Umgang mit Ressourcen an den Tag legen wie sie es von Zuhause gewöhnt sind. Dieser ressourcenschonende Umgang wird in Zukunft nicht beim Wechsel der Handtücher aufhören, sondern die gesamte Architektur eines Hotelgebäudes umfassen. Sowohl der Energie- und Wasserverbrauch als auch die Müllproduktion und der Klimatisierungsaufwand sind zentrale Themen für das Hotel der Zukunft.

Intelligenz im Zimmer

Smart Home hält nicht nur Einzug in private Gebäude, sondern zunehmend auch in Hotels. Für viele Hotelgäste kann die Entwicklung hin zu intelligenten Gebäudetechnologien einen großen Zugewinn an Komfort darstellen. Nicht selten sehen sich Gäste mit der Bedienung des Fernsehapparats oder der Steuerung der Klimaanlage überfordert. Smart Home Geräte, die in Zukunft sogar sprachgesteuert sein werden, ermöglichen Gästen eine intuitive Bedienung ihrer ungewohnten Umgebung. Denkbar ist in diesem Zusammenhang beispielsweise, dass sich die Rollländen automatisch nach dem Aufwachen öffnen, der Zimmerservice über einen Voice Assistant gerufen wird oder die Zimmerbeleuchtung sensorgesteuert ist.

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