Der Standort Berlin

Der Standort

Die Bundeshauptstadt Berlin hat sich nach der Wiedervereinigung zu einer der interessantesten und attraktivsten Städte in Europa entwickelt. Die mit rund 3,4 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Metropole Deutschlands profitierte von den politischen Umwälzungen wie kaum eine andere westeuropäische Stadt. Die Stadt an der Spree blickt bereits auf eine fast 800-jährige, sehr bewegte Geschichte zurück und hat erneut eine bedeutsame historische Wende mit Bravour bewältigt. Die Rückkehr des Regierungssitzes Ende der neunziger Jahre hat Berlin viele neue Impulse gegeben. Die gewachsene Internationalität ist das sichtbarste Zeichen; hinzu kommt eine starke Ausweitung von Kunst, Kultur, Musik und Literatur, die die Anziehungskraft der Bundeshauptstadt zusätzlich erhöht hat.

Die bunte, multikulturelle Atmosphäre, die vielen unterschiedlichen Bezirke und die große Zahl von architektonisch bedeutsamen Bauten, Museen und weiterer kultureller Einrichtungen machen Berlin für viele Bewohner und Besucher zu einer der attraktivsten Städte Europas. Vor allem in Berlin-Mitte finden sich mit der 1999 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommenen Museumsinsel, dem Reichstaggebäude oder dem Brandenburger Tor viele der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt auf engem Raum und geben dem Stadtteil starke Impulse. Aktuelle Bauvorhaben wie etwa das Berliner Stadtschloss werden dies in Zukunft noch verstärken.

Die großen Investitionen haben auch zu einer deutlichen Entwicklung der Lage- und Wohnqualitäten in den Bezirken und Wohnlagen beigetragen. In Berlin-Mitte und den angrenzenden Bezirken wurden durch Infrastrukturmaßnahmen, durch Investments in die Regierungsbauten, in Plätze, Straßen und kulturelle Einrichtungen deutliche Verbesserungen erreicht. Sanierungen und Modernisierungen von bestehenden Wohngebäuden, sowie zahlreiche Neubauten haben im Zentrum von Berlin die Qualität der Wohnlagen deutlich angehoben.

Die gestiegene Anziehungskraft Berlins und die gewachsene Internationalität haben dazu beigetragen, dass sich die zunächst nach der Wende leicht rückläufige Bevölkerungsentwicklung in Berlin stabilisiert hat. Seit dem Jahr 2000 wächst die Einwohnerzahl wieder leicht von 3,382 Mio. auf 3,417 Mio. im Jahr 2010. Entsprechend ist der Bedarf an Wohnraum gestiegen, zumal auch in Berlin der Trend zu mehr Single-Haushalten und damit zu einem höheren Pro-Kopf-Verbrauch an Wohnfläche zugenommen hat und auch weiter zunehmen dürfte. Die Zukunftsprognosen über die Zahl der Berliner Einwohner gehen jedoch auseinander. Während der Berliner Senat von einer Schrumpfung der Einwohnerzahl bis zum Jahr 2030 auf 3,23 Millionen ausgeht, prognostiziert die Bertelsmann Stiftung ein Wachstum auf etwa 3,64 Millionen Einwohner im gleichen Zeitraum.

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