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Lohnt sich der Bau nach Passivhausstandard?

Als Dr. Wolfgang Feist erkannte, dass private Heizungen die meiste Energie verbrauchten, machte er sich an die Lösung dieses Problems. Er nutzte Konzepte aus Schweden und Nordamerika, um den Wärmeaustausch und Dämmsysteme in Privathaushalten so effizient wie möglich zu gestalten. Das Ergebnis war das erste Passivhaus, das 1990 in Darmstadt gebaut wurde. Heute gilt der auf Dr. Feists Arbeit basierende Passivhausstandard als bekanntester Maßstab nachhaltigen Bauens.

Tübingen - Wer nachhaltig wohnen möchte, kommt am Passivhausstandard im Grunde kaum vorbei.

Was beinhaltet der Passivhausstandard?

Um als Passivhaus zertifiziert zu werden, muss eine Immobilie laut der International Passive House Association folgende Kriterien erfüllen:

  • Heizwärmebedarf unter 15kWh pro Jahr oder 10W pro Quadratmeter Wohnfläche,

  • Kühlaufwand sollte gleich oder zumindest ähnlich niedrig wie der Heizwärmebedarf ausfallen,

  • Gesamtenergieverbrauch unter 120kWh pro Jahr,

  • Luftwechselrate von maximal 0,6 pro Stunde bei einem Druck von 50 Pascal (um Zugluft und Wärmeverlust zu vermeiden) und

  • konstante Wohnraumtemperatur zwischen 20 und 25 Grad Celsius über 90 Prozent des Jahresverlaufs.

Wie funktioniert ein Passivhaus?

Diese Anforderungen erfüllt nur Immobiliendesign, das für konstantes Wohnklima sorgt. Objekte, in denen nach Bedarf geheizt, gekühlt oder gelüftet wird, erreichen diese Wertvorgaben nicht. Eine entscheidende Rolle spielt die kontinuierliche Dämmung.

Ziel dieses Isolierverfahrens ist die Vermeidung von Wärmebrücken. Dazu zählen sämtliche Bereiche, die den Austausch warmer und kalter Luft begünstigen. Denn dadurch entsteht im Winter Wärmeverlust, während es im Sommer zu einer Überhitzung der Räume kommen kann. Kontinuierliche Dämmung schützt zudem vor Kondensation, einem der Hauptverursacher von Schimmel. Neben effizienter Isolierung müssen Passivhäuser ferner über erstklassige Fenster verfügen, die unerwünschten Luft-, Feuchtigkeits- und Wärmeaustausch verhindern.

Die Regulierung des Raumklimas erfolgt dann über Luft- oder Erdreich-Wärmepumpen. Diese leiten Wärme und Frischluft über Rohrsysteme zu und ab. So wird die Temperatur im Inneren des Hauses bei minimalem Energieverbrauch konstant gehalten.

Lohnt sich die Investition in ein Passivhaus?

Gleichbleibendes, kontrolliertes Raumklima spart nicht nur bares Geld, sondern sorgt im Vergleich zu herkömmlichen Wohnobjekten für deutlich reduzierten Energieverbrauch. Dieser Umstand macht Passivhäuser unglaublich umweltfreundlich. Werte und Datenmaterial aus diversen Passivhaus-Bauprojekten lassen außerdem darauf schließen, dass die Objekte hohen Wohnkomfort bieten. Denn die beinah konstanten Temperaturen sowie die mechanische Belüftung können zur Verbesserung der Luftqualität beitragen. Plötzliche Schwankungen und Unregelmäßigkeiten, wie sie bei der klassischen Lüftung über geöffnete Fenster auftreten, bleiben aus.

Für die Anpassung an signifikante Klimaveränderungen ist das Passivhaus allerdings nicht prädestiniert. Werden beispielsweise nach dem Streichen sämtliche Fenster und Türen geöffnet, kommt das System aus dem Gleichgewicht und braucht Zeit für die Rekalibrierung. Gleiches gilt, wenn Sie (oder Ihre Gäste) ein ausnehmend warmes oder kühles Raumklima bevorzugen. Denn Sie können in einem Passivhaus nicht einfach die Heizung hochdrehen oder alle Fenster aufmachen.

Tipps zum Bau oder Kauf eines Passivhauses

Oftmals wird diese Bauweise als bezahlbare Möglichkeit des Energiesparens beworben. Doch viele zeitgenössische Architekten entwerfen Luxusanwesen nach den gängigen Passivhausstandards. Der Markt bietet deshalb auch moderne, minimalistische Passivhäuser im Premiumsegment, die mit Nachhaltigkeit und exklusiver Ausstattung punkten. Da diese Objekte für sämtliche Klimazonen geeignet sind, findet man sie an den unterschiedlichsten Standorten, sei es nun an der Küste Portugals oder in British Columbia.

Wer mit der Investition in ein Passivhaus noch etwas warten möchte, kann zwischenzeitlich diverse andere nachhaltige Architekturtrends erkunden, angefangen beim modernen Holzhaus bis hin zum vertikalen Wohnen. So verschaffen Sie sich einen Überblick und sind bestens positioniert, um  Ihren Traum vom perfekten Eigenheim zu realisieren.

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