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Die Idee des Gesamtkunstwerks

Den Begriff Architektur assoziieren wir zumeist mit beeindruckenden Bauten und atemberaubendem Design. Architekten, die ein Gesamtkunstwerk schaffen wollen, richten ihren Blick nicht nur auf das große Ganze, sondern stimmen jedes Detail rund um das Bauwerk passend wie in einem Kunstwerk aufeinander ab. Wir zeigen Ihnen, welche außergewöhnlichen Bauwerke diese Liebe zum Detail hervorgebracht hat, woher sie stammt und erklären Ihnen warum die Idee von der ganzheitlichen Betrachtung eines Bauwerks auch für das Bauen und Wohnen wichtig ist.

Der Einfluss des „Gesamtkunstwerks“Ein großes Erlebnis

Die Idee des Gesamtkunstwerks wurde im Jahr 1849 durch Richard Wagner bekannt gemacht. Der Komponist plante, in seinen Opern Tanz, Musik und Drama zu einem noch nie dagewesenen Einheitserlebnis zu verschmelzen. Seine Absicht war es, diese Disziplinen virtuos miteinander zu kombinieren und so eine Kunstform zu kreieren, die mehr ist, als die Summe ihrer Teile. Kurzum: Er wollte die Oper verjüngen, sie moderner und kunstreicher machen.

Wagners erste Essays zum Thema Gesamtkunstwerk hatten deshalb nicht unmittelbar mit Architektur zu tun. Doch sein Festspielhaus in Bayreuth wurde speziell entworfen, um seine Werke perfekt in Szene zu setzen. Eines der besonderen Designmerkmale war der versenkte Orchestergraben, der seiner Musik eine geheimnisvolle Note verlieh.

Das Gesamtkunstwerk in der Architektur

Schon bald zeigte die Architekturwelt Interesse an Wagners Konzept und interpretierte es neu. Dadurch erhoffte man sich einen einheitlichen Look für eigene Projekte.

Bestes Beispiel hierfür ist Victor Hortas Hotel Tassel in Brüssel, das im Jahr 1894 fertiggestellt wurde. Der Architekt entwarf jedes Element der Unterkunft selbst, inklusive der Lichtschalter, Fensterrahmen und Heizkörperverkleidungen. Sein übergreifendes Thema war dabei die Natur.

Auch der Wiener Designer Josef Hoffmann versuchte ein Gesamtkunstwerk zu schaffen. So nahm er beim Bau des Brüsseler Palais Stoclet Einfluss auf jedes noch so kleine Detail. Angeblich soll er sogar den Eigentümer angewiesen haben, das Anwesen nur mit Blumen einer bestimmten Farbe zu dekorieren.

Die Bauhaus-Bewegung griff das Konzept des Gesamtkunstwerks ebenfalls auf und machte es zu einer seiner Hauptgrundlagen. Ziel der Kunstschule war es schließlich, alle Bereiche des Lebens in sich zu vereinen.

Kritik am Gesamtkunstwerk

Glaubt man den Kritikern, so unterstreicht der gesamtkunstwerkliche Baustil die Autokratie seiner Architekten. Ferner sind sie der Meinung, die Verfahrensweise sei zu allumfassend und adressiere in keinster Weise die praktischen Bedürfnisse, deren Erfüllung jedoch zu den Aufgaben des Architekten gehöre. 

Der Philosoph Walter Benjamin ging sogar noch einen Schritt weiter und erklärte, dass Wagners Version des Gesamtkunstwerks äußerst problematisch sei. Die überwältigende Wirkung seiner künstlerischen Synthese, so Benjamin, könne nämlich zur ideologischen Steuerung missbraucht werden. 

Vor allem scheint das Gesamtkunstwerk den Bereich der sogenannten „persönlichen Architektur“ beeinflusst zu haben und so kommt das Konzept überwiegend in Hotels, Miets- und Einfamilienhäusern zum Tragen.

Auch als Privatpersonen können Sie Ihr persönliches Gesamtkunstwerk kreieren, indem sie bei Bau und Einrichtung Ihres Eigenheims jeden einzelnen Schritt überwachen. Widmen Sie Ihre besondere Aufmerksamkeit den Detailentscheidungen und stimmen Sie beispielsweise die Wand- und Polsterfarben auf Lampen und Geschirr ab. 

Mit einer Auswahl von exklusiven Immobilien aus 32 Ländern präsentieren Ihnen die Experten von Engel Völkers eine große Bandbreite an Gesamtkunstwerken. Wir helfen Ihnen Ihr passendes Zuhause zu finden und beraten Sie dabei dieses zu einem wahren Kunstwerk werden zu lassen. Mehr Informationen zu unserer Immobilienauswahl finden Sie auf unserer Website.

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