Erwerb von Immobilien in der Schweiz durch Nicht-Schweizer Bürger

In der Schweiz ist der Erwerb von Immobilien weitgehend ohne Einschränkungen und Bewilligungen möglich. Keinerlei Beschränkungen unterliegen Immobilienerwerber schweizerisch beherrschter Gesellschaften, die Liegenschaften erwerben.

Erwerb zu Wohnzwecken

EU- / EFTA-Bürger mit Hauptwohnsitz in der Schweiz sind beim Erwerb von Immobilien jeder Art Schweizer Bürgern gleichgestellt. Sie benötigen keine zusätzliche Bewilligung.

EU- / EFTA-Bürger ohne Hauptwohnsitz sind Schweizer Bürgern beim Erwerb von Immobilien zur Berufsausübung gleichgestellt.

Der Erwerb von Zweitwohnungen ist bewilligungspflichtig. Mehrfamilienhäuser können somit nicht erworben werden.
Für Ausländer mit Wohnsitz im Ausland sowie Ausländer mit Wohnsitz in der Schweiz, die weder EU / EFTA-Bürger sind, noch eine gültige Niederlassungsbewilligung besitzen, gilt:

Grundstücke bis zu 3.000 m² können als selbstgenutztes Wohneigentum (Hauptwohnsitz) bewilligungsfrei erworben werden, wenn der Erwerber ein Daueraufenthaltsrecht hat. Bei Grundstücken mit mehr als 3.000 m² Grundstücksfläche muss zum Erwerb die Nichtbewilligung durch die Volkswirtschaftsdirektion des zuständigen Kantons verfügt werden.

Erwerben zu Betriebszwecken

Für den Erwerb von Grundstücken zu Betriebszwecken (inkl. Reserveflächen) ist keine Bewilligung erforderlich, auch wenn die Betriebsfläche nicht selbst genutzt, sondern an Dritte vermietet oder verpachtet wird. Das gilt auch, wenn ausländisch beherrschte Gesellschaften erwerben. Es empfiehlt sich aber die Rücksprache mit der Volkswirtschaftdirektion.

Somit ist auch der Erwerb sämtlicher gewerblich genutzter Immobilien zu Anlagezwecken problemlos möglich.

Wohnen in der Schweiz für Ausländer – Besondere Vorschriften für Ausländer

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Abgelegt unter Immobilien.


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