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Energiesparen im Frühling

In privaten Haushalten ist das Heizen die unangefochtene Nummer eins, wenn es an die Energieverbraucher und den CO2-Ausstoß geht. Der Anteil am Gesamtenergieverbrauch beträgt etwa 70 %. Daher sind die Energiekosten im Winter im Jahreszeitenvergleich am höchsten. Wenn Ende Februar die ersten Krokusse in bunten Farben aus der Erde hervorkommen und die Vögel am Morgen ihr Konzert anstimmen, beginnen wir ihn zu erahnen, den Frühling. Den Mensch und Tier nach den langen dunklen Monaten in jedem Jahr aufs Neue herbeisehnen.

Doch wie genau können mehr Tageslicht und Sonnenstunden unsere Energiebilanz beeinflussen? Ob die Märzsonne wirklich hilft, Energie zu sparen, verraten wir Ihnen im Folgenden.

 Tübingen
- Mehr Tageslicht und die Lust auf den Frühjahrsputz können helfen, Energiekosten zu senken. Wie das miteinander zusammenhängt, lesen Sie im neuen Blog!

Die Sommerzeit 

Bereits seit den 1980-er Jahren wird EU-weit Ende März und Ende Oktober die Zeit umgestellt. Vorausgegangen war der Entscheidung die Überzeugung, dass diese Anpassung der Uhrzeit an die Tageslichtlänge ein guter Weg sei, in erheblichem Umfang Energie sparen zu können. Mit großem Elan wurde das Projekt angegangen, aber die Rechnung sollte nicht wie erwartet aufgehen. Denn den eher geringfügigen Einsparungen im Frühjahr stand nun der erhöhte Bedarf im Herbst und Winter gegenüber.

Ganz so niederschmetternd sollte die Bilanz jedoch nicht bewertet werden. Denn was wirklich einen Unterschied in der Nutzung unserer Ressourcen machen kann, liegt auch in der Hand des einzelnen, bewusst agierenden Bürgers. Jede kleine Maßnahme, die dazu beiträgt, die persönliche Energiebilanz zu senken, zählt. Je mehr Achtsamkeit wir dem Thema gegenüber aufbringen, desto wirkungsvoller wird die große Mission der Nachhaltigkeit mitgetragen.

Unser Tipp: Haben Sie Zeitschaltuhren für Ihre Energieverbraucher im Einsatz, das Umstellen auch hier nicht vergessen!

Heizkosten im Frühling einsparen

Die höheren Tagesdurchschnittstemperaturen und mehr Sonnenstunden ermöglichen Einsparungen bei den Heizkosten. Langsam beginnt auch das Mauerwerk sich zu erwärmen, und das Haus kühlt über Nacht fühlbar weniger aus als im Winter. Um das Sparpotential vollends auszunutzen, sollte die Heizung tagsüber jedoch nicht gleich ausgeschaltet werden, denn zu hoch wäre der Energieverbrauch am Abend, um wieder Wohlfühltemperaturen zu erreichen.

Gehen Sie clever vor und senken Sie die Raumtemperaturen über die Thermostatregelung nur leicht ab. Zwei bis drei Grad genügen hier schon. Besonders zielführend ist es, jeden Raum individuell zu regeln, denn die empfohlenen Temperaturen differieren zum Beispiel zwischen Schlaf- und Wohnräumen beträchtlich. Praktisch sind Smart Home Thermostate, mit deren Hilfe Sie über Smartphone oder Tablet jederzeit bedarfsgerecht Temperaturen regeln können. 

Wie der Frühjahrsputz im Haushalt Stromkosten senken kann 

Mehr Licht und Wärme erwecken nicht nur die Tiere aus dem Winterschlaf, auch bei uns steigt der Energiepegel und die gute Laune. Man möchte die eigenen vier Wände mal wieder so richtig auf Vordermann bringen: Die Zeit für den Frühjahrsputz ist gekommen. 

Blitzblanke Fenster können tatsächlich Energie sparen durch ein Mehr an natürlichem Licht und Wärme. Auch das Entfernen der Staubschicht auf den Heizkörpern und das Reinigen der Leuchtmittel trägt dazu bei. Bei der Gelegenheit können gleich ökonomischere LED Leuchten eingeschraubt werden.

Haben Sie über den Winter eine Pellets- oder Ölheizung im Einsatz gehabt, so lohnt sich eine professionelle Wartung und Reinigung, um Rußansatz zu entfernen und eventuell Düsen zu tauschen. So bleibt das ganze System effizient.

Für zwei Haushaltsgeräte in Dauernutzung sollte ebenfalls der Frühjahrsputz genutzt werden, damit sie verlustfrei arbeiten können. Gemeint sind Kühlschrank und Gefriergeräte. Das Entfernen der Eisschicht macht sich in Euro auf der Stromrechnung bemerkbar! Das Gleiche gilt für die Kalkschicht in Wasserkochern und Boilern.

Sollten Ihre Geräte in die Jahre gekommen sein, ist jetzt vielleicht der Zeitpunkt gekommen, um auf energieeffizientere Modelle der neuesten Generation umzusteigen. Die Einsparmöglichkeiten sind über das Jahr gesehen immens, sie können bis zu 50 % betragen. Das Frühjahr 2021 bietet sich besonders an, denn es werden anstelle der A+ Kategorien andere Energieklassen mit modernsten Technologien eingeführt. Sie werden zukünftig mit den Buchstaben A-G bezeichnet.

Da ein Trockner zu den relevanten Energieverbrauchern im Haushalt zählt, ist die beste Entscheidung, ihn durch die Wäscheleine im Garten zu ersetzen, wann immer das möglich ist. Und das i-Tüpfelchen der kleinen aber wertvollen Energiesparmaßnahmen kann es sein, die heimlichen Verbraucher in Ihrem Haushalt zu enttarnen. Ein zwischengeschaltetes Strommessgerät wird Ihnen helfen, bisher unbemerkte Leerlaufverluste aufzudecken.



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