Markt

Der Standort

Der rechtsrheinische Immobilienmarkt südlich von Bonn gehört zu den attraktivsten im gesamten Rheinland. Er genießt aufgrund des sehr hohen Grünanteils v.a. im Siebengebirge verbunden mit einer hohen Lebensqualität und einem ausgezeichneten Naherholungsangebot einen exzellenten Ruf.

Die Verkehrs-Infrastruktur ist durch die Anbindungen an die Autobahnen A3, A59 und die B42 sowie durch die Nähe zum ICE-Bahnhof in Siegburg als sehr gut einzustufen. Der internationale Flughafen Köln/Bonn, welcher nur ca. 20-30 Minuten Fahrzeit entfernt liegt, sorgt für eine optimale Anbindung in den europäischen sowie internationalen Raum.

Insbesondere die Lage im äußeren Speckgürtel der Bundesstadt Bonn machen die Attraktivität der Region aus. Bonn hat sich ein neues eigenständiges Profil als Hauptsitz von Weltunternehmen der Telekommunikations- und Informations­­branche, als Zentrum einer bedeutenden Wissenschaftsregion und als UN-Stadt erarbeitet.

Die Prosperität des Wirtschaftsraums Bonn und der südlich angrenzenden Orte zeigt sich an der im Bundes- und Landes­vergleich niedrigen Arbeitslosen­quote und der überdurchschnittlich hohen Kaufkraft.

Weiche Faktoren wie die landschaftlich reizvolle Lage am Rhein und dem malerischen Siebengebirge, eine hervorragende Verkehrs- und Einkaufsinfrastruktur sowie der hohe Freizeitwert gepaart mit idyllischer Ruhe machen die Region zu einem nachhaltig gefragten und attraktiven Wohnstandort.

Noch heute wohnt man gerne in den sympathischen Vororten, während man in den Städten Bonn oder Köln arbeitet.
Der Markt zeichnet sich vor allem durch seine Wertstabilität und sein Wertpotential aus. Kennzeichnend ist insbesondere
eine kontinuierliche Nachfrage auf hohem Niveau, da das Leben in zentraler aber doch ruhiger Wohnlage begehrt ist wie nie zuvor.
Ein Indikator hierfür ist die Tatsache, dass über 87 Prozent der Bürger des Rhein-Sieg-Kreises der Auffassung sind, dass es sich hier sehr gut leben lässt. Der Rhein-Sieg-Kreis liegt damit in der Beliebtheitsskala auf einem hervorragenden Rang 8 unter 120 Regionen in Deutschland.

Die Marktentwicklung

Bei Eigentumswohnungen insbesondere in Bad Honnef besteht ein deutlicher Nachfrageüberhang. Hochwertige Einfamilienhäuser im Preissegment 500.000 EUR bis 800.000 EUR sowie Villen in Aussichtslagen im Siebengebirge werden ebenfalls stark nachgefragt. Anwesen in den eher ländlich geprägten Regionen am nördlichen Rand des Westerwalds (Asbach, etc.) haben momentan mit einer etwas schwächeren Dynamik zu kämpfen.

Die Finanz- bzw. Wirtschaftskrise beeinflusst naturgemäß auch den Immobilienmarkt. Zu verzeichnen ist ein leichter Rückgang von Suchanfragen, wobei allerdings die Entschlussfreudigkeit auf Käuferseite zunimmt, was zu kurzen Vermarktungszeiten führt. Insgesamt gewinnt der Markt langsam aber stetig wieder an Dynamik.

Auf Verkäuferseite ist, vornehmlich bei älteren Immobilienbesitzern, ein deutlicher Trend zur Verkleinerung der Wohnfläche zu verzeichnen. Dies führt zu einem breiten Angebot an hochwertigem Wohnraum.

Kennzeichnend für die Marktsituation auf Käuferseite ist nach wie vor, dass die Interessenten sehr gut informiert sind und gründlich prüfen, ob die Angebote preiswürdig sind, die Lagen bzw. das Objekt Wertstabilität erwarten lassen und ob persönliche Bedürfnisse hinreichend erfüllt werden können. Verkäufer werden deutlich überhöhte Preisvorstellungen daher weiterhin nicht durchsetzen können.

Der Markt zeichnet sich vor allem durch seine Wertstabilität und sein Wertpotential aus. Kennzeichnend ist insbesondere eine kontinuierlich hohe Nachfrage, da das Leben in zentraler aber doch ruhiger Wohnlage begehrt wie nie zuvor ist.

Die begehrtesten Lagen

In Bad Honnef erfreuen sich die Ortsteile Rhöndorf und Rommersdorf traditionell größter Beliebtheit. Daneben ist eine große Nachfrage in den Höhenlagen von Königswinter (v.a. Heisterbacherrott, Thomasberg, Oberpleis und Ittenbach) zu verzeichnen. Zusätzlich sind die Fernblicklagen von Rheinbreitbach bis Bad Hönningen äußerst begehrt. Breite Heide
Die Gebiete östlich des Siebengebirges mit ihren Gemeinden Asbach, Buchholz, Windhagen, etc. sowie der nördliche Rand des Westerwalds mit Neustadt/Wied und den umliegenden Gemeinden bilden nach wie vor ein attraktives Einzugsgebiet mit bevorzugten Wohnlagen gerade für Familien. Hier ziehen sich ruhige, eher dörfliche Strukturen bis in den Wester­­wald hinein und kombinieren ländliche Idylle mit einer guten Anbindung an die Zentren Bonn, Siegburg und Köln.
Ausblick

Die Region wird weiterhin durch die Anziehungskraft der Dienstleisterstadt Bonn geprägt sein. Zu den stärksten Kundengruppen gehören Familien mit Kindern, in denen die Erwerbstätigen zum überwiegenden Teil nach Bonn oder Köln pendeln. Hinzu kommt, dass die Region in einem positiven Sinne aus dem Rahmen fällt. Mit einer Kaufkraftkennziffer von 121,1 (Königswinter) bzw. 119,9 (Bad Honnef) liegt sie deutlich über dem Bundesdurchschnitt (von 100). Entsprechend hoch wird das Umsatz­potential für Immobilien bleiben und auch die erzielten Umsätze zeigen die gesunde wirtschaftliche Struktur der Region.

Die zukünftige Entwicklung von Bad Honnef wird von der Verwirklichung des Bauprojekts Selhof-Süd und von der Ausweisung neuer Bebauungsgebiete in der Berglage entscheidend geprägt.In der Tallage sind entweder kaum noch freie, bebaubare Flächen vorhanden oder eine Bebauung kann aus anderen Gründen wie dem Naturschutz nicht erfolgen. Man erwartet auch in Zukunft steigende Preise für Bauland.

Die Einwohnerentwicklung verläuft seit langem im gesamten Rhein-Sieg-Kreis deutlich positiv. Bis 2020 wird mit einem Bevölkerungszuwachs von 8,1% gerechnet.

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