Anleger entdecken Investitionschancen in Offenbach

131205_Offenbach_TransaktionsanzahlWohn- und Geschäftshäuser erfreuen sich in Offenbach einer steigenden Nachfrage. Das Beratungs- und Vermittlungsunternehmen für Gewerbeimmobilien Engel & Völkers Commercial rechnet für das laufende Jahr auch mit einer wachsenden Verkaufszahl von Anlageimmobilien. Das Umsatzvolumen werde voraussichtlich zwischen 75 und 80 Millionen Euro liegen.

Neue Eigentümer für 97 Wohn- und Geschäftshäuser
Im Jahr 2012 wurden in Offenbach insgesamt 97 Wohn- und Geschäftshäuser mit einem Umsatzvolumen von 77,4 Millionen Euro gehandelt. Während die Zahl der Transaktionen damit im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich blieb, stieg das Umsatzvolumen um 30 Prozent. „Dies ist darauf zurückzuführen, dass 2012 einige besonders große Objekte gehandelt wurden“, erklärt Alexander Wolf, Leiter des Bereichs Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel & Völkers Commercial in Frankfurt. So habe auch der durchschnittliche Kaufpreis pro Immobilie mit knapp 800.000 Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 626.000 Euro gelegen.

Investoren aus dem Rhein-Main-Raum
Die Käufer von Wohn- und Geschäftshäusern in Offenbach kommen nicht nur aus der Stadt selbst, sondern vermehrt auch aus dem gesamten Rhein-Main-Raum. „Das Interesse ausländischer Kunden ist eher sporadisch“, stellt Wolf fest. Die gestiegene Nachfrage konzentriere sich hauptsächlich auf die besseren Wohnlagen. Insgesamt seien die Preise auf breiter Front gestiegen, wobei in den guten und mittleren Lagen gegenwärtig auch noch ein ausreichendes Angebot vorhanden sei.

131205_Offenbach_TransaktionsvolumenInvestitionsalternative zu Frankfurt
Lange Zeit stand das einstige Zentrum der Lederwarenindustrie im Schatten der großen Nachbarstadt Frankfurt und litt unter Imageproblemen. „Gerade die Nähe zu Frankfurt und die dabei im Vergleich deutlich niedrigeren Kaufpreisfaktoren und Quadratmeterpreise machen Offenbach jetzt für Anleger interessant“, sagt Alexander Wolf.
Während beispielsweise im Frankfurter „Gallus-Viertel“ in der mittleren Lage im Übergang zur guten Lage teilweise das 17- bis 18-fache einer Jahresnettokaltmiete gezahlt werden, liegen die vergleichbaren guten Lagen in Offenbach nur bei einem Faktor zwischen 13 und 14. „Ein deutlicher Unterschied zeigt sich auch bei den Quadratmeterpreisen der guten Lagen beider Städte“, betont Wolf. Während in Offenbach durchschnittlich 1.160 Euro pro Quadratmeter erzielt würden, liege der Mittelwert in Frankfurt bei 2.600 Euro pro Quadratmeter.

Alternative auch für Mieter
„Ein großer Vorteil für die Stadt ist sicherlich die exzellente Einbindung in den ÖPNV“, betont der Immobilienexperte. So sei das Zentrum von Offenbach vom Frankfurter Hauptbahnhof aus mit der S-Bahn in nur circa zehn Minuten erreichbar. Seit Einführung des Nachtflugverbotes habe sich auch die Situation bezüglich des Fluglärms vom nahegelegenen Frankfurter Flughafen erheblich verbessert. Auch für viele Mieter, insbesondere die, die in Frankfurt einen neuen Job bekommen haben, entwickle sich Offenbach zu einer preiswerten Alternative.

 
Download Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser 2013/2014 Offenbach

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