Dynamische Wohnungsmärkte in Ostfriesland

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Engel & Völkers Commercial veröffentlicht ersten „Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser 2013/2014 Ostfriesland“   

Der Markt für Wohn- und Geschäftshäuser in Aurich, Emden und Leer erlebt seit einiger Zeit eine dynamische Entwicklung. 2012 wurden in diesen drei Kommunen insgesamt 80 Wohn- und Geschäftshäuser mit einem Umsatzvolumen von rund 20 Millionen Euro gehandelt, was in etwa dem Niveau des Vorjahres entspricht. Dies geht aus dem aktuellen Marktbericht des international tätigen Beratungs- und Vermittlungsunternehmen für Gewerbeimmobilien Engel & Völkers Commercial hervor.

Die durchschnittlichen Kaufpreise in den drei wirtschaftlichen und kulturellen Zentren Ostfrieslands reichen von 200.000 Euro in Emden über 280.000 Euro in Aurich bis hin zu 300.000 Euro in Leer. „Die überwiegende Zahl der Wohn- und Geschäftshäuser liegt in der Größenklasse von drei bis sechs Wohnungen“, berichtet Andreas Pilz, Geschäftsführer von Engel & Völkers Commercial Ostfriesland.

Vorwiegend lokale Investoren
Sowohl die Nachfrage als auch das Angebot werden von lokalen Investoren bestimmt. Dabei handelt es sich vorwiegend um Privatinvestoren, die schon mehrere Objekte in der Region besitzen. „Die Nachfrage konzentriert sich insbesondere auf bessere Lagen“, sagt Pilz. „Doch auch in mittleren Lagen wird gekauft, wenn die Objektqualität stimmt“, fügt der Immobilienexperte hinzu. Bei einem begrenzten Angebot besonders an nachgefragten hochwertigen Wohnflächen seien die Mieten bis in die mittleren Lagen angestiegen. Die Leerstände seien ohnehin in allen drei Städten mit Quoten zwischen 2,3 Prozent in Leer und 2,9 Prozent in Emden gering – unter anderem aufgrund der Nachfrage durch Studenten an den drei Standorten, die eher das preiswerte Segment bevorzugen.

20131111_Aurich-Emden-Leer_TransaktionsvolumenStädtisches Wohnen wird beliebter
Insgesamt sind die Bevölkerungszahlen in Aurich, Emden und Leer während der vergangenen Jahre nahezu stabil geblieben. Jedoch beginnen sich nun die Einwohnerstrukturen innerhalb der Städte zu verändern. „So wird die Gruppe der besserverdienenden Mieter stetig größer“, unterstreicht Pilz. Außerdem werde das städtische Wohnen immer beliebter. Dies gelte insbesondere für die neu Zugezogenen, bei denen es sich häufig um hoch qualifizierte Fachkräfte handele. Doch auch viele ältere Einwohner ab Mitte 50, deren Kinder das Haus verlassen haben, zögen wieder in die Stadt. Das Haus mit Garten verliere an Zuspruch. Gesucht werde die Wohnung in zentraler Lage.

Wachsender Markt
Der Umbruch der Wohnungsmärkte in den drei Städten hat laut Engel & Völkers Commercial auch Auswirkungen auf den Handel mit Wohn- und Geschäftshäusern. So seien die Transaktionen schon während der vergangenen Jahre sukzessive angestiegen, allerdings mit teilweise deutlichen Schwankungen in den einzelnen Städten. „Für 2013 gehen wir von einem leichten Anstieg der Verkaufszahlen aus“, heißt es am Ende des Marktreports. Die Mieten würden aller Voraussicht nach stabil bleiben, hätten aber bei Objekten mit qualitativ besserer Ausstattung noch Steigerungspotential.

 Hier geht es zum kompletten Marktreport.

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