Markt Umland

Der nördliche Berliner Speckgürtel wird vorwiegend geprägt durch die Berliner Stadtrandgemeinden Hohen Neuendorf mit den Ortsteilen Bergfelde, Borgsdorf und Stolpe sowie die Gemeinden Glienicke/Nordbahn und Schildow. Entscheidende Prägung erfuhr die Region ab Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Bau der Eisenbahnlinie Berlin – Oranienburg – Strelitz. Felder wurden parzelliert, der bäuerlich-dörfliche Charakter verlor immer mehr an Bedeutung. Außer kleinerem Gewerbe entstand keine Industrie, so dass sich im Verlauf der Jahre die gesamte Region durch die Besiedlung von Garten- sowie Ein- und Zweifamilien- hausgrundstücken zu einer ruhigen Wohnlage im Grünen entwickelte. Infrastrukturelle Maßnahmen, besonders mit Beginn der 90-iger, ließen die Wohnqualität immer mehr ansteigen und trugen, neben der regen Bautätigkeit, dazu bei, dass ca. 35.000 Menschen hier ihre Heimat und ihr Zuhause finden. Traditionell geht ein großer Teil der Bevölkerung seiner Beschäftigung in Berlin nach. Natur pur in den unterschiedlichsten Facetten, Landschafts- und Naturschutzgebiete, bieten Ruhe vor der Hektik des Alltags und ermöglichen auf vielfältige Weise Erholung und Entspannung.

Glienicke/Nordbahn:

An der nördlichen Stadtgrenze Berlins gelegen, befindet sich im Land Brandenburg die Nachbargemeinde von Berlin-Reinickendorf, Glienicke/Nordbahn. Der Zusatz Nordbahn beruht auf der Nähe zu der Ende des 19. Jahrhunderts gebauten Eisenbahnlinie Berlin-Strahlsund, der Preußischen Nordbahn. Südlich begrenzt von den Ortsteilen Frohnau, Hermsdorf und Lübars, fügt sich die Wohnbebauung Glienickes in jenes Gesamtbild ein. Die großzügigen Einfamilienhäuser im Grünen sind mittlerweile ein äußerst beliebter Wohnort für Familien. Die erhöhte Nachfrage nach dieser ruhigen und doch dicht an den Zentren von Frohnau und Hermsdorf gelegenen Gemeinde spiegelt sich auch in der stetig wachsenden Einwohnerzahl wider. Glienicke/ Nordbahn ist mit dem Bus der Linie 107 aus Berlin-Hermsdorf innerhalb von 15 Minuten zu erreichen. Obwohl die Gemeinde über keinen eigenen S-Bahn-Anschluss nach Berlin verfügt, sind die Stationen Berlin-Hermsdorf und Frohnau gut per Bus oder zu Fuß zu erreichen. Von hier aus lässt sich die Berliner Innenstadt in ca. 30 min erreichen, wie auch über die Stadtautobahn, die Bundesstraße B96 und B96a. Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungen, Schulen und Ärzte sind sowohl im Ortskern als auch im angrenzenden Frohnau vorhanden.

Hohen Neuendorf:

Unmittelbar an der nördlichen Stadtgrenze zu Berlin-Frohnau erstreckt sich entlang der Havel die Park- und Gartenstadt Hohen Neuendorf. Die Gemeinde zählt zu den begehrtesten Wohngegenden des Berliner Umlandes, wobei sich insbesondere das Mädchenviertel einer stetig wachsenden Nachfrage erfreut. Die ausgesprochen gute Verkehrsanbindung durch S-Bahn und Autobahn gewährleisten eine direkte Verbindung in die Berliner Innenstadt; die Fahrzeit zum Flughafen Tegel beträgt mit dem Auto lediglich 20 min. Ansonsten lässt sich in Hohen Neuendorf alles auffinden, was einen liebenswerten Wohnort ausmacht: Eine traditionelle Einkaufsstraße mit ca. 40 Geschäften mit Warenangeboten des kurz- bzw. langfristigen Bedarfs im alten Ortskern, Schulen, Ärzte, soziale Einrichtungen sowie ein großes Handels- und Dienstleistungszentrum, das Woche für Woche aufgrund seines breiten Spektrums an Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen eine Vielzahl an Besuchern anzieht.

Mühlenbeck:

Am nördlichen Stadtrand von Berlin liegt Mühlenbeck, ein Ortsteil der Gemeinde Mühlenbecker Land. Eingebettet in eine weitflächige Wald- und Seenlandschaft ist es ein idealer Ausgangspunkt für ausgedehnte Spaziergänge, bei denen man einfach mal „die Seele baumeln“ lassen kann. So verleiht auch das Schloss Dammsmühle, das malerisch am Mühlenbecker See gelegen ist, dem Ort seine idyllische Atmosphäre. In Mühlenbeck lässt es sich entspannt und fernab vom Alltagsstress wohnen. Dennoch verfügt der Ort neben einem S-Bahnhof der Berliner S-Bahn über eine Autobahnanschlussstelle, so dass sich das Berliner Stadtzentrum mit dem Auto in ca. 20 min erreichen lässt.

Schildow:

Nahe der Berliner Stadtgrenze liegt Schildow, eine äußerst begehrte und gefragt Wohngegend im Umland der Hauptstadt. In Schildow lebt es sich wie in der ländlichen Idylle eines Dorfes. Vor der Haustür findet man ruhige Anliegerstraßen und in unmittelbarer Nähe Natur pur in reichhaltigen Facetten – vom Wald bis zum See, vom Feuchtbiotop bis zur Wiese – all dies umgibt den Bewohner Schildows. Trotz alledem verfügt die Wohngegend in ruhiger Grünlage über eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur. Geschäfte des täglichen Bedarfs, Schulen und Kitas sind zu Fuß erreichbar. Durch den kurzen Weg zu den S-Bahn-Stationen Mühlenbeck oder Hohen Neuendorf ist ebenso ein schneller Anschluss in die Berliner Innenstadt gewährleistet. So wächst der Ort Jahr für Jahr um ca. 500 Einwohner und die rege Bautätigkeit reißt nicht ab.

Bergfelde:

Direkt vor den Toren Berlins nördlich von Berlin-Frohnau liegt der Stadtteil Bergfelde. Umgeben von Wäldern, Heidelandschaft und der Schönfließer Feldmark, dominieren Eigenheime, Sommerwohnungen und Bungalows das Stadtbild. Diese idyllische Lage auf leicht hügligem Gelände, inmitten großer Wälder macht den Ort vor allem als Wohn- und Erholungsgebiet besonders attraktiv. Durch den Anschluss an das Berliner S-Bahn-Netz, lässt sich die Berliner Innenstadt problemlos erreichen.Mit der S-Bahn nach Berlin ins Theater, ins Museum oder Wandern in den Wäldern rings um und in Bergfelde sind nur einige der Möglichkeiten, die sich in diesem Stadtteil der Stadt Hohen Neuendorfs anbieten.

Stolpe:

Der Ortsteil Stolpe ist dörfliche Idylle, umgeben von Feldern, Weiden, uralten Bäumen sowie Alleen und zugleich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Millionenmetropole Berlin. Nicht nur, dass Stolpe zu den ältesten Dörfern im Land Brandenburg gehört macht es so sehenswert, sondern auch, dass es zu den wenigen Ortschaften zählt, die ihren dörflichen Charakter entlang des lang gestreckten Dorfangers bis in die Gegenwart haben erhalten können. Ein Spaziergang durch das Dorf mit seiner Kopfsteinpflaster-Straße und den alten knorrigen Bäumen, vorbei an der wunderschönen Feldsteinkirche mit ihrem ehrwürdigen, zum Verweilen einladenden Friedhof, an den zum Teil renovierten Gründerzeithäusern, den typischen Vierseitenhöfen, dem 1921 erbauten Pfarrhaus, dem Kriegerdenkmal bis hin zur alten Kastanienallee, lässt die Jahrhunderte alte Geschichte erahnen. Und wem die Füße vom Wandern müde oder die Beine vom Fahrradfahren schwer geworden sind, kann im Wirthaus „Zum Dorfkrug“ bei ländlicher Küche und Gemütlichkeit oder im historischen Gasthaus „Zur krummen Linde“ bei deftiger Regionalküche eine Rast einlegen. Nach wie vor gilt Stolpe als begehrter Wohnort. Seit Mitte der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts prägen der Golfplatz „Stolper Heide“ mit seiner angrenzenden Wohnbebauung und die neue Reitanlage das Leben im Dorf, ohne es in seiner über die Jahrhunderte erhaltenen Struktur zu verletzen. Somit findet sowohl der Anwohner als auch der natur- und sportbegeisterte Städter vor Ort beste Voraussetzungen für sportliche Betätigungen und Freizeitvergnügungen. Aufgrund der Autobahn A 111, der Landstraßen L 17 sowie L 117 und der Buslinie 809 (Berlin-Hermsdorf-Hennigsdorf) ist die Verbindung zwischen der Hauptstadt und Stolpe optimal.

Stolpe-Süd:

1929 wurden an der Grenze zu Berlin-Heiligensee erneut etwa 20 Hektar Wald besiedelt, das heutige Stolpe-Süd. An diesem geschichtsträchtigen Ort, den 1946 die Russen dem französischen Sektor Berlins zusprachen, 1948 wieder besetzten und zurück gewannen und 1998 nach Hennigsdorf eingemeindet wurde, lässt es sich heutzutage in idyllischer Atmosphäre am Waldrand wohnen. Trotz ruhigster Lage befinden sich sowohl der Autobahnzubringer Schulzendorfer Straße als auch die S-Bahn-Stationen Hennigsdorf und Heiligensee in unmittelbarer Nähe, die einen bequemen Weg in die Berliner Innenstadt gewährleisten. Ebenfalls sind zentrale Einrichtungen vor Ort gegeben.

Wandlitz:

Der Ortsteil Wandlitz liegt circa 20 km nordöstlich von Berlin innerhalb eines der Brandenburger Großschutzgebiete, dem Naturpark Barnim und ist von Mischwald und dem Stolzenhagener-, dem Wandlitz- sowie dem Liepnitzsee umgeben. Der Name „Wandlitz“ soll aus dem slawischen Wort „Vandelice“ aus dem Jahre 1242 herrühren, was so viel wie „Menschen, die am Wasser leben“ bedeutet. Diese Bezeichnung ist auch Jahrhunderte später noch gültig. In einer idyllischen Landschaft von ausgedehnten Wäldern und Wasser entwickelte sich die Gemeinde seit Beginn des 20. Jahrhunderts zum Kurort und beliebten Ausflugsziel von den Bewohnern der nahe gelegenen deutschen Hauptstadt. Ein Anziehungspunkt der Gemeinde und Mittelpunkt des Ortsteils ist nach wie vor der Wandlitzsee mit dem dazugehörigen Strandbad. Insbesondere derjenige, der auf der Suche nach der Ruhe von unverdorbener Natur ist oder die kulinarischen Angebote der Region kosten möchte, kommt hier voll auf seine Kosten. Abgerundet wird eine erholsame Freizeitgestaltung durch das vielfältige Sportangebot vor Ort – ob die Schützengesellschaft, der Fußballclub und der Angelverein oder der Segelclub, die Surfschule, der Reitverein sowie die Jagdgenossenschaft – hier wird für Jung und Alt etwas geboten. Einkäufe und Arztbesuche lassen sich innerhalb des Ortes erledigen. Kindereinrichtungen, Grundschule und Gymnasium machen die Lage vor allem für Familien attraktiv. Verkehrstechnisch gesehen, lässt sich die Berliner Innenstadt unter anderem über die Bundesstraße 109 und die Regionalbahn in weniger als 45 min erreichen.

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