Charakteristika des Krefelder Immobilienmarktes

Der Immobilienmarkt des Niederrheins und speziell Krefelds gehört zu den attraktivsten in Nordrhein-Westfallen, wobei die hervorragende Anbindung an das Ruhrgebiet als auch zu den Metropolen Düsseldorf und Köln von besonderer Bedeutung ist. Das Wohnumfeld des Stadtwaldes und Bismarckvierels gehört schon immer zu den bevorzugtesten Wohn- und Adresslagen Krefelds. Der Markt zeichnet sich insbesondere durch seine relative Wertstabilität und sein Wertpotential auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten aus. Kennzeichnend ist hier eine hohe, kontinuierliche Nachfrage. Das Leben im Bismarkviertel sowie im angrenzenden Stadtteil Bockum ist stets begehrt und bietet viele Facetten individueller Wohnbedürfnisse. Das Bismarckviertel und Bockum sind für alle Alters- und Zielgruppen als gleichermaßen attraktiv zu bezeichnen.

Die Marktentwicklung
Aktuell ist eine sehr lebhafte Nachfrage nach Wohnimmobilien in bevorzugten Lagen und in repräsentativer Größe zu verzeichnen. Gesucht werden mit deutlich zunehmender Tendenz großzügig dimensionierte Grundstücke zum Bau neuer, attraktiver und repräsentativer Wohnimmobilien. Auch die Preise für bestehende Villen, Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in sehr guten und guten Lagen ziehen an. In den übrigen Lagen aber dominieren in Krefeld insgesamt die Kaufinteressenten und die Mieter. Ausgenommen sind lediglich preisgünstige Einfamilienhäuser zu Kaufpreisen unter 160.000 Euro oder zur Miete. Das große Angebot an Eigentumswohnungen führt in den einfachen und mittleren Lagen dagegen zu einem Druck auf die Preise.

Der Neubau von Wohnimmobilien ist in Krefeld insgesamt stark zurückgegangen; er wird dominiert durch den Bau von Einfamilienhäuser; nur 10 Prozent betrafen den Neubau von Eigentumswohnungen; in vor allem den guten und sehr guten Wohnlagen der Stadt. Für diesen Bereich des Neubaus steht ein gutes Grundstücksangebot mit Parzellen bis je 400 m² zur Verfügung.

Die Mieten entwickeln sich stabil bis leicht rückläufig. Krefeld hat einen Wohnungsleerstand von ca. 4%, wobei hier schwerpunktmäßig der Wohnungsmarkt in der Innenstadt betroffen ist. Angesichts des fehlenden Neubaus, der stabilen wirtschaftlichen Entwicklung und der sich bessernden Einkommenssituation wird der Bedarf an preiswerten größeren Mietwohnungen mittelfristig höher sein als das Angebot.

Ausblick
Wir erwarten künftig auch in Krefeld einen steigenden Wohnraumbedarf und dies trotz leicht abnehmender Bevölkerung. Die Gründe liegen in einem höheren Pro-Kopf-Bedarf an Wohnraum aufgrund der zunehmenden Zahl von Single-Haushalten, aufgrund des wachsenden Bedarfs und weil die älter werdende Bevölkerung regelmäßig in größeren Flächen lebt als noch vor vielen Jahren und dies auch dann, wenn Kinder längst ausgezogen oder der Partner verstorben ist. Da gleichzeitig der Neubau auf einem auch in Krefeld historisch niedrigem Niveau verharrt, werden sich die Immobilienpreise mittelfristig auf breiter Front verteuern.

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