London: Der Immobilienmarkt boomt, aber wie lange noch?

London erlebt einen Bauboom, der Immobilienmarkt expandiert. Dabei hängt die britische Metropole den Rest des Landes bei weitem ab. Während die Durchschnittspreise für Wohnimmobilien in London jetzt 50 Prozent über dem Niveau von 2007 liegen, dem letzten Höhepunkt vor der Wirtschaftskrise, sind sie im Rest des Landes nur um 7 Prozent gestiegen. In manchen Regionen liegen die Preise sogar unter dem Vorkrisenniveau.

London: Wie lange boomt der Immobilienmarkt noch? - Engel&VölkersKein Wunder, dass viele ausländische Investoren an die Themse strömen, um ihr Vermögen in Immobilien anzulegen. Was Investoren freut, macht vielen Einwohnern der britischen Hauptstadt große Sorgen. Denn selbst Durchschnittsverdiener fühlen sich angesichts steigender Mietpreise “priced out”, also gezwungen, aus finanziellen Gründen aus ihrem Viertel weg an den Stadtrand zu ziehen. Auch viele kleine Geschäfte schließen, weil sie sich die gestiegenen Mieten nicht mehr leisten können. Es besteht die Gefahr, dass London genau jene Mischung an Kreativen und Geschäftsleuten verliert, die es weltweit so attraktiv macht.

Trotz der Angst der Märkte vor einer neuen Rezession und Finanzkrise, die sich auf den Immobilienmarkt auswirken könnte, ist die Nachfrage nach Häusern in der 8,6-Millionen-Metropole ungebremst. Während internationale Investoren weiter in Luxusimmobilien investieren, versuchen Zehntausende Londoner, die erste Sprosse der Hauseigentümer-Leiter zu erklimmen.

Der Grund: Mieter sind in Großbritannien rechtlich nicht so abgesichert wie in Deutschland, Verträge gelten meist nur für ein Jahr und können schnell gekündigt werden. Die Mieten in London stiegen vergangenes Jahr um durchschnittlich 12 Prozent. Deshalb sind viele Londoner Berufstätige nahezu versessen darauf, Eigentümer einer Wohnung oder eines Hauses zu werden.

Kaufwillige müssen dank verschiedener staatlicher Garantien nur fünf Prozent Eigenkapital ansparen, um einen Kredit zum Kauf einer Neubauwohnung  zu bekommen. Das steigert die Nachfrage erheblich, und die Preise schnellen weiter in die Höhe, selbst in Stadtteilen, die bislang als weniger fein galten.

In Lewisham beispielsweise, im Südosten Londons, stieg der Wert einer Einzimmerwohnung innerhalb von drei Jahren um 33 Prozent. Kein Wunder, wenn Kredite bei solchen Wertsteigerungen relativ leicht vergeben werden. Allerdings schaffen es viele Londoner nicht einmal, diesen relativ geringen Eigenanteil anzusparen, weil sie einen sehr hohen Anteil ihres Einkommens für die ebenfalls astronomische Miete ausgeben müssen.

Es gibt allerdings Anzeichen dafür, dass aus der Immobilien-Blase etwas Luft entwichen ist und sich die Geschwindigkeit der Preissteigerungen verlangsamt. Die Zahl der Verkäufe von Luxusanwesen fiel in der zweiten Jahreshälfte 2015 um fast ein Fünftel und die Preise sanken im Vorjahresvergleich um 10 Prozent.

Die Regierung hat beschlossen, die Grundsteuer auf Zweitimmobilen zu erhöhen, um zu vermeiden, dass in den Luxusvierteln im Westen der Stadt Geisterhäuser stehen, weil die Besitzer der Anwesen im Ausland leben und arbeiten.

Wenn Sie Immobilien in London erwerben oder verkaufen möchten, kann Engel & Völkers Sie bei jedem Schritt beraten. Unsere Experten sind in den noblen Stadtteilen Chelsea und Mayfair vor Ort und stellen sicher, dass Sie alle Informationen erhalten, die Sie für eine gut bedachte Investitionsentscheidung benötigen.

 

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