Immobilienmarkt

Es wird als eine der erfolgreichsten Maßnahmen der spanischen Wirtschaftspolitik angesehen, dass der nationale Grundstücksmarkt in den vergangenen Jahren für ausländische Investoren geöffnet wurde. Seitdem sind hunderttausende von Ausländern (hauptsächlich aus Deutschland und Großbritannien) in das warme Klima Spaniens ausgewandert, um sich ein Haus zu kaufen und sich das ganze Jahr über hier niederzulassen. Dieser signifikante Zustrom stimulierte zusätzlich das lokale Toruristik- und Immobiliengewerbe.

Einer Studie der BBV Bank in Spanien zufolge werden 150.000 Häuser in Spanien jährlich von ausländischen Anwohnern erworben. Dies entspricht 15% des gesamten Immobilienmarktes.

Im Hinblick auf die Anzahl der Immobiliengeschäfte hat sich der Häusermarkt in Spanien in den letzten Jahren verdoppelt, wobei für die nahe Zukunft erwartet wird, dass dieser Trend in den städtischen Bereichen abnehmen wird. Laut einem Artikel der Zeitung „El ABC“ vom 13. Juni 2004 gehören 1,8 Mio. Häuser in Spanien ausländischen Touristen, die durch das Klima, die Immobilienpreise und die Lebensqualität ins Land gezogen werden.

Trotz der momentanen Weltwirtschaftslage wächst die Nachfrage nach Immobilien an der Costa Brava stetig weiter und liegt über dem Angebot. So sind auch die Preise in den letzten Jahren mit 15 bis 20% p.a. erheblich gestiegen, wobei sogar Zunahmen bis zu 38% möglich waren.

Die Erwartungen der Experten gehen davon aus, dass der Immobilienmarkt an der Costa Brava auch in Zukunft für beide Seiten stabil bleiben wird sowohl für die Käufer als auch für die Verkäufer. Eine kürzlich von der Advanced Management Services Group (AMSG) durchgeführte Studie rechnet sogar mit 800.000 weiteren Kunden allein aus Europa, die bis 2010 Wohneigentum an der spanischen Küste und auf den Inseln suchen werden. Das wird eine mehr als ausreichende Nachfrage schaffen, um den hiesigen Immobilienmarkt stark und gesund zu erhalten.

Zunehmend mehr Touristen erwerben jährlich einen Zweitwohnsitz in Spanien (90.000) und auch die Anzahl von Immigranten, die in Spanien leben, arbeiten und ein Haus kaufen, steigt an (45.000). Die meisten Häuser, die durch Touristen aus anderen europäischen Ländern erworben werden, liegen an der Mittelmeerküste oder nur knapp im Inland, wo Immobilien in der Regel billiger sind. Der Unterschied zwischen Preisen an der Küste und im Inland ist erheblich.

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