Die Zahl der Immobilienverkäufe an Nicht-Residenten steigt auf den Balearen auch während der Krise

Gemäß den Statistiken, veröffentlicht von der Notariatskammer in Mallorca, Ibiza und Menorca, stieg die Zahl der Immobilientransaktionen an Nicht-Residenten auf den Balearen in den letzten Jahren stetig an, von 1.642 in 2008 auf 3.571 Verkäufe in 2012.

 

Diese Tendenz begann zeitgleich mit der internationalen Finanzkrise in 2008 und ist seitdem ungebrochen. Zwar fiel die Zahl der Transaktionen in 2008 um 41% im Vergleich zum Vorjahr, doch ist seitdem ein Anstieg im zweistelligen Prozentbereich zu verzeichnen. Allein in 2009 haben Nicht-Residenten auf den Balearen 2.279 Immobilien gekauft, was einem Zuwachs von +38.8% im Vergleich zu 2008 entspricht. In 2010 stieg die Anzahl der Immobilienverkäufe um +19,4% auf 2.721 weiter an, im darauf folgenden Jahr um +11,9% auf 3.045 und in 2012 schließlich um weitere +17,2% auf 3.571 Verkäufe.

 

Laut den aktuellen Zahlen der Notariatskammer zählen die Deutschen zur größten Käufergruppe, mit allein 1/3 aller Verkäufe an Nicht-Residenten. Während in 2008 nur 396 Immobilientransaktionen an Deutsche registriert wurden, waren es in 2012 allein 1.303 Transaktionen.

 

Trotz der internationalen Krise und die Schwierigkeiten der spanischen Wirtschaft stieg in den vergangenen Jahren die Nachfrage anderer Nationalitäten ebenfalls deutlich an:

Schweden in 2008: 27 Immobilien

Schweden in 2012: 168 Immobilien

 

Russen in 2008: 35 Immobilien

Russen in 2012: 86 Immobilien

 

Abseits der traditionellen Märkte haben Nationen wie China, Italien, Frankreich, Rumänien und Argentinien einen Zuwachs von über 300% in den letzten Jahren verbucht. Im Vergleich dazu hat sich der Britische Käufermarkt kaum verändert, er registriert eine leichte Entwicklung von 557 auf 627 Verkäufe in den Jahren zwischen 2008 und 2012, was einem Anstieg von +12,5% entspricht.

Diese Zahlen belegen eine hochinteressante Tendenz: Trotz der wirtschaftlichen Turbulenzen in den letzten Jahren, haben die Balearen ihre Position als sicheres Domizil für Investitionen nicht nur bestätigt, sondern ihre Verkäufe an Deutsche, Schweden und Russen deutlich ausgebaut.

Die schwache Entwicklung des britischen Marktes ist im Zusammenhang mit der Binnenwirtschaft in Großbritannien sowie mit dem deutlichen Fall des Wechselkurses in den letzten Jahren zu sehen. Geringfügige Wechselkurs-Schwankungen zugunsten des Britischen Pfunds haben in den letzten Wochen gezeigt, dass dies Auswirkungen auf das Kaufverhalten der Briten hat, die bereit sind in eine Immobilie auf den Balearen zu investieren. Es bleibt auch im nächsten Jahr weiter spannend, da das Entwicklungspotenzial auf dem Immobilienmarkt noch längst nicht ausgeschöpft ist.

 

Original-Quelle: El Mundo

 

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