Architektonische Highlights: Norman Foster

Norman Foster ist einer der renommiertesten Architekten Großbritanniens und hat die High Tech-Bewegung der 1970er Jahre maßgeblich geprägt. Im Laufe seiner Karriere entwarf er zahlreiche Flughäfen, Banken, öffentliche Einrichtungen und Infrastruktur in über 20 Nationen weltweit. Sein Name steht für komplexe Designs, die auf innovative Technologien setzen, gleichzeitig jedoch auch ökologische Aspekte berücksichtigen. Seine Herangehensweise gleicht dabei der eines Problemlösers, denkt er doch stets funktional und schafft so gleichermaßen moderne, wie zweckdienliche Räume.

Architektonische Highlights: Norman FosterLeben und Auszeichnungen

Im Jahr 1956 studierte Foster an der Fakultät für Architektur und Städtebau der University of Manchester, bevor er das „Henry-Stipendium“ der Universität Yale erhielt. Sein preisgekröntes Architekturbüro Foster Associates, das mittlerweile den Namen Foster + Partners trägt, eröffnete er 1967. Das Unternehmen, welches auf sechs Kontinenten vertreten ist, hat seit seiner Gründung mehr als 620 Preise für herausragende Leistungen erhalten und wurde in etwa 100 Designwettbewerben prämiert. Zu Fosters persönlichen Auszeichnungen zählen der 1999 an ihn verliehene Pritzker-Preis, die Goldmedaille des American Institute of Architects aus dem Jahre 1994 sowie die Goldmedaille der französischen Académie de l´Architecture, die er 1991 erhielt.

Die High Tech-Bewegung

Foster war Teil der sogenannten High Tech-Bewegung, die auch als struktureller Expressionismus oder Spätmoderne bezeichnet wird. Die Einflüsse jener Zeit sind in seinen Entwürfen merklich zu sehen. Während der 1970er Jahre machten sich Architekten den technologischen Fortschritt zu Nutze, um das Design von Wolkenkratzern zu revolutionieren: sie setzten Rahmen aus Stahlrohr ein, die nicht nur eine größere Nutzfläche schufen, sondern auch längere durchgängige Fensterflächen ermöglichten. Foster war einer der Wegbereiter dieser Vorgehensweise, deren Erkennungsmerkmale die freiliegende Konstruktion, Bauelemente Glas und Stahl sowie flexibles Interieur sind.

Gerade Fosters technikaffines Design wurde von der Jury des Pritzker-Preises lobend hervorgehoben, denn in ihrer Erklärung hieß es: „Bereits seine ersten Projekte machten mehr als deutlich, dass er stets die neueste, dem Zweck angemessene Technik zum Einsatz bringen würde. Seine Arbeiten zeigen ein tiefes Verständnis für Beschaffenheit und Wesen eines Standorts und bieten originelle Lösungen für jedwedes Designproblem.“ Besagtes Verständnis, so die Jury weiter, sei auf Fosters soziales Gewissen und Enthusiasmus für umweltfreundliche Architektur zurückzuzuführen: „In seinem Schaffen strebt er nie nur nach Schönheit und Funktionalität, sondern verschreibt sich auch dem Wohlergehen der Endnutzer.“

Berühmte Gebäude

Zu Fosters bekanntesten Bauwerken zählen die Hauptverwaltung der SwissRe in London, die Hauptverwaltung der HSBC in Hong Kong, der Hearst Tower in New York sowie die Hauptverwaltung der Commerzbank in Frankfurt am Main. Das nächste namhafte Projekt des Architekten, das womöglich zu einem der Prägendsten seiner Karriere werden könnte, ist Apples heiß ersehnter Campus 2 in Cupertino, USA.

Beim Bau des SwissRe-Gebäudes, dessen auffällige Form an eine Gurke erinnert, was ihm auch den Spitznamen „The Gherkin“ einbrachte,  kamen beinahe 7.500 Glasscheiben zum Einsatz. Eine ebenso beeindruckende Ingenieursleistung ist die Hauptverwaltung der HSBC, schließlich beherbergt der Turm 44 Stockwerke und bietet fast 93.000 Quadratmeter Platz. Der Hearst Tower und das Commerzbank-Gebäude zeichnen sich durch ihre Umweltverträglichkeit aus, immerhin wurde der New Yorker Wolkenkratzer als erstes Bürogebäude in Manhattan mit dem Spitzenrating des Leadership in Energy and Environmental Design-Programms ausgezeichnet, während der Commerzbank-Tower als weltweit erster „ökologischer Büroturm“ gefeiert wird.

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