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Architekturtrend: Ein Blick in die Gründerzeit

Gründerzeitbauten gehören aufgrund ihres besonderen Flairs zu den beliebtesten Häusern im innerstädtischen Raum. Ihr großzügiger Raumzuschnitt in Kombination mit üppigen Zierelementen und großen Fenstern verleiht ihnen einen ganz besonderen Charme. Dieser machte sie bereits bei ihrem Aufkommen in den aufstrebenden Städten des 19. Jahrhundert so begehrt. Bis heute haben sie nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.

Architekturtrend: Ein Blick in die GründerzeitLiebe zu Detail, Natur und Kunst

Die Gründerzeit wird auf die Mitte des 19. Jahrhunderts datiert und steht für die Industrialisierung und das daraus resultierende wirtschaftliche Aufblühen in ganz Europa. Das Bürgertum gewann an Einfluss und gründete viele der großen Unternehmen, die bis heute zu den Traditionshäusern zählen. Zu den typischen Gründern gehörten die „Eisenbahnbarone“, die dank ihres neuen Transportmittels der Industrialisierung ihr enormes Ausmaß ermöglichten. Aber auch Krupp im Industriesektor oder ein Baron Rothschild im Bankenbereich beeinflussten die Entwicklung maßgeblich. Diese brachte allerdings auch viel Grau und triste Fabrikgebiete mit sich. Doch es gab einen Gegenpol.

Die Architektur aus dieser europäischen Epoche ist ein wahrer Augenschmaus. Sie ist geprägt von künstlerischer Schönheit und der Sehnsucht nach der Behaglichkeit natürlicher Materialien in einem urbanen Umfeld. Die aufwendig verzierten Fassaden aus Sandstein strahlen Einzigartigkeit ebenso wie Exklusivität aus. Dieses Material ist widerstandsfähig, lässt sich aber auch leicht bearbeiten – ein Muss für die Gestaltung der imposanten Fassaden. Mit der ausgesprochen detailreichen Verarbeitung natürlicher Materialien soll die Wertschätzung für das Kunsthandwerk ausgedrückt werden. Gleichzeitig bestechen beim Betreten der von zum Beispiel Jugendstilbauten nicht selten herrschaftlich geschwungene Treppenaufgänge und imposante Aufzugsanlagen aus revolutionären Materialien wie Stahl, Eisen und Glas. Sie verleihen eben jenen Treppenhäusern, Balkonbrüstungen oder Fenstern ihren ganz eigenen Zauber.

Die enge Verbindung zur Kunst sowie die Passion selbst für kleinste Details zeigen sich auch innerhalb der Wohnbereiche. Sie strahlen ein einzigartiges Ambiente von Anspruch und Luxus aus. Man denke nur an glänzend poliertes Parkett, von fließenden Linien und Blumen inspirierten Stuck an hohen Decken, weite Zimmerfluchten und Glasmalerei-Fenster. Doch wenn alle Jugendstil-Bauten auch bestimmte Charakteristika gemein haben, so sind sie gleichzeitig facettenreich und zeigen sich in sehr unterschiedlichen Ausprägungen.

Von Art Nouveau bis Palazzo Risorgimentale – Gründerzeitarchitektur im europäischen Kontext

Die Begeisterung für den Gründerzeitstil erfasste ganz Europa. Dank dieser parallelen Entwicklung lassen sich noch heute die Arbeiten eines Victor Horta in Brüssel bewundern und verspielte Gebäude mit gotischen Einflüssen von Antonio Gaudí prägen das Stadtbild von Barcelona. Der katalanische Architekt und Künstler erschuf Gebäude, die mit ihren gebogenen, skulpturalen Formen an Fenstern und Balkonen an lebendige Organismen erinnern. Auch Paris sprudelt nahezu über vor Art Nouveau Architektur. Neben der Vielzahl an Gebäuden sind auch die von Hector Guimard gestalteten Eingänge zur Metro der französischen Hauptstadt ein Paradebeispiel für diesen Stil. Doch auch in Regionen, wo man ihn nicht erwartet, hat der Gründerzeitstil unübersehbare Spuren hinterlassen. So ist die Villa Igiea im sizilianischen Palermo nur ein herausragendes Beispiel für einen Palazzo Risorgimentale, die italienische Version eines Gründerzeitgebäudes.

In Deutschland kann sich Leipzig nicht nur mit besonders vielen und ausgesprochen gut erhaltenen Gebäuden im Jugendstil, sondern auch mit dem größten zusammenhängenden Gründerzeitviertel Deutschlands schmücken: dem Waldstraßenviertel. Die Kombination aus repräsentativen Vorderhäusern und kleineren Hinter- oder Kutscherhäusern hat gesellschaftliche Wurzeln: Auf diese Weise sollte eine soziale Durchmischung garantiert werden. In den unteren Geschossen der Vorderhäuser befanden sich Läden und Kaufmannswohnungen, weiter oben lebten Angestellte und Handwerker. Die Hinterhäuser hingegen dienten den Arbeitern als Unterkunft.

Wohnen im Stil der Gründerväter?

Auch Sie können sich vorstellen, ganz in diesem Sinne eine Immobilie im Stil der Gründerzeit Ihr Zuhause zu nennen? Bella Italia oder Pariser Chic, spanischer Modernismo oder Wohnästhetik in der Heimat. Engel & Völkers ist in 32 Ländern vertreten und hat, was Sie suchen. Besuchen Sie Engel & Völkers und finden Sie ausgewählte exklusive Objekte aus der Gründerzeit.

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