Der Grundstücksmarkt in Pinneberg, Rellingen, Ellerbek, Quickborn, Eidelstedt, Lurup, Schenefeld und Halstenbek

Allgemein lässt sich für die ländlichen Regionen im Nord-Westen Hamburgs die Tendenz in der Faustformel zusammenfassen: In guten Lagen steigen die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen, in weniger gefragten gehen sie zurück. Grundsätzlich entwickelt sich der nordwestliche “Speckgürtel” der Metropole Hamburg sehr positiv und ist aufgrund des ansteigenden Preisniveaus sehr gefragt.

Wohnungssuchende und zukünftige Eigenheimbesitzer schätzen den großen Freizeitwert der Kreisstadt Pinneberg und die Nähe zur Hamburger City. Mit 435 Baumschulen gilt Pinneberg als das größte geschlossene Baumschulgebiet der Welt. Generell ist es dort sehr grün – ausgiebige Erholungsgebiete mit Golfclubs und Reiterhöfen erstrecken sich um den Ort. Die rund 41.000 Einwohner schätzen diese Wohnqualität und natürlich die im Vergleich zur Großstadt günstigeren Immobilienpreise. Grundstücke kosten in Pinneberg durchschnittlich 200/210,- Euro pro qm.

Generell wohnt man hier deutlich günstiger als in der Hansestadt und bis 2020 soll das Immobilienangebot weiter wachsen. Bei 43.000 Einwohnern soll im Sinne eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Einwohnerzahl und Siedlungsfläche allerdings Schluss sein.

Mitten in Pinneberg, direkt am historischen Bahnhof, liegt der 30 ha große Fahlt, ein Buchenwald mit uraltem Baumbestand und einem Rosengarten. Die Wohnlage in Pinnebergs Zentrum ist überwiegend als mittel zu bewerten, die Einwohnerstruktur ist gemischt. Entsprechend starten die Mieten bei 6 Euro pro qm. Eine Eigentumswohnung ist ab ca. 1.200 Euro pro qm zu haben.

Toplagen in Pinneberg findet man an der Fahltsweide und Oberer Ehmschen, gut wohnt man auch am Fahltskamp Ecke Waldstraße.

In Quellental findet der Wohnungssuchende Siedlungs- und Reihenhäuser sowie Bungalows. Neuere Gebäude aus den achtziger und neunziger Jahren stehen in guter Wohnlage z.B. an der Wittekstraße. Hier kosten Eigentumswohnungen um die 1.500 Euro pro qm und mehr.

Deutlich nobler geht es unweit am Quellenweg oder zwischen Hirtenweg, Eichenhorst, Brahmsallee, Reuter-Straße und Wiesengrund zu, wo frei stehende Bungalows bzw. Jugenstilvillen das Bild prägen. Wohneigentum ist noch zu haben, denn es wird noch vereinzelt gebaut. An der Osterholder Allee kostet eine 165 qm große neue Stadtvilla mit einem 1.100 qm großen Grundstück ca. 600.000,- Euro.

Rellingen ist mit ca. 13.500 Bewohnern ein Standort, dessen Erscheinungsbild vor allem durch Neubauten geprägt wird. Potenzielle Wachstumsbereiche wurden für die nächsten zwanzig Jahre im Flächennutzungsplan definiert.

Jeder der drei Ortsteile Rellingen-Ort, Rellingen-Krupunder und Rellingen-Egenbüttel verfügt über eine eigene Hauptschule – weiterführende Schulen findet man in den umliegenden Gemeinden. Das Örtchen ist nicht an das Hamburger S-Bahnnetz angeschlossen, daher führt der Weg nach Hamburg über die A23 oder über einen der Park-and-Ride Plätze.

Zwischen 230 und 240 Euro pro qm kosten Grundstücke in Rellingen, ca. 1.900 Euro pro qm müssen für neu errichtete oder Ein- und Zweifamilienhäuser aus dem Bestand veranschlagt werden. Eine Eigentumswohnung aus dem Bestand kostet ca. 1.300 Euro.

Ellerbek grenzt östlich an Hamburg-Schnelsen und Bönningstedt, südlich und westlich an Rellingen und nördlich an Tangstedt. Der Ortsteil Ellerbek-Dorf war der ursprüngliche Siedlungskern mit Bauernhöfen, Gemeindeverwaltung und erster Schule. Der Ortsteil Neu-Ellerbek entstand nach 1945 als Flüchtlingssiedlung. Während das Dorf bis in die achtziger Jahre einen ländlichen, von Bauernhöfen und Baumschulen geprägten Charakter behielt, entstand in Neu-Ellerbek eine Siedlung mit Einfamilienhausbebauung und Gewerbeansiedlung.

Die Grundstückspreise in Ellerbek liegen im Schnitt zwischen 200 und 240 Euro pro qm. Das neu errichtete Eigenheim kostet etwa 1.500 Euro pro qm, ebenso wie Eigenheime aus dem Bestand. Hier sind jedoch abhängig von der Lage große Preisunterschiede festzustellen. Die teuersten Gebiete liegen auf mittlerem Hamburger Preisniveau. Eigentumswohnungen aus dem Bestand sind im Durchschnitt für 1.200 Euro pro qm zu haben.

Der aufstrebende Ort Quickborn liegt im unmittelbaren nördlichen Randgebiet von Hamburg.  Das Stadtgebiet besteht aus drei räumlich voneinander getrennten Ortsteilen, aus Quickborn-Ort, dem eigentlichen Mittelpunkt, Quickborn-Heide mit Gartenstadtcharakter im Nordosten und dem dörflich geprägten Quickborn-Renzel im Westen. Der Stadtteil Quickborn-Heide hat sich zu einem bevorzugten Stadtteil entwickelt.

Quickborn bietet eine hervorragende Infrastruktur mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, sämtlichen Schulformen, Banken, einem Fachärztezentrum, Restaurants und zahlreichen Freizeit- und Sportmöglichlichkeiten.

Die Verkehrsverbindung nach Hamburg ist ausgezeichnet: mit dem Auto über die A7 und B4 und mit öffentlichen Verkehrsmöglichkeiten durch die AKN. Hamburg-City ist in ca. 25 Minuten, der Flughafen Fuhlsbüttel in ca. 20 Autominuten erreichbar.

Die Grundstückspreise liegen zwischen 150 und 195 Euro pro qm, neue Ein- und Zweifamilienhäuser sind in Quickborn für ca. 1700 Euro pro qm zu bekommen (im Vergleich: Hamburg durchschnittlich 2200 Euro pro qm). Eigenheime aus dem Bestand kosten im Durchschnitt 1700 Euro pro qm, Eigentumswohnungen aus dem Bestand liegen bei 1200 Euro pro qm.

Eidelstedt grenzt im Norden an den Hamburger Stadtteil Schnelsen, im Osten an Niendorf, im Süden an Stellingen und Bahrenfeld, im Südwesten an Lurup und im Nordwesten an die Schleswig-Holsteinischen Gemeinden Halstenbek und Rellingen,

Eidelstedt blickt, wie viele Stadtteile des heutigen Hamburg, auf eine lange Geschichte als Bauerndorf zurück. Bauliche Zeugen gibt es nicht mehr viele – aufgelockerte Wohnbebauung aus den fünfziger bis zu den siebziger Jahren mit Hochhäusern, Wohnblöcken und Einfamilienhäusern prägen das Erscheinungsbild des Ortsteils. Dennoch ist Eidelstedt ein grüner Stadtteil, der abseits der Hauptstraßen eine ruhige Nähe zum ländlichen Umland zeigt.

Der Immobilienmarkt ist familienfreundlich und erschwinglich. Für eine neue Eigentumswohnung zahlt man im Schnitt 1850 Euro pro qm, eine Eigentumswohnung aus dem Bestand kostet 1500 Euro pro qm. Ein Einfamilienhaus im Neubau oder aus Bestand beläuft sich auf ca. 2000-2100 Euro pro qm.

Lurup ist ein Stadtteil am nordwestlichen Rand Hamburgs im Bezirk Altona. Es handelt sich hierbei um das jüngste der ehemaligen Bauerndörfer. Den dörflichen Charakter merkt man dem Stadtteil kaum noch an – lediglich das reetgedeckte, ehemalige Schulgebäude an der Luruper Haupstraße erinnert an vergangene Zeiten. Aufgrund der niedrigen Mieten ist das belebte Lurup ein sehr beliebtes Wohnviertel. Vielfältige Einkaufsmöglichkeiten bietet das nahe gelegene Elbe-Einkaufszentrum.

In den neunziger Jahren wurden in Lurup viele Eigenheime gebaut, die nachhaltig zum Strukturwandel des Stadtteils beitrugen. In der Gegend um den Hochkamp befinden sich herrschaftliche Villen und Häuser. Die Verkehrsanbindung über den S-Bahnhof Klein-Flottbek ist hervorragend.

In Lurup gibt der Häuslebauer ca. 1900 Euro pro qm aus, Häuser aus dem Bestand kosten im Schnitt 1800 Euro pro qm und für eine Eigentumswohnung aus dem Bestand sind um die 1500 Euro pro qm zu veranschlagen.

Schenefeld liegt im Westen Hamburgs im Kreis Pinneberg und hat ca. 17.000 Einwohner. Die Stadt gehört, wie Wedel und die angrenzenden Hamburger Stadtteile Blankenese und Sülldorf, zu den Elbvororten.

Hier verbindet sich eine ländlich geprägte Kleinstadt mit den Angeboten der nahe gelegenen Großstadt auf angenehme Weise. Schenefeld ist gut in den Hamburger Verkehrsverbund integriert.

Die Grundstückspreise betragen ca. 210 Euro pro qm, das neu errichtete Einfamilienhaus kostet zwischen 1800 und 2000 Euro pro qm. Für ein Eigenheim aus Bestand müssen ca. 1800 Euro pro qm angelegt werden, eine Eigentumswohnung ist mit ca. 1500 Euro pro qm günstig zu bekommen.

Die Gemeinde Halstenbek mit ihren rund 16.200 Einwohnern liegt in landschaftlich reizvoller Lage im südlichen Teil des Kreises Pinneberg in unmittelbarer Nachbarschaft zur Großstadt Hamburg. Der Ort ist sowohl durch das Schienennetz (zwei S-Bahn-Stationen) als auch durch das Straßennetz (A23) gut an Hamburg und Pinneberg angebunden.

Halstenbek bietet durch seine Lage im Grünen attraktive Bau- und Wohnflächen. Das Gemeindegebiet liegt inmitten des größten geschlossenen Baumschulgebietes der Welt und das Ortsbild wird durch die Vielzahl der Baumschulen geprägt. Bekannt ist Halstenbek als “Wiege des Waldes”. Naherholungsgebiete wie der über die Kreisgrenzen hinaus bekannte Krupunder See und die Dupenau-Niederung runden das Bild ab.

Die Immobilienpreise sind als moderat zu bezeichnen: der Neubau eines Ein- oder Zweifamilienhauses kostet im Schnitt 2100 Euro pro qm, das Haus aus Bestand 1800 Euro pro qm und die Eigentumswohnung 1200 Euro pro qm.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass es sich bei den nord-westlichen Umlandgemeinden um eine sehr attraktive, großstadtnahe Wohnlage handelt, die vielfältiges Wohnen und Leben in ruhiger und naturnaher Lage zu günstigen Konditionen ermöglicht. Die Verkehrsanbindung an die Hamburger City ist hervorragend, ebenso wie die Infrastruktur, die man in den Stadtteilen und Gemeinden vorfindet. Ein vielfältiges Spektrum an Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten, sämtliche Schulformen, ärztliche Versorgung etc. befinden sich in zumeist fußläufiger Entfernung.

Der Freizeitwert vor den Toren der Hansestadt ist unübertroffen – verschiedene Naherholungsgebiete und vielfältige Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten sorgen für Entspannung und Erholung von der Hektik des Alltags.

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