Makler-Interview: So arbeiten Millennials in der Immobilienbranche

Wie passen Generation Y und die Immobilienbranche zusammen? Welche Vorlieben haben die Millennials und wie nutzen sie die sozialen Medien zu Marketingzwecken? Um diesen und weiteren spannenden Fragen auf den Grund zu gehen, haben wir eine unserer jungen, dynamischen Topmaklerinnen interviewt: Nikole Ferrari aus San Diego. Nikole wuchs als Mitglied einer italienischen Großfamilie in der San Francisco Bay Area auf und lebt seit nunmehr sieben Jahren in San Diego. Seit Anfang des Jahres 2018 ist sie als internationale Immobilienmaklerin für Engel & Völkers tätig. In diesem Interview gibt sie Einblicke in ihre Arbeitsweise. Los geht’s!

Hoedspruit - Wir haben uns mit der Maklerin Nikole Ferrari über ihren Arbeitsalltag unterhalten und erfahren, wie Millennials die Immobilienbranche beeinflussen.

Wie sind Sie zu Engel & Völkers gekommen?

„Nach meinem Abschluss an der Saint Francis High School ging ich an die San Diego State University, wo ich im Wasserpolo-Team spielte und BWL studierte. Bevor ich meinen Job bei Engel & Völkers antrat, leitete ich eine Surf-Firma mit drei Surf-Schulen in Südkalifornien und zwei Niederlassungen in Hawaii. So konnte ich meine Leidenschaft für das Surfen mit dem Fachwissen aus dem Studium verbinden. Ich lernte, wie man ein Unternehmen und Mitarbeiter führt. Das war großartig. Aber mein Herz sagte mir, dass ich in der Immobilienbranche besser aufgehoben wäre.

Anfang dieses Jahres brachte mich ein enger Freund dann bei Engel & Völkers ins Gespräch. Ich habe mich für dieses Unternehmen entschieden, weil ich von den Besten ihres Faches lernen möchte. Außerdem decken sich Werte und Ethos von Engel & Völkers mit meinen Vorstellungen. Dieser Punkt ist für mich sehr wichtig. Bei Engel & Völkers wird Zusammenhalt groß geschrieben. Als Athletin war ich immer Teil einer Mannschaft und finde es toll, jetzt für ein Unternehmen zu arbeiten, das Teamgeist versteht und fördert.

Wie nutzen junge Makler die sozialen Medien im Arbeitsalltag?

Viele Firmen sehen es nicht gerne, wenn die sozialen Medien während der Arbeitszeit privat genutzt werden. Das ist durchaus verständlich. Schließlich geht es auf Kosten des Unternehmens, wenn die Mitarbeiter ständig auf Facebook, Twitter oder Instagram unterwegs sind, um Bilder ihrer Kinder und Haustiere zu posten. Doch was, wenn sie diese Plattformen für berufliche Zwecke einsetzen? Wer heutzutage als Makler für Engel & Völkers arbeitet, sollte unbedingt über das Marketing-Potenzial eines eigenen Social Media Accounts nachdenken. Wir haben Nikole Ferrari gefragt, wie junge Makler mit den sozialen Medien umgehen und wie sie diese Tools in ihren Arbeitsalltag einbindet.

„Manchmal hat es auch Vorteile, zur Generation Y zu gehören. Die sozialen Medien spielen mittlerweile eine zentrale Rolle. Wer damit richtig umzugehen weiß, hat in der Geschäftswelt die Nase vorn. Ich habe mich für einen Instagram-Account entschieden. So kann ich optisch ansprechenden Inhalt posten und aktuelle Markttrends sowie die neuesten Blog-Beiträge von Engel & Völkers teilen. Bisher habe ich dafür nur positives Feedback erhalten. Meiner Erfahrung nach bekommen Bilder traumhafter Anwesen mehr Likes als trockene Balkendiagramme zu den Hypothekenzinsen. Instagram ist eben ein soziales Netzwerk, das ausschließlich auf visuellen Inhalt setzt! Ich habe außerdem herausgefunden, dass sich die meisten Follower eine Insta-Story mehrfach ansehen, wenn ihnen ein bestimmtes Keyword ins Auge sticht. Da meine Storys jeweils nur wenige Sekunden lang sind, unterstreiche oder markiere ich deshalb die wichtigsten Begriffe. Auf diese Weise wecke ich gezielt die Aufmerksamkeit der Nutzer. Genau das ist das Schöne an den sozialen Medien. Man kann über den geposteten Inhalt direkt beeinflussen, welches Publikum man anspricht. Natürlich ist es heutzutage ein Leichtes, Follower einfach einzukaufen. Doch viel befriedigender ist es doch, sie sich redlich zu verdienen. Außerdem bekommt man so einen sehr genauen Eindruck davon, wer dem eigenen Profil folgt und was diese potenziellen Kunden tatsächlich interessiert. Ebenso wichtig ist es, die richtigen Hashtags einzusetzen. Denn dadurch erreichen die Posts ein wesentlich breiteres Publikum. Auch wenn das Hashtagging manchmal mühsam erscheint: Für Wachstum und Bekanntheitsgrad des Accounts ist es unerlässlich. Beruf und Privatleben trenne ich und besitze deshalb separate Profile. Doch letztendlich bleibt jedem selbst überlassen, wie er oder sie die sozialen Medien nutzt. Ich finde es aber großartig, dass ich auf meinen Privat-Accounts Links zu den Business-Profilen posten und so Zeit sparen kann. Überhaupt sollte man sämtliche Online-Präsenzen, das heißt Facebook, Instagram, Linkedin, etc. miteinander verlinken und dabei auf einen einheitlichen Look achten.

Die Zukunft der Immobilienbranche

„Ich arbeite seit Mitte Januar bei Engel & Völkers und habe im Juli dieses Jahres meine erste Immobilie verkauft. Doch mein Enthusiasmus und meine Zielstrebigkeit spornen mich jeden Tag aufs Neue an. Wer in der Immobilienbranche Erfolge feiern will, darf eben niemals aufgeben. Ich hoffe, in ein paar Jahren zu den führenden Maklern in der Region San Diego zu gehören. Dann werde ich auf meine Anfangszeit zurückblicken und froh sein, dass ich mich nie entmutigen ließ und am Ball geblieben bin. Ganz egal, in welcher Branche man arbeitet: Es ist wichtig, sich von Beginn an seiner Stärken und Schwächen bewusst zu sein. Nur so kann man vorausschauend planen und genügend Zeit für alle anstehenden Aufgaben einteilen. Als junger Branchenneuling musste ich erst lernen, was mich wirklich voranbringt. Besonders hilfreich war für mich die praktische Erfahrung, sei es im Büro, bei Besichtigungsterminen oder im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen. Viele Makler behaupten, wer am Schreibtisch sitzt, verschwendet nur seine Zeit. Ich sehe das anders. Denn im Büro habe ich die Gelegenheit, den erfahrenen Kollegen über die Schulter zu schauen und aus erster Hand zu lernen, wie man Kundentelefonate führt und Meetings leitet. Nur wer vor Ort ist, interessiert nachfragt und sich einbringt, beherrscht nach kürzester Zeit den nötigen Fachjargon. Ich lege großen Wert darauf, mir möglichst viel Fachwissen anzueignen, um trotz meiner jungen Jahre mit Kompetenz zu überzeugen. Es ist nämlich nicht leicht, mit 23 Jahren im Vergleich zu den neuen Kollegen kaum Verkaufserfahrung vorweisen zu können. Aber ich glaube fest daran, dass Durchhaltevermögen und harte Arbeit zum Ziel führen. Denn erkennen andere Teammitglieder dieses Engagement, darf man sie vielleicht zu wichtigen Terminen begleiten. Oder man bekommt Aufgaben übertragen, durch die man ungeheuer viel dazu lernt. Kompetente Kollegen sehe ich jedoch nicht nur als fantastische Vorbilder und Lehrmeister, sondern auch als wichtige Hilfestellung. Stellen Kunden Detailfragen, die ich noch nicht mit absoluter Sicherheit beantworten kann, weiß ich stets, an wen ich mich wenden kann. Das ist von unschätzbarem Wert. Und genau das liebe ich so an Engel & Völkers. Denn dieses Unternehmen bietet ein Arbeitsumfeld, in dem Teamwork und Gemeinschaftsgeist im Zentrum stehen.“

Vielen Dank, Nikole, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen und uns Einblicke in Ihren Alltag gewährt haben. Für Ihre weitere Karriere in der Immobilienbranche wünschen wir selbstverständlich nur das Beste.

Spielen Sie mit dem Gedanken an ein Immobilien-Investment in der Gegend um Rancho Santa Fe, Kalifornien? Dann kontaktieren Sie Nikole ganz einfach über die Engel & Völkers-Website. Alternativ empfehlen wir einen Besuch ihrer Social Media-Kanäle. Möchten Sie vielleicht selbst als Immobilienmakler durchstarten? Oder arbeiten Sie bereits in der Branche und suchen nach neuen Herausforderungen? Dann bewerben Sie sich und werden Sie Teil des internationalen Engel & Völkers-Netzwerks!

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