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Photovoltaik für das Eigenheim: das sollten Sie für den effektiven Einsatz einer PV-Anlage wissen

Die Energiewende ist voll im Trend. Erneuerbar das Schlagwort des Jahrzehnts, wenn es um den sinnvollen Einsatz alternativer Energien geht. Eine Entwicklung, die auch vor den eigenen vier Wänden nicht haltmacht. Photovoltaik am Eigenheim soll die Energiekosten senken und die Investition wieder rückführen. Doch steht an erster Stelle die Frage, inwieweit die Immobilie dafür geeignet ist. Die Experten von Engel & Völkers haben die wichtigsten Punkte für Sie recherchiert.

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- Photovoltaik am Eigenheim – was ist zu beachten, wie sind die Voraussetzungen ➤ so sparen Sie Energie mit Ihrem Haus ➤ Engel & Völkers informiert

Ist der Standort für eine PV-Anlage geeignet?

Die Wirtschaftlichkeit der Anlage wird stark vom Angebot an solarer Strahlungsenergie bestimmt. Dafür hat sich die Bezeichnung "Globalstrahlung" eingebürgert und steht für die Menge Sonnenstrahlung, die jährlich auf einen Quadratmeter trifft. In Deutschland sind das im Durchschnitt 1050 kWh pro Quadratmeter. Dieser Wert ist sowohl von der Jahreszeit als auch von der Region abhängig. Hierzulande erhält der Norden rund 20 Prozent weniger Globalstrahlung als der Süden.

Photovoltaik am Eigenheim: ist mein Haus geeignet, um eine PV-Anlage aufzunehmen?

Ergibt die Standort-Analyse ein positives Ergebnis, dann stellt sich die Frage, ob das Eigenheim, das Gebäude, geeignet ist. Hier ist es vor allem die Dachneigung, die den Ertrag einer Anlage beeinflusst. Der beste Wirkungsgrad wird erreicht, wenn die Sonnenstrahlen möglichst direkt auftreffen. Dieser Winkel ändert sich im Laufe des Tages und auch während des Jahres mit dem Sonnenstand. Wenn die Module fix montiert sind, dann sinkt der Ertrag um rund 30 Prozent gegenüber jenen, die mit sogenannter Nachführung ausgerüstet sind. Allerdings ist diese Technik mit einer erhöhten Investition verbunden. Deshalb wird vielfach der "goldene Mittelweg" empfohlen. Dieser liegt darin, dass die Module mit einer Neigung von 27 bis 35 Grad errichtet und die Flächen entsprechend angepasst werden.

Ein weiterer Faktor ist die Ausrichtung des Daches. Optimal ist es, wenn die gewählte Dachfläche nach Süden, Südwesten oder Südosten zeigt. Das heißt dennoch nicht, dass Ihr Eigenheim ungeeignet ist, wenn es eine komplett andere Ausrichtung aufweist. Der "Nachteil" in diesen Fällen kann durch Flächenvergrößerung zum großen Teil ausgeglichen werden.

Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten

Wenn in unmittelbarer Nähe Ihres Eigenheims große Bäume stehen oder andere hohe Gebäude, dann sollten Sie in der Planungsphase über einen längeren Zeitraum den Schattenwurf beobachten. Denn eine Anlage, die bspw. mehrere Stunden am Tag im Schatten liegt, wird kaum die benötigte Energie liefern.

Photovoltaik auf dem Dach: das Gewicht nimmt zu

Zu guter Letzt ist zu beachten, dass eine PV-Anlage ein relativ hohes Eigengewicht hat, das die Statik des Hauses verändert. Es ist deshalb dringend die Beiziehung eines Bausachverständigen / Statikers anzuraten. Nur der Experte kann sie vor schweren Gebäudeschäden schützen.

Zusammenfassung: 4 Punkte, die für eine funktionierende PV-Anlage ausschlaggebend sind

  • Globalstrahlung im Jahresmittel ist im Süden höher als im Norden, ein Ausgleich wird nur über Flächenerhöhung möglich sein.
  • Der Neigungswinkel weist regionale Unterschiede auf, wobei der Süden mit eher flacheren Dächern aufwartet als der Norden.
  • Die optimale Ausrichtung ist Süden, bei Ost-West-Ausrichtung sollte mit rund 20 Prozent Verlust gerechnet werden.
  • Verschattungen, die vor allem im Laufe des Jahres in unterschiedlicher Ausprägung auftreten, können zu massiven Verlusten führen. Oft wird vergessen, dass kleine Bäume nach einigen Jahren größer werden und dann ein Problem darstellen können.
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